Marco Bode, Aufsichtsratsvorsitzender des SV Werder Bremen, sitzt an einem offenen Fenster
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Aufsichtsratsvorsitzender Marco Bode will seine Arbeit im Kontrollgremium des SV Werder Bremen fortsetzen.

Werder-Wahlen im November

Werder-Aufsichtsrat: Bode, Zech und Co. wollen weitermachen

Bremen – Ob die Mitgliederversammlung des SV Werder Bremen tatsächlich wie geplant am 16. November stattfinden kann, ist in Zeiten der Coronavirus-Pandemie alles andere als sicher.

Fest steht aber, dass in diesem Jahr der Aufsichtsrat der ausgliederten GmbH & Co KG aA neu besetzt werden muss. Vor vier Jahren gab es in dem Kontrollgremium des SV Werder Bremen den großen Umbruch, nun deutet vieles auf Kontinuität hin.

Nach Informationen der DeichStube wollen Marco Bode, Kurt Zech, Andreas Hoetzel, Thomas Krohne, Marco Fuchs und Axel Plaat ihre Arbeit in dem Kontrollgremium fortsetzen. Der Wahlausschuss hat allerdings noch nicht entschieden, welche Kandidaten sich auf der Mitgliederversammlung am 16. November vorstellen dürfen. Vier werden schließlich von den Mitgliedern gewählt. Und zwei Kandidaten entsendet der Verein direkt – also ohne Wahl – in den Aufsichtsrat.

Werder Bremen: Aufsichtsrat will gemeinsam weitermachen

Die Unternehmer Zech und Krohne sowie Kommunikationsexperte Hoetzel waren vor vier Jahren von den Mitgliedern des SV Werder Bremen neu in das Kontrollgremium geschickt worden. Sie lösten dabei Ex-Profi Hans Schulz, Ex-EWE-Chef Werner Brinker und Ex-Werder-Manager Willi Lemke ab. Ehrenspielführer Marco Bode wurde in seinem Amt bestätigt. Der Ex-Profi steht dem Kontrollgremium auch vor. Werder-Schatzmeister Plaat und Unternehmer Fuchs vertreten den Verein im Aufsichtsrat.

Im Trainingslager der Bundesliga-Profis im Zillertal hatten sich Bode und Co. fast schon traditionsgemäß getroffen und die kommende Saison besprochen. Dabei dürfte es auch um die gemeinsame Zukunft im Aufsichtsrat gegangen sein.

Werder Bremen: Wo findet die Mitgliederversammlung 2020 statt?

Der Wahlausschuss um den Vorsitzenden Peter Eilers hat seine Arbeit inzwischen aufgenommen und Gespräche mit den möglichen Kandidaten geführt. Dabei lässt sich Eilers allerdings nicht in die Karten schauen, die Kandidatenliste soll erst am Abend der Mitgliederversammlung des SV Werder Bremen bekannt gegeben werden. In der Vergangenheit waren dabei immer nur so viele Personen benannt worden, wie es auch Positionen gab, um eine Kampfabstimmung zu vermeiden. Und dann lief es vor rund 350 Mitgliedern ziemlich harmonisch ab. Wie wahrscheinlich auch in diesem Jahr.

Spannender ist da schon die Frage, wo die Mitgliederversammlung durchgeführt werden kann. Wegen der Abstandsregeln in der Corona-Pandemie scheidet der traditionelle Veranstaltungsort, die Werder-Halle an der Hemelinger Straße, wohl aus.

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