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Alexander Nouri hat seine erste Saison in der Bundesliga mit Werder Bremen auf Platz acht beendet – ein großer Erfolg. Rundum zufrieden ist der Trainer deshalb aber nicht.

Nach der ersten Saison als Bundesliga-Trainer

Nouri im Interview: „Es fühlt sich bitter an“

Bremen - Werder-Trainer Alexander Nouri spricht im großen Interview über den Saison-Ausgang, sein erstes Jahr in der Bundesliga sowie die Entwicklung und Perspektiven von Werder Bremen.

Gleich im ersten Jahr hat er die verschiedenen Grenzbereiche des Geschäfts kennengelernt. Er wurde scharf kritisiert, später dann überschwänglich gelobt – keine Frage: Hinter Alexander Nouri liegt eine mehr als ereignisreiche Premieren-Saison in der Bundesliga. Im Interview hat der Werder-Trainer nun Bilanz gezogen und erklärt, warum er sich über Platz acht in der Abschlusstabelle (noch) nicht uneingeschränkt freuen kann. Der 37-Jährige verriet auch, wie er dem großen Druck zu Jahresbeginn standgehalten hat, warum er seiner Meinung nach perfekt zum Verein passt – und was er über die Zukunft von Max Kruse, Serge Gnabry und Claudio Pizarro denkt.

Herr Nouri, so wie Sie eben den Raum betreten haben, wirken Sie nicht unbedingt wie ein Trainer, der eine Mannschaft von Tabellenplatz 18 auf 8 geführt hat. Sie strahlen gar keine Zufriedenheit aus.

Alexander Nouri: (lacht) Na ja, so ein Spiel wie in Dortmund wirkt eben noch nach. Es waren viele Emotionen dabei, viele Eindrücke. Es war ja zu sehen, dass meine Spieler unheimlich viel Herz auf dem Platz gelassen haben. Dann will ich einfach, dass wir uns dafür auch belohnen.

Was überwiegt denn bei Ihnen: Die Enttäuschung darüber, das internationale Geschäft knapp verpasst zu haben oder doch die Freude über die tollen Leistungen in der zweiten Saisonhälfte?

Nouri: Wenn man das Ganze betrachtet, überwiegt natürlich der Stolz und der Respekt vor der Leistung des Teams in der Rückrunde, die Freude über die vielen guten Spiele, die wir gemacht haben, und natürlich auch über den Tabellenplatz. Aber wenn du so ein Spiel wie in Dortmund verlierst, dann fühlt sich das sehr bitter an. Es gab so viele Situationen, die nicht zu unseren Gunsten entschieden wurden. Das wurmt einen, du willst als Sportler immer das Maximum erreichen. An der Linie hatte ich nach unserem Führungstor in der zweiten Halbzeit die Überzeugung in mir, dass wir das Spiel gewinnen. Wenn dann durch zwei Elfmeter so eine Wendung kommt, ist das bitter.

Fühlen Sie sich um den Lohn Ihrer Arbeit gebracht?

Nouri: Nein, ich will jetzt auch keine Schiedsrichterdiskussion vom Zaun brechen. Das Spiel ging insgesamt ja schon verrückt los. Bei unserem 1:0 habe ich selbst in Real-Geschwindigkeit am Fernseher nicht gesehen, dass der Ball drin war. Ich habe mich während des Spiels total geärgert, dass wir den Ball nicht über die Linie kriegen, und auf einmal rennt Zladdi (Zlatko Junuzovic, d. Red.) jubelnd zur Außenlinie. Da habe ich immer noch nicht begriffen, was er da macht. Dann gab es das Tor. Die Torlinientechnik hat sich für uns also zum ersten Mal bewährt gemacht. Bitter war dann der zweite Elfmeter gegen uns. Bargi (Philipp Bargfrede, d. Red.) tritt in den Boden und berührt den Dortmunder Spieler nicht.

Zu diesem Zeitpunkt stand es 3:3. Hätte das 4:3 denn noch in ihrem Team gesteckt?

