Ausländische Spieler wie Claudio Pizarro, Diego und Hugo Almeida prägten den SV Werder Bremen. Für andere internationale Spieler wie Ibrahim Sunday, den ersten Afrikaner der Bundesliga, wurde die Zeit beim SVW keine Erfolgsgeschichte.
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Ausländische Spieler wie Claudio Pizarro, Diego und Hugo Almeida prägten den SV Werder Bremen. Für andere internationale Spieler wie Ibrahim Sunday, den ersten Afrikaner der Bundesliga, wurde die Zeit beim SVW keine Erfolgsgeschichte.

Zeit- und Weltreise

SV Weltoffen: Werder Bremen hat in der Bundesliga-Historie auf Spieler aus über 50 Nationen gesetzt - nicht alle hatten Erfolg

Bremen – Der ewige Rekordtorschütze des SV Werder Bremen ist Peruaner, gegen den FC Bayern München erzielten im legendären Meister-Macher-Spiel 2004 ein Kroate, ein Franzose und ein Brasilianer die entscheidenden Treffer. Claudio Pizarro, Ivan Klasnic, Johan Micoud und Ailton haben zweifelsfrei die jüngere Vereinsgeschichte des SVW bedeutend geprägt. Doch ihre Namen sind nur einige wenige auf einer langen Liste von ausländischen Spielern, die jemals in der Bundesliga das Werder-Trikot getragen haben. Eine kleine Reise durch die Weltoffenheit der Bremer.

164! So viele ausländische Spieler waren im deutschen Oberhaus bislang in der grün-weißen Historie für den Verein unterwegs - oder zumindest gehörten sie zum erweiterten Kader. Aus satten 54 Nationen kamen sie, mal gab es algerische Wurzeln (Ishak Belfodil), mal ugandische (Melvyn Lorenzen) oder auch südkoreanische (Dong-gook Lee). Nicht alle Akteure sind automatisch Leistungsträger gewesen, einige kamen trotz anderer Pläne letztlich nicht einmal in der ersten Mannschaft zum Einsatz. Doch andere Profis wiederum prägten eine lange Ära. Ganz besonders in den vergangenen 30 Jahren waren es vermehrt Spieler, die nicht aus Deutschland stammen, die die Fans des SV Werder Bremen reihenweise verzückten.

Werder Bremen-Geschichte: Dragomir Ilic erster ausländischer Spieler - Ibrahim Sunday erster Afrikaner in der Bundesliga

Doch zunächst ging es gemächlich zu. Als 1963 die Bundesliga offiziell begann, stand bei den Bremern genau ein ausländischer Spieler im Kader. Dragomir Ilic war mit 38 Jahren zweiter Torwart hinter dem damaligen Stammkeeper Günter Bernard. Im Nachgang des Zweiten Weltkrieges war der Serbe einst in einem Lager für sogenannte „Displaced People“ entdeckt worden und verdiente sich später bei Werder Bremen zu Oberliga-Nord-Zeiten ein hohes Ansehen und den Spitznamen „Panther“. 1961 war für Ilic eigentlich Schluss mit Fußball, doch nach der Bundesliga-Einführung kehrte der „Rentner“ noch einmal zurück. Am 5. Oktober 1963 war es schließlich soweit, und in Ilic stand das erste Mal ein nicht-deutscher Akteur beim SVW in der Bundesliga auf dem Feld. Insgesamt vier Einsätze bekam der Schlussmann in der Premierensaison und beendete im Folgesommer seine Karriere. Im Jahr 2004 starb Ilic, der für einen Meilenstein in der Clubhistorie gesorgt hatte, in Bremen.

Meisterstück: Werder Bremen gegen den FC Bayern München gibt es hier im Retro-Liveticker!

Während der Torhüter also eher noch Kurzarbeiter in der Bundesliga war, begrüßte Werder Bremen schon bald den ersten ausländischen Leistungsträger in der Beletage. 1965 wechselte John Danielsen aus Dänemark zum amtierenden Meister an die Weser, kam in fünf Jahren auf 131 Spiele in Liga eins und erzielte dabei 17 Treffer (19 Vorlagen). Der EM-Teilnehmer von 1964 gehörte somit auch zu jener Werder-Elf, die 1967/68 Vizemeister wurde. Für ein ganz besonderes Ereignis, das manch Werder-Fan womöglich gar nicht auf dem Radar hat, sorgte unterdessen Ibrahim „Ibi“ Sunday am letzten Spieltag der Saison 1975/76. Der Ghanaer wurde damals bei einer 0:2-Niederlage gegen Rot-Weiß Essen nicht nur eingewechselt, sondern avancierte damit auch zum ersten afrikanischen Spieler überhaupt in der Bundesliga. Richtig froh wurde Sunday damit aber nicht. „Ich hätte glücklich sein sollen, ich weiß“, sagte er einmal. „Aber ich war leer, zermürbt nach diesem einsamen Jahr in Bremen. Und was sind 45 Minuten gegen Essen für jemanden, der die afrikanische Champions League gewonnen hat? Der Afrikas Fußballer des Jahres gewesen ist?“ Solche Erfolge gelangen in Europa nicht, der damals 30-Jährige spielte nie wieder in der Bundesliga.

