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Ein enttäuschter Kevin Vogt konnte der Niederlage des SV Werder Bremen gegen 1899 Hoffenheim auch positive Dinge abgewinnen.

Werder verliert gegen 1899 Hoffenheim

„Es war auch viel Gutes dabei“ - die Stimmen zur Werder-Pleite gegen 1899 Hoffenheim

Bremen - Der SV Werder Bremen hat gegen die TSG 1899 Hoffenheim im ersten Heimspiel des Jahres eine empfindliche 0:3-Pleite einstecken müssen. Es war die vierte Heimniederlage in Serie. Die Stimmen zum Spiel von Florian Kohfeldt, Davy Klaassen und Co.

Davy Klaassen (Werder-Kapitän): „Wir haben es in der Halbzeit eigentlich ganz gut gemacht, allerdings nur bis zum Strafraum. Dann hat uns der letzte Schritt gefehlt. Wir müssen unseren Fußball verbessern. Das Vertrauen ist noch da, aber das allein reicht nicht, wir müssen es auch zeigen. Beim 0:1 war es eine ganz hektische Situation. Ich versuche, den Ball irgendwie noch hochzuschlagen. Das hat auch geklappt, aber dann...“

Florian Kohfeldt (Werder-Trainer): „Wir waren 60 Minuten das bessere Team, haben aber im letzten Drittel die falschen Entscheidungen getroffen. Es war heute ein Rückschlag. Es tut uns Leid für die Fans. Wir wussten, dass Rückschläge kommen. Wir müssen diese mit Ruhe analysieren.“

Maximilian Eggestein „sehr enttäuscht“ über Werder Bremens Pleite gegen 1899 Hoffenheim

Kevin Vogt (Werder-Verteidiger):Das Ergebnis ist komplett daneben. Bis zum 0:1 waren wir die aktivere, die bessere Mannschaft, waren giftig in den Zweikämpfen. Und dann hauen wir uns zwei Tore selbst rein. Das ist maximal ärgerlich. Wir müssen die Niederlage schnell aufarbeiten, und dann geht es weiter. Ich bin weiter positiv gestimmt. Wir haben letzte Woche gewonnen, waren diesmal lange Zeit besser und haben uns viele Chancen erarbeitet. Uns hat einfach etwas das Spielglück gefehlt. Es war heute auch viel Gutes von uns dabei.“

Maximilian Eggestein (Werder-Mittelfeldspieler): In der ersten Halbzeit waren es zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Zweite Halbzeit hatte man das Gefühl, je länger das Spiel dauerte, wer das erste Tor schießt, der gewinnt. Beide Mannschaften haben in der Ordnung sehr gut gestanden. Und wenn was ging, dann war das über Standards oder Kontersituationen. Ich bin sehr enttäuscht, aber es hilft nichts. Wir haben noch 15 Spiele, wir müssen weitermachen. Wer geglaubt hat, nach vier bis fünf Spielen sind wir da unten raus, der wurde heute eines Besseren belehrt. So klar müssen wir das sagen. Wir dürfen jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken.

*Mit Material von Sky und Werder.de

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