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Bye bye auf der großen Bühne: Johannsson wird im Weserstadion offiziell verabschiedet.

Baumann über Werder-Profi

„Ein klasse Mensch“: Johannsson wird vor Leipzig-Spiel offiziell verabschiedet

Bremen - Dass er gehen muss, steht schon etwas länger fest, und nun ist auch klar, wie Werder Bremen sich von seinem Stürmer Aron Johannsson verabschieden wird - nämlich auf der ganz großen Bühne, im Weserstadion, kurz vor dem Anstoß des letzten Saisonspiels gegen RB Leipzig (Samstag, 15.30 Uhr).

„Wir werden Aron vor dem Spiel verabschieden. Gegen 15.15 Uhr dürfte es soweit sein“, erklärte Sportchef Frank Baumann am Donnerstag während der Pressekonferenz vor der Partie. Johannssons Vertrag mit Werder läuft am 30. Juni aus, und einen neuen hat ihm der Verein nicht angeboten. Sportlich spielt der 28-Jährige nämlich schon lange keine Rolle mehr.

Beispiellose Verletzungsmisere

„Wir sind mit Aron übereingekommen, dass für ihn jetzt etwas anderes sinnvoll ist“, berichtete Baumann und erinnerte an Johannssons fast beispiellose Verletzungsmisere, die ihn während seiner gesamten Zeit bei Werder begleitet hatte: „Er hat leider in den vergangenen vier Jahren sehr viel Pech gehabt.“

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Nachdem der Stürmer im Sommer 2015 für 4,2 Millionen Euro vom AZ Alkmaar nach Bremen gekommen war, warfen ihn immer wieder größere und kleinere Verletzungen zurück. Seine Klasse auf dem Platz konnte der US-Amerikaner mit isländischen Wurzeln nie richtig zeigen. Für Werders Entscheidung, künftig ohne ihn zu planen, hat Johannsson deshalb Verständnis. Und mehr noch: Es tut ihm sogar persönlich leid, wie die letzten Jahre gelaufen sind. „Der Verein hat viel Geld in mich investiert, und ich konnte das wegen all meiner Verletzungen nicht zurückzahlen. Das ist sehr schade“, hatte Johannsson Anfang Mai gegenüber der DeichStube gesagt.

Es ist genau diese Seite des Angreifers, die sie in Bremen vermissen werden, denn als Typ war und ist Aron Johannsson innerhalb des Vereins und dessen Umfelds sehr beliebt. „Er ist ein absolut klasse Fußballer und ein klasse Mensch, der auch in der schwierigen Zeit nie das Lachen verloren hat, sondern immer guter Laune verbreitet hat“, betonte Baumann. „Deswegen hat er es verdient, diesen Rahmen zu bekommen.“

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