Von Ägypten bis USA: Alle ausländischen Bundesliga-Spieler des SV Werder seit 1963 in der Fotostrecke

Ägypten: Hany Ramzy verteidigte von 1994 bis 1998 für Werder Bremen und erzielte in 98 Spielen sogar drei Tore. Neben Ramzy spielte als zweiter Ägypter noch Mohamed Zidan in Grün-Weiß (2005/2006, 3 Tore).
Ägypten: Hany Ramzy verteidigte von 1994 bis 1998 für Werder Bremen und erzielte in 98 Spielen sogar drei Tore. Neben Ramzy spielte als zweiter Ägypter noch Mohamed Zidan in Grün-Weiß (2005/2006, 3 Tore). © Imago Images/Kicker Liedl
Algerien: Ishak Belfodil spielte 2017 bis 2018 ein Jahr auf Leihbasis bei Werder Bremen (26 Spiele/4 Tore).
Algerien: Ishak Belfodil spielte 2017 bis 2018 ein Jahr auf Leihbasis bei Werder Bremen (26 Spiele/4 Tore). © Imago Images/Jan Huebner
Argentinien: Santiago Garcia agierte vier Jahre (2013 bis 2017) als Linksverteidiger bei Werder Bremen (94 Spiele/4 Tore)
Weitere argentinische Spieler: Franco di Santo (2013 bis 2015), Rodolfo Cardoso (1995 bis 1997).
Argentinien: Santiago Garcia agierte vier Jahre (2013 bis 2017) als Linksverteidiger bei Werder Bremen (94 Spiele/4 Tore). Weitere argentinische Spieler: Franco di Santo (2013 bis 2015), Rodolfo Cardoso (1995 bis 1997). © Imago Images/DeFodi
Australien: Joseph Antonio di Iorio stand 2001 bei Werder Bremen unter Vertrag, kam in der ersten Elf des SVW aber nicht zum Einsatz.
Australien: Joseph Antonio di Iorio stand 2001 bei Werder Bremen unter Vertrag, kam in der ersten Elf des SVW aber nicht zum Einsatz. © Imago Images/Pressefoto Baumann
Belgien: Mit Kevin De Bruyne verpflichtete Werder Bremen 2012 einen Weltstar. Der Belgier spielte ein Jahr auf Leihbasis für Werder. (33 Spiele/ 10 Tore). Weitere Spieler: Koen Casteels (2015), Jelle Van Damme (2005 bis 2006).
Belgien: Mit Kevin De Bruyne verpflichtete Werder Bremen 2012 einen späteren Weltstar. Der Belgier spielte ein Jahr auf Leihbasis für Werder (33 Spiele/10 Tore). Weitere Spieler: Koen Casteels (2015), Jelle Van Damme (2005 bis 2006). © Imago Images/Contrast
Bolivien: Der Stürmer Marcelo Moreno Martins wurde von Werder Bremen aus Donezk im Jahr 2009 ausgeliehen (12 Spiele/3 Tore).
Bolivien: Der Stürmer Marcelo Moreno Martins wurde von Werder Bremen aus Donezk im Jahr 2009 ausgeliehen (12 Spiele/3 Tore). © Imago Images/Ulmer
Bosnien: Izet Hajrovic spielte von 2014 bis 2018 bei Werder Bremen, schaffte aber nie den Durchbruch (41 Spiele/3 Tore). Weitere Spieler: Said Husejinovic (2009 bis 2011).
Bosnien: Izet Hajrovic spielte von 2014 bis 2018 bei Werder Bremen, schaffte aber nie den großen Durchbruch (41 Spiele/3 Tore). Weiterer Spieler: Said Husejinovic (2009 bis 2011). © Imago Images/foto2press
Brasilien: Viele Brasilianer fanden in Bremen ihr Glück, dazu gehörte auch Diego, der 132-mal für Werder Bremen zum Einsatz kam und 54 Tore erzielte (2006 bis 2009). Weitere Spieler: Ailton (1998 bis 2004), Junior Baiano (1995 bis 1996), Carlos Alberto (2007 bis 2008), Julio Cesar (1999 bis 2000), Gustavo Nery (2004), Samuel (2011), Thiago Rockenbach (2003 bis 2007), Wesley (2010 bis 2012), Naldo (2005 bis 2012).
Brasilien: Viele Brasilianer fanden in Bremen ihr Glück, dazu gehörte auch Diego, der 132 Mal für Werder Bremen zum Einsatz kam und 54 Tore erzielte (2006 bis 2009). Weitere Spieler: Ailton (1998 bis 2004), Junior Baiano (1995 bis 1996), Carlos Alberto (2007 bis 2008), Julio Cesar (1999 bis 2000), Gustavo Nery (2004), Samuel (2011), Thiago Rockenbach (2003 bis 2007), Wesley (2010 bis 2012), Naldo (2005 bis 2012).  © Imago Images/pmk
Bulgarien: Er wird immer wichtiger für die Mannschaft des SVW. Der bisher einzige Bulgare je bei Werder Bremen, Ilia Gruev (seit 2015).
Bulgarien: Er wird immer wichtiger für die Mannschaft des SVW. Der bisher einzige Bulgare je bei Werder Bremen ist Ilia Gruev (seit 2015).  © Imago Image/Eibner
China: Zhang spielte nur eine Saison beim SV Werder Bremen, wurde aber in keinem einzigen Pflichtspiel eingesetzt (2017 bis 2018).
China: Zhang spielte nur eine Saison beim SV Werder Bremen, wurde aber in keinem einzigen Pflichtspiel eingesetzt (2017 bis 2018). © Imago Images/Jan Huebner
Dänemark: Daniel Jensen war von 2004 bis 2011 bei Werder Bremen aktiv (186 Spiele/13 Tore). Weitere Spieler: Leon Andreasen (2005 bis 2008), Ole Bjornmose (1966 bis 1971), John Danielsen (1965 bis 1970), Thomas Delaney (2017 bis 2018), Kasper Jensen (2005 bis 2007), Per Rontved (1972 bis 1979), Jens Stage (seit 2022), Poul-Erik Thygesen (1973 bis 1975), Jannik Vestergaard (2015 bis 2016)
Dänemark: Daniel Jensen war von 2004 bis 2011 bei Werder Bremen aktiv (186 Spiele/13 Tore). Weitere Spieler: Leon Andreasen (2005 bis 2008), Ole Bjornmose (1966 bis 1971), John Danielsen (1965 bis 1970), Thomas Delaney (2017 bis 2018), Kasper Jensen (2005 bis 2007), Per Rontved (1972 bis 1979), Jens Stage (seit 2022), Poul-Erik Thygesen (1973 bis 1975), Jannik Vestergaard (2015 bis 2016) © Imago Images/Sven Simon
Elfenbeinküste: Boubacar Sanogo lief zwischen 2007 und 2010 für Werder Bremen auf (46 Spiele/19 Tore). Weitere Spieler: Roger Assale (2021 bis 2022).
Elfenbeinküste: Boubacar Sanogo lief zwischen 2007 und 2010 für Werder Bremen auf (46 Spiele/19 Tore). Weiterer Spieler: Roger Assalé (2021 bis 2022). © Imago Images/Hardt/David Hagemann
England: Lee Buchanan ist erst der zweite englische Spieler für Werder Bremen jemals und wechselte im Sommer 2022 an die Weser. Weiterer Spieler: Dave Watson (1979).
England: Lee Buchanan ist erst der zweite englische Spieler für Werder Bremen jemals und wechselte im Sommer 2022 an die Weser. Weiterer Spieler: Dave Watson (1979). © Imago Images/Team 2
