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Alvaro Tejero von Real Madrid liebäugelt mit einem Transfer in die Bundesliga. Wechselt er zu Werder Bremen?

Werder Bremen: Alvaro Tejero und Eli Dasa auf der Liste

Transfer zu Werder? Tejero-Berater: „Alvaro kann sich Bundesliga-Wechsel gut vorstellen“

Bremen – Werder Bremen sucht einen Backup für Theodor Gebre Selassie und hat Alvaro Tejero sowie Eli Dasa im Visier. Tejeros Berater hat nun deutlich gemacht: Der Rechtsverteidiger ist bereit für die Bundesliga.

Werder Bremen sucht einen Backup für Theodor Gebre Selassie: Wird es Alvaro Tejero? Der 22-Jährige steht noch bis 2020 bei Real Madrid unter Vertrag, ist neben Eli Dasa von Maccabi Tel Aviv ein Kandidat für die Rechtsverteidiger-Position bei Werder und liebäugelt mit einem Wechsel nach Deutschland.

Alvaro Tejero soll 2 Millionen Euro kosten

Tejero-Berater Jose Miguel Gonzalez zur „Bild“: „Alvaro kann sich einen Wechsel in die Bundesliga sehr gut vorstellen. Sie ist eine der attraktivsten Ligen der Welt. Es wäre für ihn ein guter Karriereschritt.“ Alvaro Tejero soll für etwa 2 Millionen Euro zu haben sein. Bei einem Weiterverkauf könnte eine Extra-Zahlung fällig werden.

Zur letzten Meldung vom 17. Juni 2019:

Alvarao Tejero hat mit Albacate Balompie den Aufstieg in die erste spanische Liga verpasst. Sind damit die Chancen von Werder Bremen auf einen Transfer des 22-jährigen Rechtsverteidigers gestiegen? 

Schon vor Wochen hatte das Online-Portal „El Digital de Albacete“ berichtet, Alvaro Tejero tendiere zum Verbleib bei seinem aktuellen Club, wenn denn der Aufstieg in La Liga gelingen sollte. Nun hat Albacate Balompie in den Playoffs nach einem 0:2 und 1:0 gegen RCD Mallorca verloren - die Aufstiegsträume sind geplatzt! Also freie Bahn für Werder?

Werder Bremen: Kommt Alvaro Tejero?

Tejero dürfte zeitnah eine Entscheidung über seine Zukunft fällen. Werder soll keine schlechten Karten haben und Tejero war vor Wochen bereits in Bremen, um sich persönlich einen Eindruck von Werder zu machen. Allerdings hat Real Madrid auch noch ein Wörtchen mitzureden: Tejero steht bei den Madrilenen noch bis 2020 unter Vertrag. 

Es bleibt also spannend, wen Werder Bremen als Backup für Thedor Gebre Selassie verpflichtet. Neben Alvaro Tejero ist auch Eli Dasa von Maccabi Tel Aviv ein Thema bei den Grün-Weißen. 

Zur letzten Meldung vom 9. Juni 2019:

Werder Bremen sucht einen Backup für Rechtsverteidiger Theodor Gebre Selassie: Eli Dasa und Alvaro Tejero haben das Interesse von Werder geweckt, Tejero war sogar bereits in Bremen. Das Profil eines bezahlbaren Ersatzmannes für die Maschine Gebre Selassie bleibt aber ein schwieriges Transfer-Ziel.

Zu behaupten, Theodor Gebre Selassie hätte für Werder Bremen gespielt wie eine Maschine, ist nicht so falsch. Jedenfalls dann nicht, wenn es um Faktoren wie Verlässlichkeit und Robustheit geht. 35 Pflichtspiele hat er von Anfang bis Ende bestritten und dabei auf einem erstaunlich konstanten Niveau agiert. Bis kurz vor Saisonende die Keule kam und zuschlug. Schmerzen in den Beinen. Error! Tilt! Abpfiff! Er, die Maschine, musste der hohen Belastung dann doch Tribut zollen. 

Persönlich hat Gebre Selassie daraus schon eine Konsequenz gezogen und seinen Rücktritt aus der tschechischen Nationalmannschaft erklärt – mit 32 Jahren nichts Ungewöhnliches. Werder Bremen überlegt ebenfalls längst, wie am elegantesten mit der Situation rechts in der Viererkette umgegangen werden kann. Das Problem ist, dass nicht zweifelsfrei vorhergesagt werden kann, ob überhaupt ein Problem entsteht und wenn doch, wann. 

