Auch Frank Lenk möchte in den Aufsichtsrat des SV Werder Bremen.
+
Auch Frank Lenk möchte in den Aufsichtsrat des SV Werder Bremen.

Nächster Kandidat stellt sich vor

Bewerber Nummer sechs: Frank Lenk strebt in den Aufsichtsrat des SV Werder

Bremen – Es werden immer mehr! Jetzt tritt der nächste Bewerber für einen Sitz im Aufsichtsrat des SV Werder Bremen ins Licht. Sein Name: Frank Lenk. Sein Programm: Nicht meckern! Machen! Jedenfalls könnte man es so in absoluter Kurzform zusammenfassen.

Frank Lenk ist in Bremen kein Unbekannter. Der Kommunikationsexperte führt eine Agentur für Public Relations, Design, Marketing und Events, ist zudem als Unternehmensberater tätig. Zudem gehört er zum Vorstand des Bremer Rennvereins, hat früher in der Bremen-Liga Fußball gespielt und Teams trainiert, dazu möchte er im September zum Bürgermeister seiner Wahlheimat Ganderkesee gewählt werden. Und in den Aufsichtsrat von Werder Bremen strebt er auch. Das sind zwei Großbaustellen neben dem Beruf, aber Lenk lacht: „Ich bin eben ein aktiver Mensch.“

Aufsichtsratswahl beim SV Werder Bremen: Frank Lenk stellt sich vor

Die Frage ist natürlich, was ihn motiviert, sich den Club-Mitgliedern zur Wahl zu stellen? „Ich mag Herausforderungen“, antwortet der 62-Jährige und führt aus, wie er die Situation in der Spitze des aus der Bundesliga abgestiegenen SV Werder Bremen sieht: „Es wurden sicher Fehler gemacht. Aber ich bin nicht der, der über Marco Bode und Frank Baumann den Stab bricht, dafür kenne ich viel zu wenig Details. Und ich mag es nicht, diese Leute jetzt zu verdammen. Das empfinde ich als respektlos.“ Aussagen wie diese lassen schon erkennen, dass Frank Lenk nicht als Revoluzzer Wahlkampf machen will. Eher sieht er sich als sanfter Erneuerer, als jemand, der alte Strukturen hinterfragt, aufbricht und Wege zur anderen Justierung sucht und findet. Mit seinen Worten: „Ich möchte mit einem innovativen Blick auf Werder gucken. Ich habe das Gefühl, dass sich im Verein einiges abgenutzt und verhärtet hat.“

Aber ausdrücklich weist er darauf hin, dass der Begriff „Werder-Familie“ für ihn nicht negativ besetzt ist: „Das gehört zur DNA des Clubs. Man kann diese Familie aber auch anders ausrichten.“ Lenk nennt es einen „Kultur-Kampf“, den er seit geraumer Zeit bei Werder Bremen beobachtet, „alte Welt gegen neue Welt“. Das sei nichts Schlimmes, müsse nur richtig justiert werden: „Ich kenne mich aus auf den Gebieten der Personalführung, der Organisation, dem Krisenmanagement und der Kommunikation. Das sind Bereiche, in denen ich bundesweit tätig bin. Da bringe ich viel mit und kann es entsprechend bei Werder helfend einsetzen.“

Werder Bremen: Mitgliederversammlung im September? Sechs Kandidaten für Aufsichtsratswahl sind bekannt

Sein Interesse an einer Mitarbeit im Aufsichtsrat hat Frank Lenk beim Wahlausschuss hinterlegt, bis zur offiziellen Befragung durch das Gremium wird es aber noch dauern. Erst wenn alle Bewerber angehört worden sind – angeblich sind es nach aktuellem Stand zwölf Personen, die sich bei der für September geplanten Mitgliederversammlung in Konkurrenz zu den Amtsinhabern zur Wahl stellen wollen. Frank Lenk ist nach Jörg Wontorra, Maria Yaiza Stüven Sanchez, Henning Lühr, Ulrike Hiller und Oliver Krieg der sechste Bewerber, der seine Absichten öffentlich gemacht hat. Vier Plätze stehen zur Wahl. (csa) Auch interessant: Werder Bremen geht ans Tafelsilber: Ehemaliges Internats-Gebäude für Millionen-Betrag verkauft! Neuer Partner: Mercedes wird Werder Bremens Automobil-Sponsor!

Auch interessant

Neu und nur in der DeichStube!

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Kommentare