Schiedsrichter Markus Schmidt leitete damals das Skandal-Spiel von Werder Bremen gegen Bayern München - und steht auch am Sonntagabend gegen Bielefeld als unparteiischer auf dem Platz.
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Schiedsrichter Markus Schmidt leitete damals das Skandal-Spiel von Werder Bremen gegen Bayern München - und steht auch am Sonntagabend gegen Bielefeld als unparteiischer auf dem Platz.

Schneechaos in der Fußball-Bundesliga

Kurios: Werder Bremen ist in Bielefeld von Schnee-Skandal-Schiri Markus Schmidt abhängig

Bielefeld – Ist das jetzt ein gutes oder ein schlechtes Omen für den SV Werder Bremen? Auf jeden Fall ist es eine ziemlich kuriose Geschichte. Ob die Bundesliga-Partie zwischen Arminia Bielefeld und dem SV Werder Bremen am Sonntagabend trotz Schneemassen auf der Bielefelder Alm angepfiffen wird, entscheidet ausgerechnet der Schiedsrichter, der Werder vor 16 Jahren schon einmal auf Schnee und Eis geschickt hat: Markus Schmidt.

Immerhin gewann Werder Bremen damals das Viertelfinale im DFB-Pokal gegen die Reserve des FC Bayern München souverän mit 3:0. Doch es war ein Skandal, dass die Partie nicht abgesagt worden war. Auf dem Platz im Stadion an der Grünwalder Straße in München hätte Curling gespielt werden können, aber kein Fußball.

Schiedsrichter Markus Schmidt sah das damals offenbar ganz anders. Der Stuttgarter hatte nach einer Platzbegehung entschieden: Hier kann gespielt werden. Die Werder-Verantwortlichen waren stocksauer. Die Mannschaft gab dann auf dem Platz die richtige Antwort auf die unverantwortliche Entscheidung, agierte hochkonzentriert und rutschte ganz sicher ins Viertelfinale. Tim Borowski machte das schnelle 1:0 (9.), Valerien Ismael erhöhte zeitnah per Elfmeter auf 2:0 (23.). Regionalligist FC Bayern II hatten sich verzockt und auf Schnee keine Chance gegen die eiskalten Profis des SV Werder Bremen.

(Lest dazu die Geschichte: Werder Bremen und der Schnee - zwei Skandale mit unterschiedlichem Ausgang)

Werder Breemen gegen Arminia Bielefeld: Schiedsrichter Markus Schmidt immer noch ein faible für Spiele im Schnee?

Es war übrigens die erste Partie überhaupt, die Markus Schmidt mit Werder-Beteiligung leitete. Es sollten 17 weitere folgen, 16 davon in der Bundesliga. Die Bremer Bilanz ist dabei gar nicht so schlecht. Es gab insgesamt acht Siege, sieben Unentschieden und nur drei Niederlagen. Das letzte gemeinsame Spiel mit Schiedsrichter Schmidt gewann Werder Bremen am 26. September mit 3:1 auf Schalke. Ergebnistechnisch passt es also durchaus zwischen den Grün-Weißen und dem Unparteiischen aus Schwaben. Mal schauen, ob der inzwischen 47-Jährige immer noch ein Faible für Spiele im Schnee hat...

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