Nouri: Das weiß ich nicht. Sokratis hätte mit Gelb-Rot vom Platz gehen müssen, als wir noch geführt haben, dann hätten wir noch größere Chancen gehabt. Das ist aber alles spekulativ.

Wie sehr wurmen Sie die 13 Gegentore in den letzten drei Spielen? Immerhin hatten Sie die Abwehr zuvor stabil bekommen...

Nouri: Man muss die Spiele differenziert betrachten. In Köln waren wir in der ersten halben Stunde nicht präsent genug. Gegen Hoffenheim wollten wir eine Idee auf dem Platz abbilden, die wir dann nicht umgesetzt haben. Über Dortmund muss man auch sagen: Wenn du zwei Elfmeter gegen dich bekommst, hast du zu viele Fehler gemacht. So haben wir einen Schnitt von 3,7 Toren in unseren Spielen. Das kann auch künftig so bleiben, aber ich würde mir wünschen, dass wir die Drei immer auf unserer Seite haben.

Werden Sie an den Punkt kommen, an dem Sie sich uneingeschränkt über die Saison freuen können?

Nouri: Ja, mit Sicherheit. Es gibt ja auch andere Themen, die im Leben eine wichtige Rolle spielen und die bei der Einordnung helfen. Die Familie bringt im Endeffekt die größten Opfer. Da muss und will man seiner Verantwortung gerecht werden. Wenn ich mich im Urlaub mit den Kindern und meiner Frau zusammen bin, kann ich den nötigen Abstand gewinnen.