Finnland: Der ehemalige Abwehrspieler Petri Pasanen absolvierte zwischen 2004 und 2011, 217 Pflichtspiele (vier Tore), und damit die meisten aller Finnen, für Werder Bremen. Weitere Spieler: Pekka Lagerblom (2004 bis 2006), Niklas Moisander (2016 bis 2021), Pasi Rautiainen 1981 bis 1982).
Finnland: Der ehemalige Abwehrspieler Petri Pasanen absolvierte zwischen 2004 und 2011 217 Pflichtspiele (vier Tore) und damit die meisten aller Finnen für Werder Bremen. Weitere Spieler: Pekka Lagerblom (2004 bis 2006), Niklas Moisander (2016 bis 2021), Pasi Rautiainen 1981 bis 1982). © Imago Images/DeFodi
Frankreich: Johan Micoud, Spitzname „Le Chef“, gilt bei vielen Fans als wohl bester Spieler, der je bei Werder Bremen unter Vertrag stand. Von 2002 bis 2006 trug er die Raute auf der Brust (169 Spiele / 47 Tore). Weitere Spieler: Mikael Silvestre (2010 bis 2011) und Valerien Ismael (2003 bis 2005).
Frankreich: Johan Micoud, Spitzname „Le Chef“, gilt bei vielen Fans als wohl bester Spieler, der je bei Werder Bremen unter Vertrag stand. Von 2002 bis 2006 trug er die Raute auf der Brust (169 Spiele / 47 Tore). Weitere Spieler: Mikael Silvestre (2010 bis 2011) und Valerien Ismael (2003 bis 2005). © Imago Images/Contrast
Gambia: Ousman Manneh spielte zwischen 2015 und 2020 hauptsächlich für die zweite Mannschaft des SV Werder Bremen. In seinen sechs Einsätzen für die Profis erzielte er ein Tor.
Gambia: Ousman Manneh spielte zwischen 2015 und 2020 hauptsächlich für die zweite Mannschaft des SV Werder Bremen. In seinen sechs Einsätzen für die Profis erzielte er ein Bundesliga-Tor.  © Imago Images/Ulmer
Ghana: Ibrahim, genannt „Ibi“, Sunday wurde unter Otto Rehhagel 1975 am letzten Spieltag eingewechselt und somit zum ersten afrikanischen Spieler in der Bundesliga-Geschichte. Weitere Einsätze kamen allerdings nicht hinzu.
Ghana: Ibrahim Sunday wurde unter Otto Rehhagel 1975 am letzten Spieltag eingewechselt und somit zum ersten afrikanischen Spieler in der Bundesliga-Geschichte. Weitere Einsätze kamen allerdings nicht hinzu. © Imago Images/Horstmüller
Griechenland: Stürmer Angelos Charisteas ist mit 91 Spielen (28 Tore) zwischen 2002 und 2005 griechischer Rekordspieler bei Werder Bremen. Weitere Akteure: Dimitrios Daras (1977 bis 1979), Stefanos Kapino (2018 bis 2021), Sokratis (2011 bis 2013), Alexandros Tziolis (2009), Thanos Petsos (2014 bis 2018).
Griechenland: Stürmer Angelos Charisteas ist mit 91 Spielen (28 Tore) zwischen 2002 und 2005 griechischer Rekordspieler bei Werder Bremen. Weitere Akteure: Dimitrios Daras (1977 bis 1979), Stefanos Kapino (2018 bis 2021), Sokratis (2011 bis 2013), Alexandros Tziolis (2009), Thanos Petsos (2014 bis 2018).  © Imago Images/Contrast
Italien: Abwehrspieler Luca Caldirola trug 48-mal das Trikot von Werder Bremen und traf einmal (2013 bis 2017). Weitere Spieler: Simon Straudi (2016 bis 2022) und Fabio Chiarodia (seit 2014).
Italien: Abwehrspieler Luca Caldirola trug 48 Mal das Trikot von Werder Bremen und traf einmal (2013 bis 2017). Weitere Spieler: Simon Straudi (2016 bis 2022) und Fabio Chiarodia (seit 2014). © Imago Images/Jan Huebner
Japan: Yasuhiko Okudera war Abwehrspieler und der erste Japaner bei Werder Bremen und stand zwischen 1981 und 1986 insgesamt 206 Spiele (11 Tore) auf dem Platz. Weitere Spieler: Yuya Osako (2018 bis 2021).
Japan: Yasuhiko Okudera war Abwehrspieler und der erste Japaner bei Werder Bremen. Er stand zwischen 1981 und 1986 insgesamt 206 Spiele (11 Tore) auf dem Platz. Weitere Spieler: Yuya Osako (2018 bis 2021). © Imago Images/Pressefoto Baumann
Jugoslawien: Mittelfeldspieler Miodrag Petrovic spielte zwischen 1976 und 1977 bei Werder Bremen (28 Spiele/1 Tor). Weitere Spieler: Dragomir Ilic (1949 bis 1964).
Jugoslawien: Mittelfeldspieler Miodrag Petrovic spielte zwischen 1976 und 1977 bei Werder Bremen (28 Spiele/1 Tor). Weitere Spieler: Dragomir Ilic (1949 bis 1964). © Imago Images/Rust
Kamerun: Der Linksverteidiger Pierre Wome erzielte zwei Tore in 43 Spielen für Werder Bremen (2006 bis 2008). Darunter der legendäre Freistoßtreffer gegen Bayern München. Weitere Spieler: Blaise Mamoum (2001 bis 2003).
Kamerun: Der Linksverteidiger Pierre Wome erzielte zwei Tore in 43 Spielen für Werder Bremen (2006 bis 2008). Darunter der legendäre Freistoßtreffer gegen Bayern München. Weitere Spieler: Blaise Mamoum (2001 bis 2003). © Imago Images/pmk
Kanada: Der einzige Kanadier bei Werder Bremen war Paul Stalteri, der von 1998 bis 2005 für den SVW spielte. In seiner Zeit an der Weser bestritt Stalteri 196 Spiele und schoss dabei neun Tore.
Kanada: Der einzige Kanadier in Werder Bremens erster Mannschaft war Paul Stalteri, der von 1998 bis 2005 für den SVW spielte. In seiner Zeit an der Weser bestritt Stalteri 196 Spiele und schoss dabei neun Tore. © Imago Images/Sven Simon
Kolumbien: John Jairo Mosquera war der bisher einzige kolumbianische Akteur von Werder Bremen. In vier Spielen erzielte der Stürmer zwei Tore (2006 bis 2011).
Kolumbien: John Jairo Mosquera war der bisher einzige kolumbianische Akteur von Werder Bremen. In vier Spielen erzielte der Stürmer zwei Tore (2006 bis 2011).  © Imago Images/Picture Point
Kongo: Der kongolesische Abwehrspieler Assani Lukimya spielte zwischen 2012 und 2016 83-mal für Werder Bremen (vier Tore). Weitere Spieler: Cedric Makiadi (2013 bis 2015).
Kongo: Der kongolesische Abwehrspieler Assani Lukimya spielte zwischen 2012 und 2016 83 Mal für Werder Bremen (vier Tore). Weitere Spieler: Cedric Makiadi (2013 bis 2015). © Imago Images/DeFodi
