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Alexander Nouri: Seine Karriere in Bildern

Bereits im Jugendbereich lief Alexander Nouri für Werder Bremen auf. Dort schaffte er es in die deutsche U16-Nationalmannschaft und nahm 1996 sogar an der EM in Österreich teil.

Bis 2001 spielte der heutige Bremer Chefcoach für die Amateurmannschaft an der Weser und war zwischenzeitlich für wenige Monate an Seattle Sounders ausgeliehen.

Nouri verließ die Hanseaten für den KFC Uerdingen, wo er drei Jahre in der Regionalliga Nord kickte.

Anschließend wechselte er zum VfL Osnabrück. 2007 schaffte er mit dem Club den Aufstieg in die Zweite Liga...

...und erzielte in insgesamt 93 Pflichtspielen neun Treffer für den VfL.

Nach vier Jahren in Osnabrück zog es Nouri zu Holstein Kiel, wo er zwei weitere Spielzeiten verbrachte.

2010 wechselte der gebürtige Buxtehuder zum VfB Oldenburg, wo er 2012 seine Karriere als aktiver Spieler beendete und seine Laufbahn als Trainer startete.

Zur Saison 2014/15 kehrte Nouri nach Bremen zurück. Zunächst war er Co-Trainer der U23, dann wurde er befördert und übernahm als Cheftrainer die volle Verantwortung.

Noch in der gleichen Spielzeit führte Nouri Werders Reservemannschaft in die Dritte Liga. Von seinen Spielern wurde er dafür gefeiert.

Sein Aufstieg als Trainer ging weiter: Nach dem dritten Spieltag der Saison 2016/2017 wurde bei den Profis Viktor Skripnik als Coach. Nouri übernahm zunächst als Interimstrainer.

Der emotionale Nouri baute nicht nur Strukturen um, sondern brachte auch neue Leidenschaft in die Mannschaft von der Weser.

Die Belohnung: Anfang Oktober wurde der 37-Jährige zum Cheftrainer befördert. Als Co-Trainer stehen ihm Florian Bruns und Markus Feldhoff zur Seite.

Die Zeiten blieben aber schwierig. Werder verlor die ersten vier Spiele nach dem Jahreswechsel und stürzte erneut auf den Relegationsplatz. Nouris Job stand stand arg auf der Kippe.

Doch dann starteten die Bremer eine nicht für möglich gehaltene Erfolgsserie. Zwischen Mitte Februar und Anfang Mai 2017 blieb Werder in elf Spielen in Folge ungeschlagen, gewann neun davon - und ging voll auf Kurs Europa League. Nouri saß plötzlich ganz fest im Sattel.

Der Werder-Trainer hatte auch mehrfach das Bedürfnis, sich in der Öffentlichkeit politisch zu positionieren. Nouri zeigte US-Präsident Donald Trump für ein verhängtes Einreiseverbot die "Rote Karte". Und sagte bei einer Pressekonferenz: "Ich habe nichts gegen das Wort Europa - ich bin ja nicht die AfD."

Am Ende der Spielzeit 2016/17 verpasste Werder die Europa Laague aber ganz knapp als Tabellen-Achter.

In der Folgesaison konnte Werder in den ersten zehn Pflichtspielen keinen Sieg einfahren. Die Folge: Trainer Nouri wurde am 30. Oktober 2017 vom Verein freigestellt. 

Bereits in der Jugend kickte Alexander Nouri für den SV Werder. Rund 20 Jahre später steht er als Cheftrainer an der Seitenlinie der Bremer Bundesliga-Mannschaft. Seine Karriere in Bildern.

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