Alexander Nouri: Seine Karriere in Bildern

Bereits im Jugendbereich lief Alexander Nouri für Werder Bremen auf. Dort schaffte er es in die deutsche U16-Nationalmannschaft und nahm 1996 sogar an der EM in Österreich teil.
Bereits im Jugendbereich lief Alexander Nouri für Werder Bremen auf. Dort schaffte er es in die deutsche U16-Nationalmannschaft und nahm 1996 sogar an der EM in Österreich teil. © imago
Bis 2001 spielte der heutige Bremer Chefcoach für die Amateurmannschaft an der Weser und war zwischenzeitlich für wenige Monate an Seattle Sounders ausgeliehen.
Bis 2001 spielte der heutige Bremer Chefcoach für die Amateurmannschaft an der Weser und war zwischenzeitlich für wenige Monate an Seattle Sounders ausgeliehen. © nordphoto
Nouri verließ die Hanseaten für den KFC Uerdingen, wo er drei Jahre in der Regionalliga Nord kickte.
Nouri verließ die Hanseaten für den KFC Uerdingen, wo er drei Jahre in der Regionalliga Nord kickte. © imago
Anschließend wechselte er zum VfL Osnabrück. 2007 schaffte er mit dem Klub den Aufstieg in die Zweite Liga...
Anschließend wechselte er zum VfL Osnabrück. 2007 schaffte er mit dem Club den Aufstieg in die Zweite Liga... © nordphoto
...und erzielte in insgesamt 93 Pflichtspielen neun Treffer für den VfL.
...und erzielte in insgesamt 93 Pflichtspielen neun Treffer für den VfL. © nordphoto
Nach vier Jahren in Osnabrück zog es Nouri zu Holstein Kiel, wo er zwei weitere Spielzeiten verbrachte.
Nach vier Jahren in Osnabrück zog es Nouri zu Holstein Kiel, wo er zwei weitere Spielzeiten verbrachte. © imago
2010 wechselte der gebürtige Buxtehuder zum VfB Oldenburg, wo er 2012 seine Karriere als aktiver Spieler beendete und seine Laufbahn als Trainer startete.
2010 wechselte der gebürtige Buxtehuder zum VfB Oldenburg, wo er 2012 seine Karriere als aktiver Spieler beendete und seine Laufbahn als Trainer startete. © imago
Zur Saison 2014/15 kehrte Nouri nach Bremen zurück. Zunächst war er Co-Trainer der U23, dann wurde er befördert und übernahm als Cheftrainer die volle Verantwortung.
Zur Saison 2014/15 kehrte Nouri nach Bremen zurück. Zunächst war er Co-Trainer der U23, dann wurde er befördert und übernahm als Cheftrainer die volle Verantwortung. © nordphoto
Noch in der gleichen Spielzeit führte Nouri Werders Reservemannschaft in die Dritte Liga. Von seinen Spielern wurde er dafür gefeiert.
Noch in der gleichen Spielzeit führte Nouri Werders Reservemannschaft in die Dritte Liga. Von seinen Spielern wurde er dafür gefeiert. © nordphoto
Sein Aufstieg als Trainer ging weiter: Nach dem dritten Spieltag der Saison 2016/2017 wurde bei den Profis Viktor Skripnik als Coach. Nouri übernahm zunächst als Interimstrainer.
Sein Aufstieg als Trainer ging weiter: Nach dem dritten Spieltag der Saison 2016/2017 wurde bei den Profis Viktor Skripnik als Coach. Nouri übernahm zunächst als Interimstrainer. © nordphoto
Der emotionale Nouri baute nicht nur Strukturen um, sondern brachte auch neue Leidenschaft in die Mannschaft von der Weser.
Der emotionale Nouri baute nicht nur Strukturen um, sondern brachte auch neue Leidenschaft in die Mannschaft von der Weser. © nordphoto
Die Belohnung: Anfang Oktober wurde der 37-Jährige zum Cheftrainer befördert. Als Co-Trainer stehen ihm Florian Bruns und Markus Feldhoff zur Seite.
Die Belohnung: Anfang Oktober wurde der 37-Jährige zum Cheftrainer befördert. Als Co-Trainer stehen ihm Florian Bruns und Markus Feldhoff zur Seite. © nordphoto
Die Zeiten blieben aber schwierig. Werder verlor die ersten vier Spiele nach dem Jahreswechsel und stürzte erneut auf den Relegationsplatz. Nouris Job stand stand arg auf der Kippe.
Die Zeiten blieben aber schwierig. Werder verlor die ersten vier Spiele nach dem Jahreswechsel und stürzte erneut auf den Relegationsplatz. Nouris Job stand stand arg auf der Kippe. © nordphoto
Doch dann starteten die Bremer eine nicht für möglich gehaltene Erfolgsserie. Zwischen Mitte Februar und Anfang Mai 2017 blieb Werder in elf Spielen in Folge ungeschlagen, gewann neun davon - und ging voll auf Kurs Europa League. Nouri saß plötzlich ganz fest im Sattel.
Doch dann starteten die Bremer eine nicht für möglich gehaltene Erfolgsserie. Zwischen Mitte Februar und Anfang Mai 2017 blieb Werder in elf Spielen in Folge ungeschlagen, gewann neun davon - und ging voll auf Kurs Europa League. Nouri saß plötzlich ganz fest im Sattel. © nordphoto
Alexander Nouri
Der Werder-Trainer hatte auch mehrfach das Bedürfnis, sich in der Öffentlichkeit politisch zu positionieren. Nouri zeigte US-Präsident Donald Trump für ein verhängtes Einreiseverbot die "Rote Karte". Und sagte bei einer Pressekonferenz: "Ich habe nichts gegen das Wort Europa - ich bin ja nicht die AfD." © nordphoto
Alexander Nouri
Am Ende der Spielzeit 2016/17 verpasste Werder die Europa Laague aber ganz knapp als Tabellen-Achter. © nordphoto
In der Folgesaison konnte Werder in den ersten zehn Pflichtspielen keinen Sieg einfahren. Die Folge: Trainer Nouri wurde am 30. Oktober 2017 vom Verein freigestellt.  © 

Würden Sie Ihr erstes Bundesliga-Jahr als Lehrjahr bezeichnen?

Nouri: Das war es, klar. Das Trainerteam hat unheimlich viel aus den letzten Monaten mitgenommen. Das waren viele Erfahrungswerte, von denen wir profitieren werden. Es gab die Situation, in der der Gegenwind enorm stark war, wir aber trotzdem mit Überzeugung an unseren Prinzipien festgehalten haben. Das war für uns eine wichtige Erfahrung, aus der wir Stärke gewonnen haben.

