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Daniel Jensen im Gespräch mit Thomas Schaaf.

Schaaf schmeißt mit sofortiger Wirkung Jensen raus

Bremen - Daniel Jensen ist ab sofort als Mannschaftsmitglied bei Werder Bremen freigestellt. Das teilte ihm Trainer Thomas Schaaf am Morgen in einem Gespräch mit. Das Kapitel Werder ist damit für den 31-jährigen dänischen Mittelfeldspieler beendet, sein Vertrag läuft aus.

Nachdem sich Jensen kritisch in den Medien geäußert hat, unterstrich Sportdirektor Klaus Allofs nun, dass es unterschiedliche Auffassungen gegeben habe. "Daniel ist davon ausgegangen, dass er nach seiner Verletzung wieder fit ist, das ist er aber nicht", urteilt Allofs.

Der dänische Nationalspieler wird nicht mehr am Mannschaftstraining teilnehmen und habe nun die Möglichkeit, sich nach einer Alternative zu Werder umzusehen.

Schaaf schmeist Jensen raus

Es gab Blumen und eine Collage: Petri Pasanen (2. von links) und Daniel Jensen (2. von rechts/mit Sohn Luca) haben sich am Samstag vom Bremer Publikum im Weserstadion verabschiedet. © nordphoto
Daniel Jensen mit Sohn Luca © nordphoto
Nach sieben Jahren bei Werder Bremen hätte sich Daniel Jensen einen respektvolleren Abschied gewünscht. Dass er im letzten Heimspiel der Saison gegen Dortmund nicht im Kader war, hat den Mittelfeldspieler tief getroffen. © nordphoto
Beim Training am Dienstag war Daniel Jensen noch mit dabei... © nordphoto
Beim Training am Dienstag war Daniel Jensen noch mit dabei... © nordphoto
 © Archivbild, nordphoto
Daniel Jensen © Archivbild, nordphoto
Daniel Jensen © Archivbild, nordphoto

Lesen Sie dazu auch unser Interview mit Daniel Jensen

Nach sieben Jahren bei Werder Bremen hätte sich Daniel Jensen einen respektvolleren Abschied gewünscht. Dass er im letzten Heimspiel der Saison gegen Dortmund nicht im Kader war, hat den Mittelfeldspieler tief getroffen. Im Interview macht der 31-jährige Däne aus seinem Herzen keine Mördergrube und sagt: „Das war für mich ein Schlag ins Gesicht.“

Daniel, Sie waren am Samstag tief enttäuscht. Hat sich der Frust ein wenig gelegt?

Jensen: Nein, nicht wirklich. Es wäre mein letztes Heimspiel für Werder gewesen. Nach sieben Jahren in diesem Club hätte ich mir gewünscht, dass man mir diesen Respekt entgegenbringt. Ich habe ja nicht erwartet, 90 oder 70 Minuten zu spielen. Aber ich denke, ich hätte es schon verdient gehabt, im Kader zu sein, zumal ja nur 15 Spieler nominiert worden sind. Der Trainer hätte doch nichts zu verlieren gehabt, wenn er mich mitgenommen hätte, zumal ich seit drei Wochen wieder im Training bin, mich sehr gut fühle.

Das ganze Interview

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