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Klaus Filbry ist verärgert über die extrem hohe Ablösesumme von Barcelonas Neymar.

Neymars hohe Ablösesumme

Filbry kann es nicht nachvollziehen

Bremen - 222 Millionen Euro! Für diese unglaublich hohe Ablösesumme will Paris Saint-Germain den brasilianischen Topstürmer Neymar von FC Barcelona verpflichten.

Klaus Filbry, der Vorsitzende von Werders Geschäftsführung, kann bei dem Betrag nur mit dem Kopf schütteln. „Die Zahl ist exorbitant hoch. Für normale Menschen ist das nicht mehr nachvollziehbar“, sagte er am Donnerstag im Rahmen von Werders Golfturnier auf der Anlage des Club zur Vahr.

Generell müsse die überhitzte Branche versuchen, „eine Balance hinzubekommen“. Sonst drohe die Gefahr, die Fans irgendwann dauerhaft zu verstimmen. Zudem warf der Werder-Boss die Frage auf, ob der Neymar-Wechsel mit dem Financial Fair-Play zu vereinbaren sei. „Es ist jetzt die Aufgabe der UEFA, das kritisch zu prüfen.“ Filbry geht davon aus, dass der Mega-Transfer einen Domino-Effekt nach sich ziehen wird. „Ich glaube, dass jetzt Bewegung in den Markt kommt.“ Einen großen Transfer aus der Bundesliga heraus kann sich der 50-Jährige aber nicht vorstellen. „Aktuell glaube ich das nicht.“

Werder-Profis wechseln die Sportart

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