Ailton zieht zurück nach Bremen und wird vielleicht sogar bei seinem Herzensverein Werder Bremen eingebunden.
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Ailton zieht zurück nach Bremen und wird vielleicht sogar bei seinem Herzensverein Werder Bremen eingebunden.

Ailton kommt nach Bremen zurück!

Kein fester Job, aber Werder Bremen will Ailton einbinden

Bremen - Ailton wird wieder ein Bremer – und der SV Werder Bremen freut sich auf die Rückkehr des Double-Gewinners von 2004 in die Hansestadt.

Sportchef Frank Baumann will dem 47-jährigen Ex-Profi Ailton zwar noch keinen festen Job bei den Grün-Weißen versprechen, „aber wir werden gemeinsam schauen, wo es passen könnte und sinnvoll wäre, ihn einzubinden. Toni wird immer mit Werder Bremen in Verbindung stehen.“

Ailton hatte am vergangenen Wochenende am Rande der Testspiele in Lohne verkündet, dass er künftig mit seiner Familie wieder in Bremen leben möchte: „In drei Wochen sollte alles klar sein.“ Die Familie hatte zuletzt in Dallas gewohnt. Ailton war zwischen seiner Heimat Brasilien, Dallas und Bremen hin- und hergependelt. Eine stressige Geschichte.

Werder Bremen-Job: Wird Ailton sogar in Trainingsarbeit eingebunden?

Seinen Lebensunterhalt verdiente der Torschützenkönig von 2004 zumeist in Deutschland – als Werbefigur, mit Auftritten in TV-Shows oder als Star der Werder-Traditionself. „Ich habe hier immer noch so viele Termine – wieso also nicht ganz zurückkommen“, meinte Ailton, der in seiner Profi-Karriere zwar sehr viel Geld verdient, aber eben auch sehr viel Geld ausgegeben hat.

In Bremen ist der „Kugelblitz“ immer noch extrem beliebt. Wo immer er auch auftaucht, steht er sogleich im Blickpunkt. Diese Popularität hat auch Werder Bremen schon mehrfach ausgenutzt. „Wir haben schon die eine oder andere Aktion gemeinsam gemacht“, berichtet Baumann. Dabei ging es wohl um Veranstaltungen mit Sponsoren und Fans – also vornehmlich repräsentative Aufgaben. Ob Ailton künftig noch mehr machen soll, vielleicht sogar in die Trainingsarbeit im Nachwuchsleistungszentrum eingebunden wird, das ließ Baumann offen. Darüber möchte der Sportchef lieber erst mit Ailton selbst sprechen. (kni)

Zur letzten Meldung vom 29. August 2020:

Wieder in die Stadt seines Herzens: Werder Bremen-Legende Ailton zieht zurück nach Bremen

Lohne – Als er in der Halbzeitpause vor der Tribüne auftauchte, war es, als hätte der SV Werder Bremen gerade das 5:0 gegen den FC Groningen erzielt. Applaus, Beifall, großes Staunen in Lohne. Dabei war gar kein Tor gefallen, und Werder hielt sich in diesem Moment auch nicht auf dem Platz, sondern in der Kabine auf, um sich kollektiv über vier leicht erzielte Tore im ersten Spielabschnitt zu wundern und zu freuen. Die Bühne gehörte also einzig und allein ihm: Ailton.

Double-Sieger 2004, Torschützenkönig auch in eben dieser Saison, immer noch ein Star bei den Fans des SV Werder Bremen, eine Legende. Der Brasilianer Ailton ist in der grün-weißen Welt so beliebt, dass er entschieden hat, seinen Lebensmittelpunkt wieder aus den USA und Brasilien zurück nach Bremen zu verlegen. Mit der Familie.

„In drei Wochen sollte alles klar sein“, verriet Ailton im Gespräch mit Bremer Journalisten und erklärte, warum es ihn zurückzieht in die Stadt, in der er die schönste Zeit seiner Karriere hatte. Vielleicht sogar seines Lebens. „Ich habe hier immer noch so viele Termine – wieso also nicht ganz zurückkommen“, meinte der 47-Jährige.

Werder Bremen: Ailton kommt nach Hause!

Irgendwie ist Bremen ohnehin immer seine zweite Heimat geblieben. Regelmäßig tauchte Ailton in den vergangenen Jahren in der Hansestadt auf, blieb oft für Wochen. Auch aktuell ist er schon seit längerem wieder in Bremen. Im Februar ist er wegen eines Showauftritts nach Deutschland gekommen, dann verhinderte die Corona-Pandemie die geplante Rückreise. Nach Dallas, Texas, wo die Familie lebt, konnte er nicht, nach Brasilien wollte er nicht. Er ist einfach geblieben, nun schon ein halbes Jahr. Und wenn er jetzt Wurzeln schlägt, dann für immer? „Ja, sicher“, lachte Ailton.

Seine Frau Rosalie wird mit drei der vier gemeinsamen Kinder Dallas verlassen und nach Bremen kommen. Nur die älteste Tochter bleibt in den USA. „Ich habe noch eine Wohnung hier, die ist groß genug für uns alle“, sagte Ailton, setzte sich zu den Fans auf die Tribüne und wartete auf das fünfte Tor desSV Werder Bremen gegen Groningen. (csa)

Auch interessant: Ailtons ehemaliger Sturmpartner Claudio Pizarro hat einen neuen Job gefunden: Er wird Testimonial bei Pay-TV-Sender „Sky“. Und wie sieht es eigentlich bei den aktuellen Stürmern des SV Werder Bremen aus: Wer hat die besten Startelf-Chancen?

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