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Nick Köster ist Kapitän des SV Atlas Delmenhorst und freut sich im DFB-Pokal-Spiel gegen Werder Bremen besonders auf Nuri Sahin.

Amateur vor dem „Jahrhundertspiel“ gegen Werder Bremen

Atlas-Kapitän Köster im Interview: „Wir werden viel Herz zeigen“

Bremen/Delmenhorst – In der Schaltzentrale des SV Atlas Delmenhorst ist Nick Köster (27) gesetzt. Als Sechser vor der Abwehr strukturiert er das Spiel des Oberligisten. Vor dem DFB-Pokal-Duell gegen Werder Bremen hat der Wirtschaftsprüfer in einer kleinen Medienrunde über Atlas’ Chancen und seine Vergangenheit mit Werder-Coach Florian Kohfeldt gesprochen.

Herr Köster, wie nervös sind Sie vor dem großen Spiel im Weserstadion?

Die Anspannung ist in der letzten Woche von Tag zu Tag größer geworden, das ist doch klar. Es war gar nicht so leicht, sich vorher auf die anderen Spiele zu konzentrieren. Jetzt kommt endlich unser Jahrhundertspiel. Wenn das Stadion voll ist, wird ordentlich die Pumpe gehen.

In der Jugend haben Sie für Werder gespielt – und wurden von Florian Kohfeldt trainiert...

Genau, mal sehen, ob er mich noch kennt (lacht). Gemeinsam mit Viktor Skripnik war er in der U16 mein Trainer. Viele von uns haben ja früher mal bei Werder gespielt.

Damals dürften Sie von einem Spiel im Weserstadion geträumt haben. Jetzt bekommen Sie es – über den Umweg SV Atlas...

(lacht) Das ist für mich kein Umweg. Es war auch so ein sehr schöner Weg hierher.

Ihre Mannschaft geht als krasser Außenseiter ins Spiel. Haben Sie trotzdem die kleine Hoffnung, die Bremer irgendwie schlagen zu können?

Es ist ein Spiel David gegen Goliath, aber ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass der Traum nicht da ist, das Spiel zu gewinnen. Sonst bräuchten wir ja auch gar nicht erst anzutreten.

Was ist für eine Leistung von Atlas zu erwarten?

Wir werden sehr viel Leidenschaft und Herz zeigen und jeden Zweikampf annehmen. Mal schauen, ob wir ein paar Konter setzen können.

Und auf welchen Gegenspieler freuen Sie sich am meisten?

Eigentlich auf alle, aber auf Nuri Sahin vielleicht noch etwas mehr, weil er auf meiner Position spielt.

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Auch für den Werder-Coach ist das DFB-Pokal-Spiel am Samstag ein ganz besonderes - und Florian Kohfeldt entschuldigt sich jetzt schon jetzt den Delmenhorstern. Und der Trainer warnt vor dem „Scharfschützen“ Florian Stütz, der „ein, zwei Fackeln“ gegen Werder Bremen ankündigt. Nur ein Neuzugang, dafür mit dem Kapitän der U23: Die mögliche Aufstellung von Werder Bremen gegen Atlas Delmenhorst.

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