Bittere Wochen für Werder-Bremen-Legende Andreas Herzog: Erst die Absage als Nationaltrainer, dann der Abstieg, jetzt die Entlassung bei Admira Wacker Mödling.
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Bittere Wochen für Werder-Bremen-Legende Andreas Herzog: Erst die Absage als Nationaltrainer, dann der Abstieg, jetzt die Entlassung bei Admira Wacker Mödling.

Herzog erlebt bittere Wochen

Nach Bundesliga-Abstieg: Werder-Legende Andreas Herzog als Trainer bei Admira Wacker Mödling entlassen

Wien - Der FC Admira Wacker Mödling hat sich nach dem unerwarteten Abstieg aus der österreichischen Fußball-Bundesliga von Trainer Andreas Herzog getrennt. Wie der Verein am Montag mitteilte, hat der Club die Zusammenarbeit mit dem Ex-Profi des SV Werder Bremen nach nur einer Saison beendet.

„Wir sind in unserem Austausch der letzten Tage zu der gemeinsamen Überzeugung gekommen, dass eine Veränderung auf der Trainerposition die beste Lösung für den Verein darstellt“, sagte Sportdirektor Marcel Ketelaer. Andreas Herzog hatte den Club erst zum Beginn der abgelaufenen Saison übernommen. Es war die erste Trainerstation des früheren Bundesliga-Profis des SV Werder Bremen und des FC Bayern München bei einem Verein, nachdem er zuvor unter anderem die Nationalmannschaft Israels betreut hatte.

Werder Bremen-Ex-Profi Andreas Herzog: Absage als Nationaltrainer, Entlassung bei Admira Wacker Mödling

Zuletzt war Andreas Herzog auch als Nationaltrainer seines Landes im Gespräch. Als Auswahlcoach wurde jedoch Ralf Rangnick verpflichtet. Es war nicht die erste Absage des Verbandes für den österreichischen Rekord-Nationalspieler, die Enttäuschung fiel beim 53-Jährigen dieses Mal aber geringer aus. „Kein Problem, alles okay“, sagte Herzog der DeichStube. „Ich habe meine Aufgabe bei Admira. Daher hat mich diesmal die Geschichte emotional nicht so berührt wie früher.“ Nun ist er allerdings diesen Job los. Wie es in Zukunft für ihn weitergeht, ist offen.

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Mit der Trennung reagierte Admira Wacker Mödling auf den Abstieg aus der Bundesliga. „31 Runden lang hat der FC Flyeralarm Admira einen Nicht-Abstiegsplatz belegt – der finale Abstieg stellt daher eine außerordentliche Enttäuschung für alle im Verein dar“, hieß es in der Vereinsmitteilung. Der Verein hatte am letzten Spieltag den Ligaverbleib durch eine 1:3-Niederlage beim Linzer ASK verspielt. Als Profi war Andreas Herzog von 1992 bis 1995 sowie von 1996 bis 2001 für Werder Bremen aktiv, an der Weser wurde er einmal Deutscher Meister und zwei Mal DFB-Pokal-Sieger. (dpa/han)

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