Andreas Herzog, ehemaliger Profi des SV Werder Bremen, ist ein Kandidat auf den Trainerposten beim VfL Osnabrück.
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Andreas Herzog, ehemaliger Profi des SV Werder Bremen, ist ein Kandidat auf den Trainerposten beim VfL Osnabrück.

Trainer im Gespräch bei Zweitligisten

Werder-Legende Andreas Herzog beim VfL Osnabrück im Gespräch

Bremen – Andreas Herzog ist eine Legende beim SV Werder Bremen – und der Österreicher hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er seinen Herzensclub an der Weser gerne mal trainieren würde. Doch bislang kam es nicht dazu. Dafür könnte seine Zukunft immerhin an der Bremer Brücke liegen, der Heimat des Zweitligisten VfL Osnabrück.

Nach Informationen der DeichStube beschäftigt sich der VfL Osnabrück bei ihrer Suche nach einem Nachfolger von Daniel Thioune (jetzt Hamburger SV) auch mit Andreas Herzog, dem ehemaligen Spielmacher des SV Werder Bremen.

Der 51-Jährige wäre für den VfL die sowohl prominenteste als auch spannendste Lösung – und Andreas Herzog könnte endlich zeigen, dass er auch als Vereinstrainer erfolgreich sein kann. Bislang hat der einstige Spielmacher des SV Werder Bremen und des FC Bayern nur für Verbände gearbeitet. Er war Co-Trainer der österreichischen Nationalmannschaft (2006 bis 2009), betreute anschließend die U21 der Alpenrepublik. 

Werder Bremen: Andreas Herzog ein Kandidat beim VfL Osnabrück?

2011 wurde er Co-Trainer von Jürgen Klinsmann bei der Nationalmannschaft der USA, war dabei auch für die U23 in der Olympia-Qualifikation zuständig. Als Klinsmann 2016 entlassen wurde, musste auch Herzog gehen. 2018 begann sein Engagement in Israel – und lange Zeit sah es in der Qualifikation für die EM 2020 auch ganz gut aus. Doch das direkte Ticket verpasste das Herzog-Team, aber es gibt noch eine Chance über die Nations League, die aber wie die EM wegen der Coronapandemie verlegt wurde. Herzog schmiss als Nationaltrainer hin - verlängerte seinen Vertrag in Israel nicht.

Herzogs Traum war es immer, eine Vereinsmannschaft zu übernehmen. Bei diversen Clubs in seiner Heimat war der Österreicher immer wieder im Gespräch, wurde es dann aber doch nicht. Der Ex-Profi, der 1993 mit Werder Bremen die Meisterschaft geholt hatte, liebäugelte auch stets mit einer Rückkehr nach Bremen. Er wäre gewiss ein Kandidat für Werder gewesen, wenn es die Trennung von Florian Kohfeldt gegeben hätte. Doch diese Tür ist nun zu, dafür eröffnet sich in Osnabrück ein gute Chance. Es wird spannend, ob Andreas Herzog ein Trainerjob in der Zweiten Liga wirklich ausreicht und ob der VfL Osnabrück ihm vertraut. In jedem Fall würden die Niedersachsen viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen – ganz gewiss auch aus Bremen, denn dort ist Herzog immer noch sehr beliebt. (kni)

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