Kosovo: Milot Rashica spielte das letzte Mal für Werder Bremen 2021 beim 2:4 gegen Mönchengladbach und dem folgenden Abstieg in Liga Zwei. Insgesamt trug der Kosovare zwischen 2018 und 2021 in 100 Partien das Trikot der Bremer. Er erzielte dabei 27 Tore.
Kosovo: Milot Rashica spielte 2021 beim 2:4 gegen Mönchengladbach und dem Abstieg in Liga zwei das letzte Mal für Werder Bremen. Insgesamt trug der Kosovare zwischen 2018 und 2021 in 100 Partien das Trikot der Bremer. Er erzielte dabei 27 Tore. © Imago Images/Poolfoto
Kroatien: Ivan Klasnic holte unter anderem 2004 das Double mit dem SV Werder Bremen. Er spielte insgesamt 205 Partien und traf dabei 77-mal (2001 bis 2008). Weitere Spieler: Ivica Banovic (2000 bis 2004), Mateo Pavlovic (2013 bis 2016), Jurica Vranjes (2005 bis 2011).
Kroatien: Ivan Klasnic holte unter anderem 2004 das Double mit dem SV Werder Bremen. Er spielte insgesamt 205 Partien und traf dabei 77 Mal (2001 bis 2008). Weitere Spieler: Ivica Banovic (2000 bis 2004), Mateo Pavlovic (2013 bis 2016), Jurica Vranjes (2005 bis 2011).  © Imago Images/Sven Simon
Mali: Der Mittelfeldspieler Sambou Yatabare bestritt zwölf Spiele für Werder Bremen und schoss dabei ein Tor. Er ist der bisher einzige Spieler bei Werder gewesen, der aus Mali stammt. (12 Spiele / 1 Tor; 2016-2018)
Mali: Der Mittelfeldspieler Sambou Yatabare bestritt zwölf Spiele für Werder Bremen und schoss dabei ein Tor. Er ist der bisher einzige Spieler bei Werder gewesen, der aus Mali stammt. (12 Spiele / 1 Tor; 2016-2018) © Imago Images/foto2press
Namibia: Razundara Tjikuzu spielte bei Werder Bremen von 1998 bis 2003 in der Abwehr. Er stand für Werder in insgesamt 68 Spielen auf dem Platz. (68 Spiele / 0 Tore; 1999-2003)
Namibia: Razundara Tjikuzu spielte von 1998 bis 2003 bei Werder Bremen in der Abwehr. Er stand für Werder in insgesamt 68 Spielen auf dem Platz. © Imago Images/MIS
Neuseeland: Wynton Rufer, eine absolute Werder-Legende und gleichzeitig der einzige Neuseeländer bei Werder Bremen. Mit 242 Spielen und 104 Toren, die Rufer für Werder erzielte, ist er unter den Top 10 der erfolgreichsten Werder-Torschützen jemals (1989 bis 1994).
Neuseeland: Wynton Rufer, eine absolute Werder-Legende und gleichzeitig der einzige Neuseeländer bei Werder Bremen. Mit 242 Spielen und 104 Toren, die Rufer für Werder erzielte, ist er unter den Top 10 der erfolgreichsten Werder-Torschützen jemals (1989 bis 1994). © Imago Images/Schumann
Niederlande: Davy Klaasen spielte 81-Mal im Bremer Mittelfeld und erzielte insgesamt 16 Tore (2018 bis 2020). Weitere Spieler: Lodewijk Roembiak (33 Spiele/3 Tore; 1998 bis 2001), Eljero Elia (68 Spiele/5 Tore; 2012 bis 2015), Frank Verlaat (95 Spiele/8 Tore; 2000 bis 2003), Tahith Chong (15 Spiele/1Tor; 2020 bis 2021 Leihe), Arie van Lent (39 Spiele/8 Tore; 1990 bis 1998).
Niederlande: Davy Klaasen spielte 81 Mal im Bremer Mittelfeld und erzielte insgesamt 16 Tore (2018 bis 2020). Weitere Spieler: Lodewijk Roembiak (33 Spiele/3 Tore; 1998 bis 2001), Eljero Elia (68 Spiele/5 Tore; 2012 bis 2015), Frank Verlaat (95 Spiele/8 Tore; 2000 bis 2003), Tahith Chong (15 Spiele/1 Tor; 2020 bis 2021 Leihe), Arie van Lent (39 Spiele/8 Tore; 1990 bis 1998). © Imago Images/Christian Schroedter
Nigeria: Der jetzige Braunschweiger Anthony Ujah erzielte für Werder Bremen in 37 Partien 14 Tore (2015 bis 2016). Weitere Spieler: Joseph Akpala (21 Spiele/1 Tor; 2012 bis 2014), Leon Balogun (3 Spiele/0 Tore; 2010 bis 2012).
Nigeria: Stürmer Anthony Ujah erzielte für Werder Bremen in 37 Partien 14 Tore (2015 bis 2016). Weitere Spieler: Joseph Akpala (21 Spiele/1 Tor; 2012 bis 2014), Leon Balogun (3 Spiele/0 Tore; 2010 bis 2012). © Imago Images/Sven Simon
Norwegen: Rune Bratseth absolvierte in acht Jahren ganze 319 Spiele für den SV Werder Bremen. Er gewann u.a. den DFB-Pokal mit Werder (1987 bis 1994). Weitere Spieler: Havard Flo (70 Spiele/9 Tore; 1996 bis 1999), Vegard Skogheim (5 Spiele/0 Tore; 1988 bis 1989).
Norwegen: Rune Bratseth absolvierte in acht Jahren ganze 319 Spiele für den SV Werder Bremen. Er gewann mit Werder fünf Titel (1987 bis 1994). Weitere Spieler: Havard Flo (70 Spiele/9 Tore; 1996 bis 1999), Vegard Skogheim (5 Spiele/0 Tore; 1988 bis 1989). © Imago Images/Schumann
Österreich: Der Österreicher Andreas Herzog erzielte in 307 Spielen 72 Tore für Werder Bremen. Weitere Spieler: Marko Arnautovic (84 Spiele/16 Tore; 2010 bis 2013), Marco Friedl (seit 2018), Florian Grillitsch (54 Spiele/4 Tore; 2015 bis 2017), Zlatko Junuzovic (198 Spiele/22 Tore; 2012 bis 2018), Florian Kainz ( 59 Spiele / 8 Tore; 2016-2019), Bruno Pezzey (139 Spiele/23 Tore; 1983 bis 1987), Heimo Pfeifenberger (55 Spiele/7 Tore; 1996 bis 1998), Sebastian Prödl (176 Spiele/13 Tore; 2008 bis 2015), Romano Schmid (seit 2019), Gerhard Steinkogler (7 Spiele/1 Tor; 1979 bis 1980) Richard Strebinger (2 Spiele/0 Tore; 2013 bis 2015) Martin Harnik (47 Spiele/8 Tore; 2007 bis 2009 und 2018 bis 2019).
Österreich: Der Österreicher Andreas Herzog erzielte in 307 Spielen 72 Tore für Werder Bremen. Weitere Spieler: Marko Arnautovic (84 Spiele/16 Tore; 2010 bis 2013), Marco Friedl (seit 2018), Florian Grillitsch (54 Spiele/4 Tore; 2015 bis 2017), Zlatko Junuzovic (198 Spiele/22 Tore; 2012 bis 2018), Florian Kainz (59 Spiele / 8 Tore; 2016 bis 2019), Bruno Pezzey (139 Spiele/23 Tore; 1983 bis 1987), Heimo Pfeifenberger (55 Spiele/7 Tore; 1996 bis 1998), Sebastian Prödl (176 Spiele/13 Tore; 2008 bis 2015), Romano Schmid (seit 2019), Gerhard Steinkogler (7 Spiele/1 Tor; 1979 bis 1980) Richard Strebinger (2 Spiele/0 Tore; 2013 bis 2015) Martin Harnik (47 Spiele/8 Tore; 2007 bis 2009 und 2018 bis 2019). © Imago Images/Camera 4
