Leonardo Bittencourt hat in seiner Karriere bereits vier Mal gegen den VfL Wolfsburg getroffen - das könnte für den SV Werder Bremen ein gutes Omen vor dem Bundesliga-Saisonstart sein!
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Leonardo Bittencourt hat in seiner Karriere bereits vier Mal gegen den VfL Wolfsburg getroffen - das könnte für den SV Werder Bremen ein gutes Omen vor dem Bundesliga-Saisonstart sein!

Vor Bundesliga-Start beim VfL Wolfsburg

Das Bittencourt-Omen und der Start-Fluch: Angeberwissen zum Werder-Auftakt in die neue Bundesliga-Saison

Bremen – Das Warten hat ein Ende, nach einjähriger Abstinenz geht der SV Werder Bremen in sein nächstes Bundesliga-Abenteuer. Nach dem Wiederaufstieg führt der Weg direkt zum VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr), bei den Niedersachsen soll ein möglichst optimaler Start in eine vermutlich anstrengende Saison gelingen. An der passenden Unterstützung wird es an diesem Wochenende schon einmal nicht mangeln, die Bremer rechnen mit 5000 Gäste-Fans, die für zusätzlichen Schwung sorgen wollen. Wer beim Anfeuern auf der Tribüne oder vor dem heimischen Fernseher noch das nötige Angeberwissen zur Partie benötigt, sollte auf folgende Fakten setzen.

Die erste Information, mit der am Stammtisch geglänzt werden kann, ist aus Sicht des SV Werder Bremen allerdings keine schöne. So haben die Grün-Weißen doch tatsächlich seit quälend langen acht Jahren nicht mehr die erste Begegnung einer neuen Spielzeit gewinnen können. Letztmals war das 2013 der Fall, als Zlatko Junuzovic kurz vor Schluss mit seinem Treffer für ein hauchdünnes 1:0 bei Eintracht Braunschweig sorgte. Da die VW-Arena des VfL Wolfsburg gerade einmal 30 Autominuten vom Stadion der Eintracht entfernt liegt, taugt vielleicht der regionale Aspekt als kleiner Hoffnungsschimmer.

Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg gibt es hier im Live-Ticker der DeichStube!

Werder Bremen: Letzter Sieg im ersten Spiel der neuen Bundesliga-Saison vor acht Jahren

Als wesentlich besseres Omen kommt da schon die persönliche Bilanz von Leonardo Bittencourt daher. Der Bremer Mittelfeldspieler hat in seiner Karriere bereits vier Treffer gegen den VfL Wolfsburg erzielt. Und jetzt kommt’s: Die Tore fielen allesamt auswärts. Gut möglich also, dass der 28-Jährige auch dieses Mal in der Fremde zuschlägt. Dass er dabei auf das Hilfsmittel eines Strafstoßes zurückgreifen wird, ist eher unwahrscheinlich – schließlich stehen Niclas Füllkrug und Marvin Ducksch in der Rangfolge der Elfmeterschützen klar vor ihm. Ein Treffer vom Punkt wäre dennoch einer mit besonderer Note: Für Werder Bremen wäre es der 250. verwandelte Strafstoß in der Bundesliga-Geschichte (von bislang 322 Versuchen). (mbü)

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