Werder-Trainer Florian Kohfeldt und seine Mannschaft ist in Südafrika angekommen.
+
Werder-Trainer Florian Kohfeldt und seine Mannschaft ist in Südafrika angekommen.

Trainingslager in Südafrika

Höhe, Hitze, Sicherheit und Safari - was Werder erwartet und was nicht

Johannesburg – Angekommen! Werder Bremen hat am Vormittag das Teamhotel „The Fairway“ in Johannesburg bezogen. Bis zum 12. Januar wird sich der Fußball-Bundesligist in Südafrika auf die Rückrunde vorbereiten. Die DeichStube fasst nochmal die wichtigsten Fakten vor dem ersten Training am Nachmittag zusammen.

Die Höhenlage: Auf 1.700 Metern über dem Meeresspiegel liegt Johannesburg – und Training in einer solchen Höhenlage verspricht besonders gute Ausdauerwerte. Oder, Florian Kohfeldt? „Die Höhe ist ein Thema, auf das wir uns vorbereitet haben, von dem ich aber keine grundsätzlichen Vor- oder Nachteile erwarte“, sagt der Werder-Trainer: „Vielleicht gibt es in der Ausdauerleistung einen gewissen Effekt, aber der wird eher kurzfristig sein. Es ist keinesfalls so, dass ich sage: Wir fahren dahin, damit wir die ganze Rückrunde zehn Kilometer mehr laufen können. Das wird nicht klappen.“

Für die ersten Tage in Johannesburg muss das Trainingspensum mit Rücksicht auf die etwas dünnere Luft sogar leicht gedrosselt werden. „Anpassung“ nennt es Kohfeldt: „In der Höhe nehmen die Spieler die Intensität der Belastung stärker wahr. Aber das wird unsere Trainingsinhalte nicht gravierend beeinflussen.“

Schon gelesen? Ein Lehrplan mit drei Schwerpunkten und viel Gefühl

Werder gibt Spielern Verhaltensregeln an die Hand

Das Wetter: Januar in Johannesburg – das bedeutet Sommer, Sommer, Sommer. Die Temperaturen können auch mal die 30-Grad-Marke erreichen, es kann aber auch Regentage geben. Grundsätzlich ist das Klima jedoch sommerlich mild. Kohfeldt: „Regen ist zu dieser Jahreszeit normal – gerade in den Abendstunden. Aber wir erwarten gute Bedingungen zum Trainieren, angenehme Temperaturen, nicht zu heiß. Ich bin sehr optimistisch, dass wir gute Bedingungen haben werden.“

Die Sicherheit: Johannesburg ist bekannt für eine hohe Kriminalitätsrate. Allerdings gilt der Norden der Region, in dem Werder wohnt und trainiert, als eher ruhig. Dennoch hat der Club seinen Spielern einige Verhaltensregeln an die Hand gegeben. Die wichtigste: Nie allein und auf eigene Faust das Hotel verlassen. „Wir haben das schon thematisiert, die Spieler wurden mittels einer kurzen Präsentation vorbereitet. Wir haben darauf hingewiesen, dass es wichtig ist, sich zurückzuhalten und nicht alles mit deutschen Maßstäben zu messen. Wir wollen uns da sehr zurückhaltend verhalten, dann denke ich, dass Kriminalität für uns überhaupt kein Thema sein wird, weil wir das Hotel auch nicht alleine verlassen werden“, erklärt Kohfeldt.

Schon gelesen? Werder holt Romano Schmid - und verleiht ihn direkt weiter

Die Testspiele: Werder bestreitet während der neun Tage in Johannesburg zwei Partien. Am Sonntag treffen die Bremer um 16.30 Uhr auf den Traditionsclub Kaizer Chiefs, einen Tag vor der Rückreise ist am 11. Januar (18.00 Uhr) der aktuelle südafrikanische Tabellenführer Bidvest Wits der Gegner. Für beide Partien gilt jedoch, dass Werder vermutlich eher auf Reservistenteams treffen wird. Denn die Premier Soccer League befindet sich gerade in den Tagen, in denen Werder in Johannesburg gastiert, in einer Englischen Woche. Deshalb müssen die Bremer Partien auch unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, die südafrikanischen Statuten erlauben während des Ligabetriebs keine Testspiele mit Publikum.

Die Freizeit: Klar: Werder ist zum Trainieren in Südafrika, nicht um Urlaub zu machen. Einen freien Tag gönnt Florian Kohfeldt seinem Team dennoch. „Das muss zur Regeneration auch sein“, sagt der Coach. Die Spieler dürfen an diesem Tag „das Besondere des Landes“ genießen. Kohfeldt: „Wenn man in ein Land wie Südafrika fährt, dann sollte das auch so sein. Wir werden den Spielern dafür verschiedene Schwerpunkte anbieten – unter anderem ein kulturelles Programm.“ Eine Safari wird nicht dazu gehören. Zum einen weil die Anfahrt von Johannesburg aus zu lang wäre, zum anderen weil so eine Safari „nicht so mein Ding ist“, wie Kohfeldt verrät.

Verfolgt das Werder-Trainingslager in unserem Ticker!

Fotostrecke: Werder-Ankunft in Südafrika

Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet.
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet. © gumzmedia
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet.
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet. © gumzmedia
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet.
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet. © gumzmedia
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet.
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet. © gumzmedia
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet.
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet. © gumzmedia
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet.
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet. © gumzmedia
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet.
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet. © gumzmedia
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet.
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet. © gumzmedia
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet.
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet. © gumzmedia
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet.
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet. © gumzmedia
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet.
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet. © gumzmedia
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet.
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet. © gumzmedia
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet.
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet. © gumzmedia
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet.
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet. © gumzmedia
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet.
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet. © gumzmedia
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet.
Der Werder-Tross ist sicher in Johannesburg gelandet. © gumzmedia

Auch interessant

Neu und nur in der DeichStube!

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Kommentare