Paraguay: Der jetzige Co-Trainer der U23 Werders, Nelson Valdez, ging von 2001 bis 2006 für Werder Bremen auf Torejagd. Er traf in 113 Spielen 30-Mal ins Netz.
Paraguay: Nelson Valdez ging von 2001 bis 2006 für Werder Bremen auf Torejagd. Er traf in 113 Spielen 30 Mal ins Netz. © Imago Images/Alfred Harder
Peru: Claudio Pizarro ist mit 153 Toren der Rekordtorschütze von Werder Bremen. Diese Anzahl an Toren erzielte er in 320 Spielen für Werder. (1999 bis 2001, 2008 bis 2012, 2015 bis 2017 und 2018 bis 2020), Roberto Silva (7 Spiele/0 Tore; 2001 bis 2002).
Peru: Claudio Pizarro ist mit 153 Toren der Rekordtorschütze von Werder Bremen. Diese Anzahl an Toren erzielte er in 320 Spielen für Werder (1999 bis 2001, 2008 bis 2012, 2015 bis 2017 und 2018 bis 2020). Weiterer Spieler: Roberto Silva (7 Spiele/0 Tore; 2001 bis 2002). © Imago Images/Schmidbauer
Sebastian Boenisch spielte von 2007 bis 2012 für Werder Bremen (84 Spiele/2 Tore). Weitere Spieler: Jacek Chanko (2 Spiele / 0 Tore; 1999-2000), Bohdan Masztaler (7 Spiele / 0 Tore; 1980-1981), Jakub Wierzchowski (4 Spiele / 0 Tore; 2001-2003), Pawel Wojtala (24 Spiele / 2 Tore; 1998-2000), Martin Kobylanski (8 Spiele / 0 Tore; 2012-2016), Ludovic Obraniak (13 Spiele / 1 Tor; 2014-2015).
Polen: Sebastian Boenisch spielte von 2007 bis 2012 für Werder Bremen (84 Spiele/2 Tore). Weitere Spieler: Jacek Chanko (2 Spiele/0 Tore; 1999 bis 2000), Bohdan Masztaler (7 Spiele/0 Tore; 1980 bis 1981), Jakub Wierzchowski (4 Spiele/0 Tore; 2001 bis 2003), Pawel Wojtala (24 Spiele/2 Tore; 1998 bis 2000), Martin Kobylanski (8 Spiele/0 Tore; 2012 bis 2016), Ludovic Obraniak (13 Spiele/1 Tor; 2014 bis 2015). © Imago Images/Ulmer
Portugal: Hugo Almeida traf in 177 Spielen 63-Mal für Werder Bremen (2007 bis 2010). Weitere Spieler: Amaury Bischoff (1 Spiel/0 Tore; 2005 bis 2008).
Portugal: Hugo Almeida traf in 177 Spielen 63 Mal für Werder Bremen (2007 bis 2010). Weiterer Spieler: Amaury Bischoff (1 Spiel/0 Tore; 2005 bis 2008). © Imago Images/MIS
Russland: Vladimir Beschastnykh war der einzige Russe, der je für Werder Bremen spielte Der Stürmer erzielte in 56 Partien elf Tore (1994 bis 1996).
Russland: Vladimir Beschastnykh war der einzige Russe, der je für Werder Bremen spielte Der Stürmer erzielte in 56 Partien elf Tore (1994 bis 1996). © Imago Images/Waldmüller
Schottland: Oliver Burke ist der erste Schotte den Werder Bremen im Sommer 2022 verpflichtete. Er spielt derzeit aktiv für Werder.
Schottland: Oliver Burke ist 2022 der erste Schotte, den Werder Bremen je verpflichtete. © Imago Images/Team 2
Schweden: Der Stürmer Markus Rosenberg spielte 165-Mal für Werder Bremen und erzielte 53 Tore. Sanny Aslund (19 Spiele/4 Tore; 1975 bis 1976), Ludwig Augustinsson (115 Spiele/3 Tore; 2017 bis 2021), Felix Bejimo (kein Spiel für die Profis; 2018 bis 2020), Denni Avdic (7 Spiele/0 Tore; 2011 bis 2013).
Schweden: Der Stürmer Markus Rosenberg spielte 165 Mal für Werder Bremen und erzielte 53 Tore. Sanny Aslund (19 Spiele/4 Tore; 1975 bis 1976), Ludwig Augustinsson (115 Spiele/3 Tore; 2017 bis 2021), Felix Bejimo (kein Spiel für die Profis; 2018 bis 2020), Denni Avdic (7 Spiele/0 Tore; 2011 bis 2013). © Imago Images/Contrast
Schweiz: Der Mittelffeldspieler Ludovic Magnin spielte für Werder Bremen von 2002 bis 2005 (67 Spiele / 5 Tore; 2002-2005). Weitere Spieler: Michael Lang (10 Spiele/0 Tore; 2019 bis 2020 (Leihe von Gladbach)), Adrian Kunz (30 Spiele/3 Tore; 1997 bis 1999), Francois Affolter (13 Spiele/0 Tore; 2012 (Leihe von Young Boys Bern)), Raphael Wicky (132 Spiele/4 Tore; 1997 bis 2000), Ulisses Garcia (23 Spiele / 0 Tore; 2015 bis 2018).
Schweiz: Der Mittelffeldspieler Ludovic Magnin spielte für Werder Bremen von 2002 bis 2005 (67 Spiele / 5 Tore; 2002-2005). Weitere Spieler: Michael Lang (10 Spiele/0 Tore; 2019 bis 2020 Leihe), Adrian Kunz (30 Spiele/3 Tore; 1997 bis 1999), Francois Affolter (13 Spiele/0 Tore; 2012 Leihe), Raphael Wicky (132 Spiele/4 Tore; 1997 bis 2000), Ulisses Garcia (23 Spiele / 0 Tore; 2015 bis 2018). © Imago Images/pmk
Senegal: In 40 Spielen erzielte der Abwehrspieler Lamine Sané zwei Tore für Werder Bremen (2016 bis 2018). Weiter Spieler: Papy Djilobodji (16 Spiele/2 Tore; 2016 (Leihe von Chelsea)), Mamadou Massey Thioub (kein Spiel für die Profis ; 1999 bis 2000), Fallou Diagne (2 Spiele/0 Tore; 2016 bis 2017).
Senegal: In 40 Spielen erzielte der Abwehrspieler Lamine Sané zwei Tore für Werder Bremen (2016 bis 2018). Weiter Spieler: Papy Djilobodji (16 Spiele/2 Tore; 2016 Leihe), Mamadou Massey Thioub (kein Spiel für die Profis; 1999 bis 2000), Fallou Diagne (2 Spiele/0 Tore; 2016 bis 2017). © Imago Images/Revierfoto
Serbien: Mladen Kristajic ist einer der Double-Sieger von Werder Bremen aus dem Jahr 2004. Insgesamt spielte er 142-Mal für Werder und traf zwölfmal ( 2000 bis 2004). Weitere Spieler: Aleksandar Ignjovski (61 Spiele/1 Tor; 2011 bis 2014), Aleksandar Stevanovic (5 Spiele/0 Tore; 2011 bis 2014), Predrag Stevanovic (3 Spiele/0 Tore; 2011 bis 2014), Dusko Tosic (32 Spiele/0 Tore; 2007 bis 2010), Milos Veljkovic noch aktiv bei Werder, Rade Bogdanovic (56 Spiele/15 Tore 1998 bis 2002).
Serbien: Mladen Kristajic ist einer der Double-Sieger von Werder Bremen aus dem Jahr 2004. Insgesamt spielte er 142 Mal für Werder und traf zwölf Mal (2000 bis 2004). Weitere Spieler: Aleksandar Ignjovski (61 Spiele/1 Tor; 2011 bis 2014), Aleksandar Stevanovic (5 Spiele/0 Tore; 2011 bis 2014), Predrag Stevanovic (3 Spiele/0 Tore; 2011 bis 2014), Dusko Tosic (32 Spiele/0 Tore; 2007 bis 2010), Rade Bogdanovic (56 Spiele/15 Tore 1998 bis 2002), Milos Veljkovic (seit 2016). © Imago Images/Team 2
