Alexander Nouri, damals Trainer von Hertha BSC, in Nahaufnahme beim Spiel gegen Werder Bremen
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Alexander Nouri, damals Trainer Hertha BSC, beim Spiel gegen Werder Bremen

Doch kein neuer Job?

Ex-Werder-Coach Nouri dementiert Wechsel in den Iran

Bremen – Alexander Nouri, der ehemaliger Trainer des SV Werder Bremen, hat iranische Medienberichte über ein Engagement als Coach des iranischen Spitzenclubs Esteghlal Teheran dementiert.

„Leider gab es in den letzten Tagen viele Gerüchte über meine Person, aber ich habe keine seriöse Einigung mit keinem Verein“, schrieb Alexander Nouri am Mittwoch auf Persisch auf seiner Instagram-Seite. Esteghlal selbst hat zu Nouris Dementi noch keine Stellung bezogen.

Zuvor hatten mehrere Medien im Iran berichtet, dass Nouri kurz vor einem Vertragsabschluss mit Esteghlal stehe. Diskussionsbedarf gebe es demnach nur bezüglich der Zahlungsform, berichtete unter anderem das Sportportal „Varzesh 3“ am Mittwoch. Esteghlal möchte den Vertrag auf der Basis der nationalen Währung Rial unterzeichnen, Nouri jedoch will sein Gehalt jedoch in Euro oder Dollar erhalten, hieß es.

Werder Bremen-Ex-Trainer Alexander Nouri in den Iran? Bisher nur Gerüchte

Alexander Nouri genießt als erster Bundesliga-Trainer mit iranischen Wurzeln (sein Vater stammt aus dem Land) eine große Popularität. „Der Iran ist ein Teil von mir“, hatte er einmal in einem Interview mit der DeichStube gesagt. Sonderlich häufig hat er das Land aber nicht bereist. 2005 war er mit seinem Vater dort, dann erst wieder im Sommer 2017 – damals auch im Auftrag des SV Werder Bremen, um vor Ort für den Club zu werben und etwaige Kooperationsmöglichkeiten auszuloten. Das alles hatte sich dann jedoch mit seiner Entlassung Ende Oktober 2017 erledigt.

Für Nouri folgten – mit langen Pausen dazwischen – ein kurzes, erfolgloses Intermezzo beim FC Ingolstadt sowie die aufsehenerregenden viereinhalb Monate bei Hertha BSC. Obwohl er dort zunächst als Co-Trainer gearbeitet hatte, machte er vor zwei Wochen im Interview mit der DeichStube klar, wie es für ihn weitergehen soll: „Grundsätzlich möchte ich meinen Weg als Cheftrainer weitergehen.“ Dass ihn dieser Weg jetzt in den Iran führt, könnte jedoch einmal mehr eine falsche Fährte sein. Schon in der Vergangenheit hatte es immer wieder Berichte gegeben, dass Nouri bei einem iranischen Club anheuern könnte. Geworden ist nie was daraus. (dpa/csa)

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