Marvin Ducksch, Niclas Füllkrug und Leo Bittencourt (von links) zählen aktuell zu den besten Torschützen beim SV Werder Bremen.
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Marvin Ducksch, Niclas Füllkrug und Leo Bittencourt (von links) zählen aktuell zu den besten Torschützen beim SV Werder Bremen.

Bereits neun verschiedene Torschützen

Zu abhängig von Füllkrug und Ducksch? Werder überzeugt mit Vielfalt an Torschützen

Bremen – Marvin Ducksch tat es trotz bester Chancen nicht. Auch der bislang so treffsichere Niclas Füllkrug brachte den Ball im Spiel gegen den FSV Mainz 05 (0:2) nicht im gegnerischen Kasten unter. Und da das Sturmduo schwächelte, hätten nun die Teamkollegen einspringen und den SV Werder Bremen vor einer Heimniederlage bewahren können. Doch auch sie zielten zu ungenau oder kamen gar nicht erst in die Verlegenheit, für Torgefahr zu sorgen. Ist das Bremer Spiel also zu eindimensional, zu sehr auf die beiden Angreifer zugeschnitten? Halten sich die anderen Profis zu sehr zurück? Mitnichten – das steht für Ole Werner fest. Und der Cheftrainer muss es wissen. Er hat nämlich seine Hausaufgaben gemacht.

„Grundsätzlich sind natürlich alle aufgerufen, aufs Tor zu schießen, wenn sie die Möglichkeit dazu haben. Aber natürlich sind es in erster Linie die Stürmer, die nah am Tor agieren und wahrscheinlich die meisten Abschlussaktionen haben“, erklärte der Trainer des SV Werder Bremen auf der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokalspiel beim SC Paderborn (Mittwoch, 18 Uhr im DeichStube-Liveticker). „Trotzdem gibt es in der ersten Liga genau zwei Mannschaften, die mehr verschiedene Torschützen haben als wir: der FC Bayern und Eintracht Frankfurt.“ Werders Verantwortliche betonen ja gern, dass ihnen Statistiken nicht ganz so wichtig sind, schon gar nicht zu einem so frühen Zeitpunkt der Saison. In diesem Fall macht Ole Werner aber gern eine Ausnahme.

Werder Bremen: Marvin Ducksch, Oliver Burke und Leo Bittencourt beste Torschützen hinter Niclas Füllkrug

In der Tat zeichnet Werder Bremen eine große Vielfalt an Torschützen aus. Nach zehn Spieltagen gibt es schon neun unterschiedliche Akteure, die ihre Mannschaft jubeln ließen. Neben Niclas Füllkrug (8) und Marvin Ducksch (2) trafen bislang Oliver Burke (2), Leonardo Bittencourt (2), Mitchell Weiser (1), Anthony Jung (1), Milos Veljkovic (1) Niklas Schmidt (1) sowie Lee Buchanan (1). Dazu gesellt sich ein Eigentor von Gladbachs Ramy Bensebaini, wodurch die Gesamtsumme bei 20 Treffern liegt. Zum Vergleich: Beim FC Bayern München haben 13 Spieler für die bislang 29 erzielten Tore gesorgt, für Eintracht Frankfurt waren zehn Schützen (21 Tore) erfolgreich. (mbü) Schon gelesen? Disco-Party, Corona-Vorgaben missachtet, angeschlagen: Marvin Ducksch sorgt bei Werder Bremen für Ärger!

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