Zlatko Junuzovic (v.l.), Per Mertesacker, Naldo und Co.: Viele Ex-Stars zittern am Samstag mit dem SV Werder Bremen.
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Zlatko Junuzovic (v.l.), Per Mertesacker, Naldo und Co.: Viele Ex-Stars zittern am Samstag mit dem SV Werder Bremen.

Tag der Entscheidung: Wer guckt wo?

Junuzovic verschiebt Training, Mertesacker drückt „alles, was ich habe“: So fiebern die Ex-Stars mit Werder Bremen im Abstiegskampf-Finale

Bremen – Abstieg oder Relegation? Hoffnung oder Verzweiflung? Für Werder Bremen ist der Samstag der Tag der Wahrheit im Kampf um den Klassenerhalt.

Die DeichStube hat sich bei ehemaligen Größen von Werder Bremen umgehört, wie, wo und mit wem sie das Abstiegsfinale verfolgen werden und welche Erwartungen sie an das Saisonfinish haben.

Abstiegskampf-Finale: Werder Bremen im Live-Ticker gegen den 1.FC Köln gibt es hier!

Jürgen L. Born (Ex-Werder-Boss). „Ich bin ganz in der Nähe in einer Kneipe am Weserstadion und schaue mir das Spiel mit ein paar Freunden an. Es könnte wirklich noch klappen. Wir hatten so viel Pech in dieser Saison, vielleicht zieht sich der liebe Gott jetzt endlich mal wieder seine grün-weiße Jacke an.“

Ailton (Double-Gewinner und Torschützenkönig 2004): „Ich habe, glaube ich, zehn Einladungen, wo ich das Spiel in Bremen gucken könnte. Vermutlich wird’s ein Restaurant in der Nähe des Stadions werden. Und ehrlich: Meine Angst ist es nicht, dass Werder nicht gegen Köln gewinnen könnte. Ich bin sicher, dass die Jungs das schaffen werden. Aber meine Angst ist Union Berlin! Hoffentlich sind die noch richtig heiß darauf, Düsseldorf zu schlagen. Die Berliner müssen richtig Gas geben. Wenn Union aber keine Lust mehr hat, ist Werder weg.“

Per Mertesacker (Ex-Werder-Profi): „Ich bin in London und werde mit meinen Bremern vom Sofa aus mitfiebern. Ich glaube an die Mannschaft und ans Trainer-Team! Werder Bremen, die Mannschaft, die Fans und alle, die Grün-Weiß sind, werden das Team niemals alleine lassen und daran glauben, das Wunder zu schaffen. Davon bin ich fest überzeugt. Ich drücke alles, was ich habe, und werde nicht locker lassen, damit wir das Spiel gewinnen. Lebenslang grün-weiß!“

Für Werder Bremen lässt Zlatko Junuzovic RB-Salzburg-Training verschieben

Naldo (Ex-Werder-Profi): „Ich werde das Spiel in Monaco schauen und Werder natürlich ganz fest die Daumen drücken. Leider habe ich hier kein Werder-Trikot, die sind alle in Brasilien. Aber ich bin mir auch so sicher, dass Werder gegen Köln gewinnen wird. Das Problem: Düsseldorf muss in Berlin verlieren. Aber ich glaube einfach daran, dass es das nächste Wunder in Bremen geben wird.“

Zlatko Junuzovic (Ex-Werder-Kapitän, jetzt RB Salzburg): „Wir haben extra unser Abschlusstraining verlegt, damit wir gucken können. Ich werde direkt vom Platz, ohne zu duschen, mich vor den Fernseher in unserem Trainingszentrum setzen und die Daumen drücken. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich gehe davon aus, dass Werder die Aufgabe erfüllen wird, aber was ist mit Düsseldorf? Ich werde nie vergessen, als 2016 am letzten Spieltag gegen Frankfurt alles möglich war – Abstieg, Relegation, Klassenerhalt. Das ist so viel Druck, da bist du im Kopf nicht frei. Ich war so erleichtert, dass wir das damals mit Werder geschafft haben.“

Werder Bremen: Sebastian Mielitz hofft auf ein Werder-Wunder

Sebastian Mielitz (Ex-Werder-Keeper, jetzt SönderjyskE/Dänemark): „Gucken kann ich das Spiel leider nicht, wir spielen selbst um 18 Uhr – und auch für uns geht es um den Klassenerhalt. Aber wir haben zumindest die Relegation schon sicher. Das wünsche ich Werder natürlich auch. Ich drücke ganz fest die Daumen und werde ganz sicher zwischendurch immer wieder auf den Live-Ticker der DeichStube schauen, wie es in Bremen steht. Es ist einfach mal wieder Zeit für ein Werder-Wunder.“

Nils Petersen (ehemaliger Werder-Stürmer, jetzt SC Freiburg): „Ich kann den Abstiegskampf nicht verfolgen, ich stehe ja selber auf dem Platz. Wir spielen zu Hause gegen Schalke und wollen uns auf jeden Fall mit einem Sieg bei den Freiburg-Fans für eine turbulente, aber tolle Saison bedanken. Nach dem Spiel werde ich aber ganz sicher in der Kabine aufs Handy schauen, ob Werder doch noch die Relegation geschafft hat. Die Chancen sind gering, aber im Fußball passieren verrückte Geschichten.“

Christian Schulz (Double-Sieger 2004): „Ich werde hoffentlich pünktlich um 15.30 Uhr auf dem Sofa vor dem Fernseher sitzen, denn ich bin mit der Familie noch im Ostsee-Urlaub. Wir fahren früh los. Falls es Stau geben sollte, haben wir einen Puffer. Natürlich drücke ich Werder die Daumen.“ (kni/csa/tst)

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