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Schnürt Torsten Frings demnächst wieder die Fußballschuhe?

Spielerpass liegt schon vor

Frings vor Comeback beim Bremervörder SC?

Bremen - Sein letztes Pflichtspiel liegt schon sechs Jahre zurück – im März könnte Torsten Frings nun sein Comeback feiern: Der 42-Jährige kehrt aber nicht in den Profi-Fußball zurück, sondern in den Alt-Herren-Bereich. Der Ex-Werder-Profi hat sich dem Bremervörder SC angeschlossen, soll dort in der Ü32-Mannschaft spielen.

Einen entsprechenden Bericht auf „fupa.net“ bestätigte Frings gegenüber der DeichStube: „Ich habe alle Voraussetzungen fertigstellen lassen.“ Sein Spielerpass liegt inzwischen vor. Das war gar nicht so einfach gewesen, weil Frings zuletzt als Spieler in Kanada beim FC Toronto unter Vertrag gestanden hatte. Nun ist aber alles klar, im März gegen die SG Ummel könnte er sein Debüt bei den Bremervördern feiern.

„Ich weiß es aber noch nicht“, sagt Frings. Er möchte die Geschichte nicht zu groß machen. Es ist quasi ein Freundschaftsdienst. Thomas Tiedemann hat ihn angesprochen und überredet. Beide kennen sich aus Bremen. Frings schaute schon bei Spielen und beim Training vorbei. Nun ist aber erst mal Winterpause. Und wer weiß: Möglicherweise hat Frings im März gar keine Zeit mehr für einen Ausflug in den Alt-Herren-Fußball. Als Trainer ist er weiterhin auf Jobsuche, da kann sich die Situation schnell ändern.

Torsten Frings - Eine Legende bei Werder Bremen

Torsten Frings
Kurz vor Weihnachten 1996 stellen Manager Willi Lemke (l.) und Trainer "Dixie" Dörner Torsten Frings bei Werder Bremen als Neuzugang von Alemannia Aachen vor. © imago
Torsten Frings
Frings wird schnell Stammspieler im Bremer Ensemble um Vereins-Ikone Dieter Eilts (r.). In den ersten Spielzeiten landet Werder auf Mittelfeldplätzen, rettete sich 1999 sogar nur knapp vor dem Abstieg. © imago
Torsten Frings
Trotz einer Krisen-Saison gewinnt Werder 1999 mit Torsten Frings den DFB-Pokal. In einem dramatischen Elfmeter-Krimi gegen Bayern München holt Frings seinen ersten Profi-Titel. © imago
Torsten Frings
Am 27. Januar 2001 bestreitet Torsten Frings im Pariser Stade de France sein erstes Spiel für die deutsche A-Nationalmannschaft. Das Spiel gegen Frankreich endet 0:1. © imago
Unter Thomas Schaaf setzt sich Werder mit Torsten Frings wieder in der oberen Tabellenhälfte der Bundesliga fest.
Unter Thomas Schaaf setzt sich Werder mit Torsten Frings wieder in der oberen Tabellenhälfte der Bundesliga fest. © imago
Torsten Frings
Mit Platz sechs in der Liga qualifiziert sich Werder Bremen 2002 mal wieder für den Uefa-Cup. Leistungsträger Torsten Frings... © imago
Torsten Frings
... entscheidet sich für den Trikotwechsel. Er wechselt zum Deutschen Meister Borussia Dortmund. Dort bleibt er von 2002 bis 2004, ehe er... © imago
Torsten Frings
...zum Rekordmeister Bayern München weiterzieht. Beim FCB bleibt Torsten Frings zwar nur eine Saison, gewinnt aber das Double aus Meisterschaft und Pokal 2005. © imago
2005 kehrt Torsten Frings an die Weser zurück. Werder ist mittlerweile ein Spitzenteam und startet in der Champions League gegen Teams wie den FC Barcelona.
2005 kehrt Torsten Frings an die Weser zurück. Werder ist mittlerweile ein Spitzenteam und startet in der Champions League gegen Teams wie den FC Barcelona. © imago
Torsten Frings ist bei Werder ein absoluter Leader, Kapitän war aber zunächst noch Frank Baumann, der 2009 den DFB-Pokal in die Höhe recken darf.
Torsten Frings ist bei Werder ein absoluter Leader, Kapitän war aber zunächst noch Frank Baumann, der 2009 den DFB-Pokal in die Höhe recken darf. © imago
Baumann beendete nach dem Pokalsieg seine Karriere, Frings übernahm die Binde. 2011 verlässt Frings mit 34 Jahren die Bühne Bundesliga...
Baumann beendete nach dem Pokalsieg seine Karriere, Frings übernahm die Binde. 2011 verlässt Frings mit 34 Jahren die Bühne Bundesliga... © imago
Torsten Frings
... und schließt sich für zwei Jahre dem FC Toronto an. In der MLS trifft er unter anderem auf seinen alten Werder-Weggefährten Frank Rost (damals New York Red Bulls). © imago 
2013 ist endgültig Schluss mit der aktiven Karriere. Sein Abschiedsspiel im Bremer Weserstadion nennt Torsten Frings "My Last Game in Green".
2013 ist endgültig Schluss mit der aktiven Karriere. Sein Abschiedsspiel im Bremer Weserstadion nennt Torsten Frings "My Last Game in Green". © imago
Frings' Weg bei Werder sollte aber dort nicht enden. Er wurde Co-Trainer von Viktor Skripnik (l.) - zunächst in der U23, von 2014 bis 2016 auch bei den Profis.
Frings' Weg bei Werder sollte aber dort nicht enden. Er wurde Co-Trainer von Viktor Skripnik (l.) - zunächst in der U23, von 2014 bis 2016 auch bei den Profis. © imago
Das Gespann rettete Werder zweimal vor dem Abstieg. Nach katastrophalem Saisonstart 2016/2017 mussten Skripnik und Frings gehen. Der Manager, der sie entließ: Frank Baumann.
Das Gespann rettete Werder zweimal vor dem Abstieg. Nach katastrophalem Saisonstart 2016/2017 mussten Skripnik und Frings gehen. Der Manager, der sie entließ: Frank Baumann. © imago
Langweilig wird Torsten Frings nach seinem Abschied aus Bremen nicht. Im November 2016 besucht er das Wrestling-Debüt seines Kumpels Tim Wiese.
Langweilig wird Torsten Frings nach seinem Abschied aus Bremen nicht. Im November 2016 besucht er das Wrestling-Debüt seines Kumpels Tim Wiese. © imago
Kurz vor Jahresende 2016 wird Torsten Frings erstmals Bundesliga-Cheftrainer. Der 40-Jährige übernimmt den stark abstiegsbedrohten Tabellenletzten Darmstadt 98.
Kurz vor Jahresende 2016 wird Torsten Frings erstmals Bundesliga-Cheftrainer. Der 40-Jährige übernimmt den stark abstiegsbedrohten Tabellenletzten Darmstadt 98. © imago
Am 9. Dezember 2017 wurde Frings nach insgesamt 36 Pflichtspielen bei den „Lilien“ entlassen.
Am 9. Dezember 2017 wurde Frings nach insgesamt 36 Pflichtspielen bei den „Lilien“ entlassen. © gumzmedia

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