Spanien: Als einziger spanischer Spieler spielte Alejandro Galvez bei Werder Bremen. Der Verteidiger stand in 46 Spielen für Werder auf dem Platz und erzielte zwei Tore (2014 bis 2016).
Spanien: Als einziger spanischer Spieler spielte Alejandro Galvez bei Werder Bremen. Der Verteidiger stand in 46 Spielen für Werder auf dem Platz und erzielte zwei Tore (2014 bis 2016). © Imago Images/DeFodi
Südkorea: Der Stürmer Dong-gook Lee spielte im Jahr 2001 in sieben Partien für Werder Bremen, traf aber kein einziges Mal. (7 Spiele / 0 Tore; 2000-2001 (Leihe von Poyang Steelers)). Kyu-Hyun Park noch aktiv bei Werder (bis 30.06.2023 an Dynamo Dresden verliehen).
Südkorea: Der Stürmer Dong-gook Lee spielte im Jahr 2001 in sieben Partien für Werder Bremen, traf aber kein einziges Mal (7 Spiele / 0 Tore; 2000-2001 Leihe). Weiterer Spieler: Kyu-Hyun Park (seit 2020). © Imago Images/Kolvenbach
Togo: Dikeni Salifou ist 2022 zu Werder Bremen gewechselt und der damit der erste Spieler aus Togo in der Geschichte des SVW.
Togo: Dikeni Salifou ist 2022 zu Werder Bremen gewechselt und der damit der erste Spieler aus Togo in der Geschichte des SVW. © gumzmedia
Tschechien: Der Rechtsverteidiger Theodor Gebre Selassie hat mit 298 Spielen die meisten eines ausländischen Spielers jemals bei Werder absolviert. (298 Spiele/24 Tore; 2012 bis 2021), Jiri Pavlenka (seit 2017), Jaroslav Drobny (10 Spiele/0 Tore; 2016 bis 2019).
Tschechien: Der Rechtsverteidiger Theodor Gebre Selassie hat mit 298 Spielen die meisten eines ausländischen Spielers jemals bei Werder absolviert (298 Spiele/24 Tore; 2012 bis 2021). Weitere Spieler: Jiri Pavlenka (seit 2017), Jaroslav Drobny (10 Spiele/0 Tore; 2016 bis 2019). © Imago Images/Poolfoto
Türkei: Der Mittelfeldspieler Mehmet Ekici erzielte in 43 Spielen vier Tore für Werder Bremen (2011 bis 2014). Weitere Spieler: Ümit Davala (46 Spiele/0 Tore; 2003 bis 2005 (2003 bis 2004 ausgeliehen von Galatasaray Istanbul, danach dann fest verpflichtet)), Erhan Albayrak (3 Spiele/0 Tore; 1995 bis 1996)Onur Ayik (4 Spiele/0 Tore; 2008 bis 2012), Ersan Dogu (5 Spiele/0 Tore; 1995 bis 1996), Nuri Sahin (40 Spiele/1 Tor; 2018 bis 2020), Ömer Toprak (61 Spiele/3 Tore; 2019 bis 2022 (kam 2019 per Leihe von Borussia Dortmund, wurde dann 2020 fest verpflichtet)).
Türkei: Der Mittelfeldspieler Mehmet Ekici erzielte in 43 Spielen vier Tore für Werder Bremen (2011 bis 2014). Weitere Spieler: Ümit Davala (46 Spiele/0 Tore; 2003 bis 2005, 2003 bis 2004 Leihe), Erhan Albayrak (3 Spiele/0 Tore; 1995 bis 1996), Onur Ayik (4 Spiele/0 Tore; 2008 bis 2012), Ersan Dogu (5 Spiele/0 Tore; 1995 bis 1996), Nuri Sahin (40 Spiele/1 Tor; 2018 bis 2020), Ömer Toprak (61 Spiele/3 Tore; 2019 bis 2022, 2019 bis 2020 Leihe). © Imago Images/Christian Schroedter
Tunesien: Aymen Abdennour ist bislang der einzige Tunesier, der das Trikot von Werder Bremen getragen hat. Der Verteidiger war nur ein Jahr in Bremen und spielte acht Partien. (8 Spiele/0 Tore; 2010 (Leihe von Etoile du Sahel)).
Tunesien: Aymen Abdennour ist bislang der einzige Tunesier, der das Trikot von Werder Bremen getragen hat. Der Verteidiger war nur ein Jahr leihweise in Bremen und spielte acht Partien (8 Spiele/0 Tore; 2010 Leihe). © Imago Images/Laci Perenyi
Uganda: Melvyn Lorenzen war von 2013 bis 2017 bei Werder Bremen unter Vertrag. Für die Profis traf er in 14 Einsätzen einmal und wechselte dann in die Niederlande zu ADO Den Haag (14 Spiele / 1 Tor).
Uganda: Melvyn Lorenzen war von 2013 bis 2017 bei Werder Bremen unter Vertrag. Für die Profis traf er in 14 Einsätzen einmal und wechselte dann in die Niederlande zu ADO Den Haag (14 Spiele / 1 Tor). © Imago Images/foto2press
Ukraine: Der Ex-Coach von Werder Bremen Viktor Skripnik machte als Spieler 164 Spiele in neun Jahren (164 Spiele/8 Tore; 1996-2004). Weitere Spieler: Jurij Maximow (96 Spiele / 17 Tore; 1997-2001).
Ukraine: Der Ex-Coach von Werder Bremen Viktor Skripnik machte als Spieler 164 Spiele in neun Jahren (164 Spiele/8 Tore; 1996 bis 2004). Weiterer Spieler: Jurij Maximow (96 Spiele/17 Tore; 1997 bis 2001). © Imago Images/Fotostand
Ungarn: Ungarischer Rekordspieler bei Werder Bremen ist Krisztian Lisztes mit 114 Einsätzen und neun Toren (2001 bis 2005). Weitere Spieler: Marko Futacs (machte kein Spiel für die Profis; 2009 bis 2011). Laszlo Kleinheisler (7 Spiele/0 Tore; 2016 bis 2017).
Ungarn: Ungarischer Rekordspieler bei Werder Bremen ist Krisztian Lisztes mit 114 Einsätzen und neun Toren (2001 bis 2005). Weitere Spieler: Marko Futacs (machte kein Spiel für die Profis; 2009 bis 2011), Laszlo Kleinheisler (7 Spiele/0 Tore; 2016 bis 2017). © Imago Images/pmk
USA: Von 2018 bis zum Abstieg in die 2. Bundesliga war Joshua Sargent bei Werder Bremen und schoss 15 Tore in seinen 83 Einsätzen (2018 bis 2021). Weitere Spieler: Chad Deering (machte kein Spiel für die Profis; 1990 bis 1993), Philip Salyer (machte kein Spiel für die Profis; 2002 bis 2003), Aron Johannsson (30 Spiele/5 Tore; 2015 bis 2019).
USA: Von 2018 bis zum Abstieg in die 2. Bundesliga war Joshua Sargent bei Werder Bremen und schoss 15 Tore in seinen 83 Einsätzen (2018 bis 2021). Weitere Spieler: Chad Deering (machte kein Spiel für die Profis; 1990 bis 1993), Philip Salyer (machte kein Spiel für die Profis; 2002 bis 2003), Aron Johannsson (30 Spiele/5 Tore; 2015 bis 2019). © Imago Images/Eibner

