Ailton, Ex-Profi des SV Werder Bremen, nahm 2012 am Dschungelcamp des Fernsehsenders RTL teil - und bereute diese Entscheidung schon im Flugzeug.
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Ailton, Ex-Profi des SV Werder Bremen, nahm 2012 am Dschungelcamp des Fernsehsenders RTL teil - und bereute diese Entscheidung schon im Flugzeug.

Ex-Werder-Profi über „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“

„Das war das erste und letzte Mal“: Werder-Legende Ailton bereute seine Dschungelcamp-Teilnahme bereits im Flugzeug

Bremen – Kamel-Penis, Zebra-Hoden und Straußen-Anus: Seit 16 Jahren hält die RTL-Show „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“ für den einen oder anderen Promi ein paar fragwürdige Leckereien bereit. Seit Freitag ist das Dschungelcamp in der 16. Runde, zwölf Kandidaten buhlen um den Titel „Dschungelkönig“ sowie ein Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro. Wie es ist, an dem Reality-Format teilzunehmen, weiß Ailton. Der frühere Profi des SV Werder Bremen nahm im Jahr 2012 an der sechsten Staffel teil, wurde am Ende Sechster. Ob der „Kugelblitz“ am Dschungelcamp sein Mitwirken rückblickend bereut?

„Ja, ich habe damals schon im Flugzeug gedacht: Warum habe ich zugesagt, warum fliege ich jetzt ins Dschungelcamp?“, erzählt Ailton im Gespräch mit der DeichStube und lacht. „Vielleicht habe ich die Entscheidung ein bisschen zu schnell getroffen, aber im Flugzeug gab es dann kein Zurück mehr.“ Während seiner Zeit im Dschungelcamp blieb dem früheren Stürmer von Werder Bremen immerhin das Essen etwaiger Tiergenitalien erspart, zur Dschungelprüfung musste Ailton auch nur zwei Mal antreten: Mit Camp-Kollegin Ramona Leiß erspielte er sich - in einer Schaukel über der sogenannten „Schlangengrube“ hängend - fünf von elf möglichen Sternen, mit Micaela Schäfer sammelte er bei einer Schatzsuche einen von zwei Sternen ein.

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Werder Bremen-Legende Ailton über Dschungelcamp-Teilnahme: „Vielleicht habe ich die Entscheidung zu schnell getroffen“

Dass Ailton am Ende nicht zum Dschungelkönig gewählt wurde, dafür sorgte der heute 49-Jährige damals gewissermaßen selbst. Denn je länger das Dschungelcamp dauerte, desto lauter wurde sein Wunsch, die Show verlassen zu dürfen. An Tag 13 flehte der frühere Stürmer von Werder Bremen die Zuschauer sogar regelrecht an - und das in seiner so typischen Art und Weise: „An Fans alle! Bitte bitte nicht nix rufe an! Bitte!“ Mit Erfolg: Ailton durfte am Ende der Folge gehen.

Und heute? Verfolgt er die RTL-Show nur, wenn es sein muss. „Wenn ich zu Hause bin und mir ein bisschen langweilig ist, dann gucke ich mir das vielleicht an“, sagt die Legende des SV Werder Bremen. Und erneut teilnehmen? Will er auf gar keinen Fall! „Das war das erste und letzte Mal“, sagt Ailton und lacht. Immerhin finanziell dürfte sich die Teilnahme an „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“ für ihn gelohnt haben: Für seinen Auftritt im Dschungelcamp vor elf Jahren soll er laut „Bild“-Zeitung 55.000 Euro als Gage erhalten haben. (nag)

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