Der SV Werder Bremen setzt ein weiteres Zeichen für eine offene und vielfältige Gesellschaft.
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Der SV Werder Bremen setzt ein weiteres Zeichen für eine offene und vielfältige Gesellschaft.

Werder übernimmt „Arbeitsdefinition Antisemitismus“

Werder Bremen setzt Zeichen gegen Antisemitismus

Dass der SV Werder Bremen gegen Hass und für Vielfalt steht, hat der Club schon häufig unter Beweis gestellt. Jetzt setzen die Grün-Weißen ein weiteres Zeichen gegen Antisemitismus und übernehmen die Arbeitsdefinition Antisemitismus der Internationalen Holocaust Remembrance Alliance (IHRA).

„Der SV Werder steht seit Jahren für Vielfalt und Toleranz und zeigt ‚Klare Kante‘ gegen jegliche Formen von Diskriminierung und Rassismus. Dieses Bekenntnis untermauern wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Fans und Mitarbeiter:innen durch zahlreiche Projekte, Workshops und Aktionsspieltage“, erklärt Hubertus Hess-Grunewald, Präsident des SV Werder Bremen. „Daher ist es für uns wichtig, dass wir uns der IHRA-Definition anschließen und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, diese Einordnung zu verbreiten, und für ein offenes und tolerantes Miteinander einzustehen.“

Werder Bremen macht deutlich, dass Antisemitismus im Fußball keinen Platz hat

Heißt: Ein gemeinsames Verständnis von Antisemitismus ist eine Voraussetzung für dessen Bekämpfung. Immer mehr Profi-Clubs schließen sich der Definition an, um ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden und deutlich zu machen, dass Antisemitismus im Fußball keinen Platz hat. Im Februar erklärte auch die Deutsche Fußball-Liga (DFL), die Arbeitsdefinition übernehmen zu wollen.

Die Arbeitsdefinition Antisemitismus im Wortlaut: „Antisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung von Jüdinnen und Juden, die sich als Hass gegenüber Jüdinnen und Juden ausdrücken kann. Der Antisemitismus richtet sich in Wort oder Tat gegen jüdische oder nichtjüdische Einzelpersonen und/oder deren Eigentum sowie gegen jüdische Gemeindeinstitutionen oder religiöse Einrichtungen.“ (han) Auch Interessant: Werder setzt mit besonderen Aufwärmshirts ein Zeichen gegen Rassismus. Und: Klassenerhalt so gut wie sicher, aber erst bei 40 Punkten will sich Werder Bremen entspannen.

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