Werder Bremens ausländische Spieler: Besonders viele Profis aus Österreich, Dänemark und Brasilien

Zu den kuriosesten Transfers der 1970er Jahre zählt derweil der des englischen Nationalspielers Dave Watson. 1979 war der Libero überraschend von Manchester City zu Werder Bremen gegangen, doch die Zeit als Profi beim SVW endete abrupt. Im erst zweiten Pflichtspiel, einem 1:4 gegen 1860 München, war bereits nach 35 Minuten Schluss, als Watson sich eine Rote Karte abholte und hinterher für acht Wochen gesperrt wurde. Darüber war der Brite so verärgert, dass er weitere Einsätze verweigerte. Nur wenige Monate später führte Watsons Weg zurück nach England - und Werder sollte tatsächlich erst 2022 wieder einen Akteur aus dem Mutterland des Fußballs verpflichten (Lee Buchanan).

Dafür gab es in der Zwischenzeit Zugänge aus anderen Teilen der Erde. Von Japan (Yasuhiko Okudera, Yuya Osako) über Ägypten (Hany Ramzy, Mohamed Zidan) und Spanien (Alejandro Galvez) führt die Globus-Reise bis nach Russland (Wladimir Beschastnykh) oder China (Yuning Zhang). Besonders gern wurden bei Werder Bremen bislang Profis mit österreichischem Pass verpflichtet (13), ähnlich begehrt waren Kicker aus Dänemark und Brasilien (je zehn), Polen und Serbien (je acht) oder den Niederlanden und der Türkei (je sieben). Am anderen Ende der Liste tauchen Länder wie Tunesien (Ayman Abdennour), Bolivien (Marcelo Moreno) oder auch Namibia (Razundara Tjikuzu) auf.