Werder Bremen: Eli Dasa eine Soforthilfe?

Spielt Theodor Gebre Selassie noch mal eine Saison wie die vergangene, braucht es keinen Backup höherer Güteklasse. Schließlich hat Gebre Selassie bei Werder Bremen in der letzten Saison die meisten Zweikämpfe geführt (379), davon etwas mehr als die Hälfte gewonnen, pro Spiel knapp elf Kilometer abgerissen, 63 Ballkontakte pro Partie gehabt und ist dabei nach Datenmaterial von „Sport.de“ 33 Mal gefoult worden . Nur Maxi Eggestein (40 Fouls gegen sich) hat mehr einstecken müssen. Kurzum: So eine belastbare Maschine wie Theodor Gebre Selassie musst du erst mal für vergleichsweise kleines Geld auf dem Transfermarkt finden.

Verletzt sich Gebre Selassie oder stürzt ins Leistungsloch, bräuchte Werder Bremen aber jemanden, der das auffangen kann. Jemanden wie Eli Dasa? Oder jemanden wie Alvaro Tejero? Der Israeli Dasa, 26 Jahre alt und 18-facher Nationalspieler, wäre die erfahrene Variante. Zwar hat er bislang die israelische Liga noch nie verlassen, hat aber immerhin schon neun Profi-Jahre auf dem Konto. Deshalb kann in ihm eine Soforthilfe bei Ausfall Gebre Selassie gesehen werden. Gerade erst sollen Werder-Scouts den ablösefreien Kandidaten im Trainingslager der Nationalmannschaft in Grassau und im EM-Qualifikationsspiel gegen Lettland (3:0) beobachtet haben.

Werder-Transfer-Ziel Alvaro Tejero war bereits in Bremen

Der SpanierAlvaro Tejero, 22 Jahre alt und derzeit von Real Madrid an Albacete Balompie verliehen, war nach Informationen der DeichStube bereits in Bremen vor Ort, um sich persönlich einen Eindruck zu verschaffen – fix ist der Transfer aber bekanntlich noch nicht. Alvaro Tejero ist bei Werder am Haken, aber eben noch nicht im Netz. Er wäre auch weniger eine Soforthilfe, als mehr eine Lösung mit Perspektive. Jünger, aber auch unerfahrener als Dasa – damit geht Tejero in die Richtung Felix Beijmo, der bereits vor einem Jahr verpflichtet wurde, sich aber als noch nicht bundesliga-tauglich erwiesen hat.

Auch deshalb hat Theodor Gebre Selassie für Werder Bremen spielen müssen, bis es nicht mehr ging. Von den Strapazen der Saison erholt sich „Theo“ derzeit im Urlaub. Seinen Instagram-Followern hat er auch einen Blick ins Urlaubsalbum gewährt – Fotos zeigen ihn gemeinsam mit dem Kumpel und ehemaligen Mitspieler Zlatko Junuzovic auf der Sonnenterrasse. Akkus aufladen – denn die Maschine wird kommende Saison wieder gebraucht.

Update zu Werders Interesse an Eli Dasa vom 5. Juni: 

Werder Bremen hat ein Auge auf Eli Dasa als Backup für Theodor Gebre Selassie geworfen. Werder Sportchef Frank Baumann hat unlängst bestätigt, dass sich die Bremer mit dem 26-jährigen Rechtsverteidiger von Maccabi Tel Aviv beschäftigt haben. Und offenbar tut das Werder immer noch.

Wie das israelische Portal „Sport1“ berichtet, hat Werder Bremen zuletzt Scouts nach Grassau entsandt, um Eli Dasa genauer zu beobachten. In Grassau absolviert die israelische Nationalmannschaft von Ex-Werder-Profi Andreas Herzog ein Trainingslager, mit dabei: eben jener Eli Dasa

Zudem seien Scouts von Werder Bremen am Freitagabend bei der EM-Qualifikation zwischen Israel und Lettland vor Ort gewesen, um sich ein Wettkampf-Bild von Eli Dasa zu machen. Israel hat 3:0 gewonnen, Eli Dasa spielte die kompletten 90 Minuten auf der rechten Abwehrseite durch.

Der Vertrag von Dasa läuft aus, Maccabi Tel Aviv möchte den Abwehrspieler weiter an sich binden. Nach den Länderspielen wolle Eli Dasa eine Entscheidung über seine Zukunft treffen, heißt es. 

