Abed Nankishi (am Ball) stand in dieser Saison bereits zwei Mal in der 2. Bundesliga für Werder Bremen in der Startelf.
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Abed Nankishi (am Ball) stand in dieser Saison bereits zwei Mal in der 2. Bundesliga für Werder Bremen in der Startelf.

Werder-Trainer über Nankishi

Zu den Profis aufgerückt, dann lange verletzt - und jetzt? Wie Werder Bremen mit Abed Nankishi plant

Bremen – Abed Nankishi war am Donnerstagvormittag längst in seinem Auto davongebraust, als sich die kleine Gruppe von Profis des SV Werder Bremen gegen 11.00 Uhr auf den Weg zum Trainingsplatz machte. Gerade einmal zwölf Spieler waren es, die Cheftrainer Ole Werner mitten in der Länderspielpause zur Verfügung standen – und vor nicht allzu langer Zeit, da hätte auch Nankishi noch zu diesem Kreis gehört.

Zur Erinnerung: Vor der laufenden Saison war der 19-Jährige aus der U23 fest in den Profikader aufgerückt und unter Werners Vorgänger Markus Anfang in der 2. Liga auch sechs Mal zum Einsatz gekommen, zweimal davon sogar in der Startelf, ehe es plötzlich ruhig um Abed Nankishi wurde. Verschiedene Verletzungen und eine Corona-Infektion warfen den Angreifer zurück, der sich jetzt – so erklärt es Chefcoach Ole Werner – wieder über die U23 des SV Werder Bremen empfehlen muss.

Werder Bremen: Abed Nankishi kämpfte sich in den Profikader - dann warfen ihn Corona und Verletzungen zurück

„Seine Aufgabe ist es, körperlich stabil zu werden, damit er auch über einen längeren Zeitraum trainieren und spielen kann“, sagt Werner, der sich seit seiner Amtsübernahme bei Werder Bremen Ende November bisher kaum ein Bild von Nankishis Qualitäten machen konnte: „In der Zeit, seit ich hier bin, stand er leider nur selten konstant zur Verfügung.“ In den aktuellen Plänen des Trainers spielt Abed Nankishi entsprechend keine Rolle – was sich aber auch wieder ändern kann. Denn grundsätzlich bescheinigt Ole Werner dem Stürmer großes Potenzial: „Er verfügt über ein extremes Tempo und bringt auch gegen den Ball eine gewisse Aggressivität mit.“

Werder Bremen: Trainer Ole Werner glaubt daran, dass Abed Nankishi im Profifußball Fuß fassen kann

Zuletzt hat Abed Nankishi das im ersten Meisterrunden-Spiel der Regionalliga Nord gezeigt, als er einen Treffer zum 3:3 der Bremer U23 gegen Teutonia Ottensen beisteuerte. Das folgende Nordderby gegen den Hamburger II (1:2) verpasste er dann wegen muskulärer Probleme. Gegen Holstein Kiel (3. April) könnte Nankishi wieder auf dem Platz des SV Werder Bremen stehen – und weiter an seiner Rückkehr zu den Profis arbeiten. Ole Werner ist sich jedenfalls sicher: „Abed bringt eine ganze Menge mit, um im Profibereich Fuß zu fassen.“ (dco) Schon gelesen? Niklas Schmidt trifft im Werder-Training aus der Distanz, per Elfmeter - und Oscar Schönfelder im Gesicht!

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