Kann man sich auf das Geschäft Bundesliga irgendwie einstellen, sich vorbereiten auf das, was einen erwartet?

Nouri: Das glaube ich nicht (lacht). Das wird in dem Fußballlehrer-Lehrgang immer wieder suggeriert, sich darauf vorbereiten zu können. Wie es sich aber wirklich anfühlt, merkt man erst, wenn man drin ist.

Was für Tipps haben Sie im Lehrgang erhalten?

Nouri: Da gibt es viele Fächer. Zum Beispiel Psychologie, wo man Strategien lernt, um mit Stresssituationen umzugehen.

Wie haben Sie es denn geschafft, in der prekären Phase nach der Winterpause den Druck zu bewältigen?

Nouri: Durch Gespräche mit den Spielern, mit meinem Trainerteam. Es ging darum, den Weg nicht zu verlassen.

Aber man geht doch auch nach Hause und grübelt dort weiter...

Nouri: Ich diskutiere aber nicht mit meiner Frau so extrem über diese Inhalte. Das versuche ich fernzuhalten. Dass das nicht immer klappt, ist keine Frage. Da bin ich auch nur ein Mensch. Ich habe mir aber eher durch den Austausch mit dem Umfeld die Kraft geholt.

War die Woche vor dem Mainz-Spiel im Februar ganz besonders belastend? Bei einer weiteren Niederlage wären Sie Ihren Job möglicherweise los gewesen.

Nouri: Auch in dieser sportlich schwierigen Woche ging es nicht um mich. Ich habe gedacht: ,Ich mache das ja nicht für mich. Es geht darum, dass wir als Mannschaft erfolgreich sind.’ Alle arbeiten gewissenhaft, wir beeinflussen die Dinge, die wir beeinflussen können. Das hat uns trotz der schlechten Ergebnisse immer ein gutes Gefühl gegeben.

Das heißt, Sie haben Mainz gar nicht als Ihr Schicksalsspiel empfunden?

Nouri: Ich weiß nicht, was im Falle einer Niederlage passiert wäre. Aber auch da war es nicht so wichtig, wie es mit mir weitergeht. Für mich war wichtig, dass wir ein gutes Spiel machen und uns endlich für die Arbeit belohnen.

Was danach passiert ist, die elf Spiele am Stück ohne Niederlage, war ein echtes Märchen, oder?

Nouri: Ob man das jetzt als Märchen bezeichnen sollte – warum? Es gab Gründe, warum wir die Ergebnisse nicht hatten, und es gab Punkte, warum es dann besser lief. Aber klar, in beide Richtungen spielen auch Glück und Pech eine Rolle.

Sie haben in Ihrem ersten Jahr die volle Bandbreite erlebt. Erst großer Druck, dann großer Hype. Plötzlich fällt Ihr Name in einem Atemzug mit Tuchel und Nagelsmann. Was halten Sie davon?

Nouri: Darüber mache ich mir überhaupt keine Gedanken. Es geht alles so schnell in alle Richtungen. Deswegen stelle ich die Sache immer in den Vordergrund.

Es schmeichelt Ihnen nicht mal?

Nouri: Es ist mir nicht wichtig. Thomas Tuchel macht schon seit Jahren überragende Arbeit. Ich glaube nicht, das irgendjemand in Versuchung gerät, mich ernsthaft mit ihm zu vergleichen. Das finde ich total vermessen. Und Jule (Julian Nagelsmann, d. Red.) hat ein tolles Jahr mit Hoffenheim hingelegt.

Warum passt denn der Trainer Alexander Nouri so gut zu Werder Bremen?

Nouri: Weil ich eine Geschichte mit diesem Verein habe. Ich habe hier in der Jugend gespielt, habe hier meinen ersten Profivertrag unterschrieben. Ich habe in Bremen meine Frau kennengelernt, wir leben hier. Auch mit den Werten des Vereins kann ich mich voll identifizieren. Es fühlt sich einfach richtig an.

Alexander Nouri würde sich freuen, mit Serge Gnabry weiterzuarbeiten.

