Anthony Jung soll bei Werder Bremen unter Coach Markus Anfang eine zentrale Figur werden.
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Anthony Jung soll bei Werder Bremen unter Coach Markus Anfang eine zentrale Figur werden.

Innenverteidiger winkt Stammplatz

Werder-Neuzugang Jung soll zum Anführer werden

Bremen – Noch gibt es bei der Zusammenstellung des neuen Werder-Kaders etliche Fragezeichen. Trainer Markus Anfang hat für die Mission Wiederaufstieg in Anthony Jung erst einen externen Neuzugang dazubekommen. Dessen Rolle im Mannschaftsgefüge hat der Coach der Grün-Weißen jetzt allerdings klar definiert: Der 29-jährige Abwehrspieler soll in der 2. Liga eine zentrale Figur bei den Bremern werden.

„Er ist vielseitig einsetzbar. Kann sowohl Innen- als auch Außenverteidiger oder den linken Part einer Dreierkette spielen“, sagte Anfang, der mit den ersten Auftritten Anthony Jung in bei Werder Bremen zufrieden ist: „Für uns ist wichtig, dass ein neuer Spieler mit positiver Energie und Stimmung kommt, und das passt bei ihm definitiv. Er ist auch vom Alter her ein Spieler, der die Achse auf dem Platz mit bilden kann.“ Bei Bröndby Kopenhagen war Jung unumstrittener Leistungsträger jener Mannschaft gewesen, die in der vergangenen Saison den Titel in Dänemark einfuhr.

Anthony Jung winkt bei Werder Bremen ein Stammplatz

Ob der Verteidiger in Bremen ähnlich prägend auftreten kann? „Ob er das hier am Ende genauso umsetzt, liegt an ihm. Er hat die Möglichkeit, da hineinzuwachsen“, sagte Anfang – und forderte: „Das erwarten wir auch von ihm.“ Dass Anthony Jung unter Anfang ein Stammplatz winken dürfte, liegt auch daran, dass Werder Bremen voraussichtlich noch den einen oder anderen Innenverteidiger abgeben wird. Als Wechselkandidaten gelten neben dem bisherigen Abwehrchef Ömer Toprak (31) insbesondere auch Milos Veljkovic (25, Interesse aus der französischen Ligue 1) und EM-Fahrer Marco Friedl (23), der bei mehreren Bundesligisten auf dem Zettel stehen soll. (mwi) Auch Lesenswert: Kein neues Angebot für Thomas Schaaf: Der Technische Direktor muss gehen, weil Werder Bremen das Geld für den Posten fehlt. Und: Neuer Trainer, neue Methoden - Darum lässt Markus Anfang Werder Bremen so viel spielen!

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