Werder Bremen mit viel Internationalität zum Erfolg: Von Ailton und Johan Micoud bis Diego und Claudio Pizarro

Als Trainer Otto Rehhagel in den 1980er und 1990er Jahren eine goldene Ära prägte, glänzten besonders viele internationale Spieler bei Werder Bremen. Bruno Pezzey (Österreich) überzeugte in der Anfangsphase, später begeisterten Rune Bratseth (Norwegen), Wynton Rufer (Neuseeland) oder Pezzeys Landsmann Andreas Herzog. Erfolgreich verliefen auch große Teile der Amtszeit von Thomas Schaaf, der besonders in den Jahren zwischen 2003 und 2010 mit etlichen großen Namen zusammenarbeitete. Johan Micoud, Ailton, Claudio Pizarro und Diego waren in dieser Phase maßgeblich für den Erfolg des Vereins verantwortlich. Insbesondere dem französischen Spielmacher Micoud liegen die Fans bis heute zu Füßen. Miroslav Klose sagte einst, dass „Le Chef“ zu den drei besten Spielern zähle, mit denen er jemals zusammengespielt hat. Die Bestmarken hält beim SV Werder Bremen aber eine andere Legende: Claudio Pizarro ist unter anderem Rekord-Torschütze der Bremer, stieg zudem im Alter von 40 Jahren und 136 Tagen zum ältesten Torschützen in der Bundesliga auf.

Auch der aktuelle Kader zeichnet sich durch seine Internationalität aus. Ein bulgarischer Nationalspieler (Ilia Gruev) kämpft gemeinsam mit einem tschechischen Keeper (Jiri Pavlenka) um Punkte, in der Abwehr verteidigt Marco Friedl (Österreich) meist neben Milos Veljkovic (Serbien). Bei Werder Bremen, das ist nicht erst seit jüngster Kampagnen des Vereins erkennbar, ist jeder Spieler willkommen. Ganz egal, welcher Herkunft. (fwa/mbü)

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