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Alexander Nouri kündigt Gespräche über seine Zukunft an.

„Das war so vereinbart“

Nouri kündigt Vertragsgespräche an

Ingolstadt - Für Alexander Nouri ist die Sache nach dem 4:2-Sieg in Ingolstadt klar: Der Klassenerhalt sei geschafft und deshalb gehe es in der kommenden Woche um seine Zukunft als Trainer des SV Werder. Sein Vertrag läuft im Sommer aus.

„Wir haben vereinbart, dass wir uns nach Erreichen des Klassenerhalts besprechen werden. Das wird in den nächsten Tagen passieren“, kündigte der 37-Jährige an. Dafür wird sein Berater Alen Augustincic nach Bremen kommen. Doch ihm allein überlasst Nouri nicht die Verhandlungen mit Sportchef Frank Baumann: „Ich werde selbst dabei sein, ich spreche da mit.“ Sein Ziel ist auch eindeutig: „Ich arbeite sehr, sehr gerne bei Werder, und ich würde diese Arbeit sehr, sehr gerne fortsetzen.“

Eine Prognose, ob es zu einer schnellen Einigung kommen wird, wollte Nouri nicht abgeben. Etwas unklar ist, wie der Club tatsächlich plant. Baumann hatte zwar mal betont, dass er bei einer Fortsetzung der guten Ergebnisse keinen Grund sehe, den Vertrag nicht zu verlängern.

Doch aus dem Verein ist zu hören, dass es auch leichte Zweifel an Nouri gibt. Die nächsten Tage werden zeigen, wie sehr der Club von Nouri als Chefcoach überzeugt ist – oder ob das Warten trotz der unglaublichen Serie von zehn Spielen ohne Niederlage inklusive Sprung auf einen Europapokalplatz weitergeht.

Viererpacker Kruse lässt Werder jubeln

FC Ingolstadt gegen Werder Bremen
Für Robert Bauer war das Spiel beim FC Ingolstadt ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Der Verteidiger wechselte vor der Saison von den "Schanzern" an die Weser. © dpa
FC Ingolstadt gegen Werder Bremen
Der FC Ingolstadt hatte in der ersten Hälfte Vorteile. Werder-Keeper Felix Wiedwald hielt zweimal gut gegen Almog Cohen und Marcel Tisserand. © nordphoto
FC Ingolstadt gegen Werder Bremen
Und dann fiel es doch: Dario Lezcano entwischte Lamine Sane und verwertete eine Tisserand-Flanke völlig freistehend. © dpa
FC Ingolstadt gegen Werder Bremen
Die stark abstiegsgefährdeten Ingolstädter feierten das 1:0 ausgelassen. © dpa
FC Ingolstadt gegen Werder Bremen
Kurz vor der Pause aber noch der Ausgleich: Tisserand legte Fin Bartels im Strafraum, der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. © nordphoto
FC Ingolstadt gegen Werder Bremen
Max Kruse verwandelte sicher - und Werder bejubelte den Ausgleich mit dem Pausenpfiff. © nordphoto
FC Ingolstadt gegen Werder Bremen
Die zweite Hälfte gestaltete sich relativ ausgeglichen mit wenigen Chancen auf beiden Seiten. Eine der besten vergab Fin Bartels. © nordphoto
FC Ingolstadt gegen Werder Bremen
Nach gut einer Stunde zeigte Schiedsrichter Markus Schmidt erneut auf den Punkt. Er war auf eine Schwalbe von Almog Cohen hereingefallen. Pascal Groß brachte Ingolstadt mit seinem platzierten Strafstoß wieder in Führung. © nordphoto
FC Ingolstadt gegen Werder Bremen
Der FC Ingolstadt bejubelte die erneute Führung. Aber die Rechnung hatten die "Schanzer"... © dpa
FC Ingolstadt gegen Werder Bremen
...ohne Max Kruse gemacht. Der Werder-Stürmer ist einfach in überragender Form: Mit zwei weiteren Treffern drehte er das Spiel. Werder gewann 4:2 - und sprang zumindest vorübergehend auf Tabellenrang 6. © nordphoto
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