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Nuri Sahin, Max Kruse und Co. bejubeln Werders Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale. Gegener soll nun bitte der HSV sein.

DFB-Pokal-Auslosung am Sonntag

„Über Hamburg fahr'n wir nach Berlin!“ - Werder hofft auf den HSV im Halbfinale

Gelsenkirchen – 79 Minuten waren im DFB-Pokal-Viertelfinale zwischen Schalke 04 und Werder Bremen gespielt, da meldeten sich die Bremer Fans in der ausverkauften Schalker Arena zu Wort – äußerst lautstark und mit einer klaren Ansage. „Über Hamburg fahr'n wir nach Berlin!“, schallte es plötzlich aus dem prall gefüllten Gästeblock, womit sich die Frage nach dem Wunschgegner der Fans für das Pokal-Halbfinale am 23. oder 24. April schnell erledigt hatte. Der Erzrivale Hamburger SV soll es nun bitteschön sein, als weiterer Zwischenstopp auf dem Weg ins Endspiel, versteht sich.

Keine Frage: Es wäre für Werder die brisanteste aller verbliebenen Möglichkeiten, zu der es bei der Auslosung am Sonntag (ARD, 18.00 Uhr) kommen kann - und beim Blick auf die Alternativen Bayern München und RB Leipzig dürfte es auch die mit der größten Aussicht auf Erfolg sein. Das wissen natürlich auch Werders Spieler und Verantwortliche, die den Wunsch nach dem Nordderby im Anschluss an den 2:0-Erfolg auf Schalke zum Teil klar äußerten.

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„Natürlich wünsche ich mir jetzt den HSV“, betonte Davy Klaassen, der mit seinem Treffer zum 2:0 maßgeblich dazu beigetragen hatte, dass Werder unter die letzten Vier gekommen ist. „Ich habe noch kein Nordderby gespielt und würde das gerne erleben.“ Seine Mitspieler dürften ihm schon einige Geschichten erzählt haben. Und kurios wäre es ohnehin, wenn Fußballdeutschland auch nach dem Abstieg des HSV nicht auf den Klassiker verzichten müsste.

Werder-Erinnerungen an 2009

Werders Sportchef Frank Baumann hätte ebenfalls nichts gegen ein Halbfinale gegen Hamburg einzuwenden, wenn auch aus einem ganz anderen Grund. „Es gibt ja jetzt schon viele Parallelen zu unserem letzten Pokalsieg“, sagte er und nannte die Tatsache, dass Werder bisher wie in der Saison 2008/2009, als am Ende der Titelgewinn stand, nur auswärts gespielt hat, „bei richtig schweren Gegnern“. Baumann erinnerte zudem daran, dass Werder damals sein Achtelfinale auch in Dortmund gewonnen hatte. „Deswegen würde ein Halbfinale in Hamburg jetzt auch gut passen.“ Zur Erinnerung: 2009 setzte sich Werder mit 4:2 nach Elfmeterschießen beim Rivalen durch.

Fotostrecke: Rashica zirkelt, Klaassen spitzelt - Werder ist weiter

Werder Bremen gegen Schalke 04
Werder Bremen gegen Schalke 04 © gumzmedia
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Werder Bremen gegen Schalke 04 © dpa
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Werder Bremen gegen Schalke 04
Werder Bremen gegen Schalke 04 © Sielski
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Werder Bremen gegen Schalke 04
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Werder Bremen gegen Schalke 04
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Werder Bremen gegen Schalke 04
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Werder Bremen gegen Schalke 04
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Werder Bremen gegen Schalke 04
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Werder Bremen gegen Schalke 04
Werder Bremen gegen Schalke 04 © gumzmedia

Generell hoffen die Bremer aber natürlich auf ein Spiel im eigenen Stadion. „Ich würde sehr gerne zu Hause spielen“, sagte Trainer Florian Kohfeldt, der der Frage nach dem Wunschgegner geschickt auswich: „Ich habe beim Gesang der Fans nur die zweite Textzeile mit Berlin verstanden.“

Geht es nach Kapitän Max Kruse passt das beides bestens zusammen – Hamburg und Berlin. „Der HSV im Finale, das wäre optimal“, sagte der 31-Jährige und hielt fest: „Mir ist es aber egal. Ich glaube, dass keines der anderen Teams gerne gegen uns spielen möchte. Wir wollen nach Berlin fahren und uns unseren Traum erfüllen.“

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