Jubeln sie oder weinen sie? Der SV Werder Bremen bangt zwei Spieltage vor Saisonende um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga.
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Jubeln sie oder weinen sie? Der SV Werder Bremen bangt zwei Spieltage vor Saisonende um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga.

Werder-Klassenerhalt: Pro und Contra

Bleibt Werder Bremen drin? Zwei Meinungen zu den Chancen im Abstiegskampf

Bremen - Endspurt in der Bundesliga: Zwei Spiele bleiben dem SV Werder Bremen, um den direkten Klassenerhalt zu sichern oder sich zumindest in die Relegation zu retten. Bleibt Werder drin? Die DeichStube diskutiert - zwei Meinungen zu den Bremer Chancen im Abstiegskampf.

Von Björn Knips - Nicht vergessen: Den Kopf in den Sand zu stecken, sieht nicht nur doof aus, das schmeckt auch nicht. Natürlich waren die Punktgewinne von Mainz und Düsseldorf aus Werder-Sicht harte Schläge in die Bremer Magengrube. Mir ging es am Mittwochabend auch schlecht, weil sich da so ein Zweitliga-Gefühl im Körper breit machen wollte. Ich habe es verjagt! Wie? Das wird hier besser nicht verraten...

Mal ernsthaft: Ein Punkt Rückstand ist im Abstiegskampf zwei Spieltage vor dem Ende gar nichts. Wäre es umgekehrt, würde doch kein Werder-Fan glauben, die Rettung sei geschafft. Selbst die sechs Zähler auf Mainz sind auch dank des direkten Duells am Samstag noch aufzuholen. Es werden auch nicht alle Bundesligisten so lustlos wie der BVB auftreten. Aber damit sollte sich Werder gar nicht erst beschäftigen. Nur die eigene Leistung zählt – und die stimmte zuletzt. Trainer Florian Kohfeldt und seine Mannschaft müssen mutig bleiben, dürfen sich durch nichts und niemanden runterziehen lassen. Dann gewinnen sie auch in Mainz. Auswärts ist Werder Bremen inzwischen doch eine Macht! Und an einem letzten Spieltag ist immer alles möglich – also nicht nur die Relegation, sondern auch die direkte Rettung. Man muss nur daran glauben!

Werder Bremen: Klassenerhalt oder Abstieg? DeichStube-Reporter mit Pro und Contra

Von Timo Strömer - Das war‘s! Moin Zweite Liga! So sehr ich mir auch wünsche, dass der SV Werder Bremen doch noch den Klassenerhalt packt: die Hoffnung, die bekanntlich zuletzt stirbt, wurde am 32. Bundesliga-Spieltag erschossen – oder besser gesagt geköpft, von einem Last-Minute-Tor der Düsseldorfer Fortuna in Leipzig.

Sechs Punkte aus den verbleibenden zwei Spielen müssen jetzt her. Klar, theoretisch ist das möglich – doch in der Praxis hat Werder in der gesamten Bundesliga-Saison erst einmal zwei Dreier in Folge geholt. Düsseldorf hat den Klassenerhalt indes selbst in der Hand, beziehungsweise im Fuß, und mit Rouwen Hennings einen Stürmer, der zuverlässig liefert, wenn es darauf ankommt.

Mal angenommen: Werder rettet sich mit Siegen gegen Mainz und Köln doch noch irgendwie in die Relegation und es kommt tatsächlich zum Nordderby mit dem HSV. Dann würde es doch zu einer von Rückschlägen dominierten Horror-Saison passen, AUSGERECHNET von den Hamburgern in die Zweite Liga geschubst zu werden. Unabhängig davon, dass mir der Gedanke an einen Abstieg körperliche Schmerzen bereitet, würde es mich nicht wundern, wenn Dieter Bohlen den Soundtrack beisteuert. Wir erinnern uns an den Verletzungsfluch, ziemlich sicher ausgelöst von dem Foto einiger Werder-Profis mit dem „Pop-Titan“. Gruselig! Absurd! Aber irgendwie dann doch wahrscheinlicher als der Bremer Klassenerhalt.

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