Unterdessen hat der geringe Marktwert von Jiri Pavlenka bei vielen Werder-Fans für Diskussionen gesorgt. Wir haben mit einem Transfermarkt-Experten darüber gesprochen.

Original Meldung vom 29. Mai 2019: Werder Bremen informiert sich über Dasa, aber es wird schwierig

Aktuell ist dort ein Tscheche gesetzt. Ein Schwede konnte sich nicht als dessen Herausforderer etablieren, weswegen der Werder Bremen nun die Verpflichtung eines Spaniers oder eines Israelis ins Auge gefasst hat. Auf der rechten Abwehrseite des Bremer Bundesligisten geht es ziemlich international zu – und eine Veränderung ist fest beschlossen.

Doch bei den aktuellen Top-Kandidaten Alvaro Tejero (von Real Madrid an Albacete Balompie ausgeliehen) und Eli Dasa (Maccabi Tel Aviv) ist eine Verpflichtung ziemlich schwierig und alles andere als sicher, wie die DeichStube erfahren hat. Immerhin hat Sportchef Frank Baumann der „Bild“ bestätigt, sich mit Dasa beschäftigt zu haben.

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Felix Beijmo bei Werder Bremen eigentlich nie eine ernsthafte Alternative

Zum Glück für Werder ist die Not auf der rechten Seite noch nicht so groß. Theodor Gebre Selassie hat in der vergangenen Saison einmal mehr bewiesen, dass auf ihn Verlass ist. Erst im Endspurt streikte sein Körper, der 32-Jährige verpasste die beiden wichtigen Heimspiele gegen Dortmund und Leipzig. 

Es war allerdings auch eine Warnung an den Club: Ordentlicher Ersatz für den Tschechen sollte schon vorhanden sein. Dafür war in dieser Saison eigentlich Felix Beijmo vorgesehen. Für drei Millionen Euro hatte Werder den 20-Jährige von Djurgardens IF aus Schweden geholt. Vor allem die hohe Ablöse überraschte. Der Außenverteidiger konnte sich in Bremen kaum in Szene setzen, weder im Training noch bei seinen Einsätzen bei der U23 in der Regionalliga. Er war eigentlich nie eine ernsthafte Alternative zu Gebre Selassie. 

Diese Rolle eroberte sich Marco Friedl, obwohl er als Linksfuß keine Idealbesetzung auf der rechten Abwehrseite ist. Außerdem wird der 21-jährige Österreicher, den Werder am Mittwoch fest vom FC Bayern verpflichtet hat, schon als Backup für das Abwehrzentrum und die linke Abwehrseite gebraucht. Deswegen sucht Werder nun nach einem echten Rechtsverteidiger, Beijmo soll ausgeliehen werden.

Tejero gilt als Wunschspieler. Der 22-Jährige wurde in der Jugend von Real Madrid sehr gut ausgebildet und spielte nun in der Zweiten Liga bei Albacete Balompie eine richtig starke Saison. Da könnte Werder fast schon zu spät dran sein. Spanische Erstligisten sollen bessere Karten besitzen. Außerdem steht eine Ablöse im Raum, der Vertrag von Tejero bei Real Madrid läuft nur noch ein Jahr.

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Werder-Bremen-Manager Baumann über Austausch mit Herzog: „Haben über Dasa gesprochen“

Eli Dasa ist dagegen ablösefrei zu haben. Der israelische Nationalspieler hat Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung abgelehnt, plant mit 27 Jahren offenbar den Sprung nach Europa. Sein Nationaltrainer Andreas Herzog traut ihm den Sprung in die Bundesliga absolut zu. Der ehemalige Werder-Star wurde auch schon von Baumann kontaktiert. „Ich stehe regelmäßig mit Andi Herzog in Kontakt. Auch jetzt in seiner Funktion als israelischer Nationaltrainer tauschen wir uns aus. Wir haben dabei auch mal über Eli Dasa gesprochen“, verriet Baumann der „Bild“. 

Werder ist zwar durchaus an einer Verpflichtung interessiert ist, es gibt aber Konkurrenz – zum Beispiel den SC Freiburg. Aber auch andere Clubs in Europa sind auf Dasa aufmerksam geworden. Die Verhandlungen sollen sich deshalb schwierig gestalten, Dasa mit einer Entscheidung zögern. Werder wird sich jedenfalls weiter auf dem internationalen Markt - also weltweit – umschauen, um einen Backup für Gebre Selassie zu finden.

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