Nur drei Tore in den letzten vier Bundesliga-Spielen: Die Offensive des SV Werder Bremen um Milot Rashica und Josh Sargent blieb zuletzt harmlos.
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Nur drei Tore in den letzten vier Bundesliga-Spielen: Die Offensive des SV Werder Bremen um Milot Rashica und Josh Sargent blieb zuletzt harmlos.

Nur drei Werder-Tore in vier Spielen

Werder Bremen und die Suche nach der Konsequenz

Bremen – Werder Bremen hat ein Problem, ein doppeltes sogar, das sich anhand folgender Zahlen sehr schön veranschaulichen lässt: 3 und 10. So viele Tore hat die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt während ihrer Niederlagenserie von vier Spielen geschossen und kassiert, was deutlich macht, dass es auf dem Platz zuletzt ganz buchstäblich vorne und hinten nicht stimmte. „Wir haben in den letzten Wochen in beide Richtungen nicht die allerletzte Konsequenz gehabt“, sagt Kohfeldt, der seine Spieler vor dem Duell bei Borussia Dortmund (Sonntag, 15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) eigens zur Videoschulung lud, um daran etwas zu ändern.

„Unser Spielvortrag war in den vergangenen Partien ganz sicher nicht schlecht“, hält der 38-jährige Coach des SV Werder Bremen fest – gibt seinem Team aber auch einen klaren Auftrag mit auf den Weg: „Konsequent sein und mal eine Spieldynamik für uns nutzen, das muss unser Ziel sein für die nächste Woche.“

Erst Borussia Dortmund, dann Mainz und schließlich Union Berlin – für Werder Bremen könnte sich die Lage im Abstiegskampf der Bundesliga bis zum 24. April, das ist der kommende Samstag, enorm entspannen oder auch verschärfen. Je nachdem, wie sehr das mit dem Konsequentsein auf dem Platz in Angriff und Abwehr bis dahin umgesetzt wird. In der Offensive tun sich die Bremer schon während der gesamten Saison schwer damit, regelmäßig zu Chancen zu kommen. Wenn sie dann einmal da sind, werden sie zu oft zu leichtfertig vergeben.

Werder Bremen-Trainer Florian Kohfeldt sieht Momente im Spiel, „die nicht durch Zufall entstehen“

„Es ist schon so, dass wir im Training Dinge sehen, die gut sind“, versichert Kohfeldt. Auch in den Spielen gebe es immer wieder solche Momente, „die nicht durch Zufall entstehen“, sagt der Trainer und erinnert zur Veranschaulichung an die Möglichkeit im Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart (0:1), die Niclas Füllkrug nach Vorarbeit von Milot Rashica vergab. Auch in der Defensive leistete sich Werder Bremen zuletzt Unkonzentriertheiten, die am Ende teuer wurden. Gleich drei davon führten beispielsweise zur jüngsten 1:4-Pleite gegen RB Leipzig.
 
Woher diese vom Trainer angeführte mangelnde Konsequenz kommt? Schwer zu sagen. Auch Kohfeldt hat keine Universal-Erklärung parat. Nur eine Ursache, die schließt der Trainer vehement aus: „Es ist definitiv kein Mentalitätsproblem. Die Mannschaft wollte unbedingt und sie will auch weiterhin. Wir haben garantiert keinen Spannungsabfall.“ Das soll während der 90 Minuten am Sonntag (15.30 Uhr, DeichStube-Liveticker) beim BVB bei Werder deutlich zu sehen sein. Und wer weiß? Vielleicht hat Kohfeldt seiner Mannschaft während der Videoschulung ja auch Ausschnitte vom 4:1-Erfolg bei Hertha BSC aus dem Januar gezeigt. Damals hatte Werder Bremen mit seinen ersten drei Versuchen drei Tore herausgeschossen. Am Ende lautete die Bilanz: Sieben Abschlüsse, vier Erfolgserlebnisse. Und das war nun wirklich konsequent. (dco) Auch interessant: Die Aufstellung des SV Werder Bremen gegen den BVB: Steht Yuya Osako in der Startelf? Werder-Hammer: Philipp Bargfrede gegen den BVB zurück bei den ProfisIn unserem TV-Guide erfahrt ihr, wie ihr das Bundesliga-Spiel zwischen Werder Bremen und Mainz 05 live im TV und im Livestream sehen könnt.

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