Wie nachhaltig ist die Entwicklung der Mannschaft schon? Ist Platz acht jetzt der neue Standard?

Nouri: Ich denke, dass wir uns ein gutes Fundament erarbeitet haben.

Woraus besteht dieses Fundament?

Nouri: Aus Verhaltensweisen und Prinzipien, die wir für uns definiert haben. Das Ganze ist gepaart mit einem guten Klima. Es ist wichtig, gewisse Standards zu haben, mit denen sich die Spieler identifizieren können.

Können Sie schon ein Ziel für die kommende Saison definieren?

Nouri: Ich werde jetzt keine Tabellenplätze ausgeben oder nach Europa brüllen. Wir sollten erstmal gucken, wie unser Kader aussieht und was die anderen Mannschaften machen. Da gab es in dieser Saison mit Schalke, Gladbach, Wolfsburg und Leverkusen Vereine, die zwar nicht so performt haben, aber über ganz andere Möglichkeiten verfügen als wir. Sie werden richtig nachjustieren.

Haben Sie Sorge um die Säulen ihres Kaders?

Nouri: Ich hoffe, dass wir die Spieler weitestgehend halten können.

Ganz konkret gefragt: Haben Sie Angst, dass Sie Max Kruse verlieren?

Nouri: Ich habe keine Angst. Ich bin davon überzeugt, dass er den Weg hier weitergehen wird. Wir wissen, was wir an Max haben. Er genießt eine hohe Wertschätzung, aber auf der anderen Seite weiß er auch, was er an Werder hat.

Und wie sieht es bei Serge Gnabry aus?

Nouri: Da ist es genauso. Ich hoffe, dass er diesen Weg, der ihn ja auch in die Nationalmannschaft getragen hat, mit uns weitergeht. Ich würde mich freuen.

Glauben Sie, dass seine Überzeugung für eine Zukunft bei Werder eventuell dadurch gelitten hat, dass Sie ihn zuletzt oft auf die Bank gesetzt haben?

Nouri: Das ist keine Frage, die ich beantworten kann. Ich kann sagen, dass wir immer aus Überzeugung handeln. Die Grundlage unserer Entscheidungen ist immer, dass der Erfolg der Mannschaft im Vordergrund steht. Da pflege wir einen sehr offenen und ehrlichen Umgang mit den Spielern.

Was ist mit Claudio Pizarro? Können Sie ihn überhaupt noch im Kader gebrauchen?

Nouri: Claudio ist ein Gewinn für jede Mannschaft, eine große Persönlichkeit. Er ist ein Vorbild. Bei ihm gab es einfach die Situation, dass er in der Rückrunde viele kleine Verletzungen hatte, die ihn daran gehindert haben, in einen Rhythmus zu kommen. Punktuell hat er uns aber sehr geholfen.

Wer entscheidet darüber, ob Pizarro bleibt. Er selbst würde ja gerne...

Nouri: Das ist eine Gemeinschaftsentscheidung von Frank Baumann (Werders Sportchef, d. Red.), von mir, von Claudio, von allen Seiten.

Würden Sie ihn denn gerne weiter im Team haben?

Nouri: Da möchte ich den laufenden Gesprächen nicht vorgreifen. Wir sind im Austausch.

Wenn man es einmal realistisch sieht: Der Spieler ist 38 Jahre alt, oft verletzt – eine große Verlässlichkeit ist da nicht mehr zu erkennen.

Nouri: Das kann ich nicht beurteilen, weil ich kein Mediziner bin.

Das ist jetzt aber eine Ausflucht, Herr Nouri.

Nouri: Nein! Ich weiß es einfach nicht. Bei Bayern hat Claudio mal ein Jahr gar kein Tor geschossen, kam dann hierher und hat sehr oft getroffen. Keiner sollte ihn unterschätzen.

In welchen Mannschaftsteilen sehen Sie Bedarf an Verstärkungen?

Nouri: Wenn wir mit Dreierkette spielen, brauchen wir noch einen Innenverteidiger. Auf den anderen Positionen halten wir die Augen offen und gucken.

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