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Fin Bartels am 22. Juli im Testspiel FC St. Pauli vs. Werder Bremen im Millerntor-Stadion.

Stürmer will mehr Verantwortung übernehmen

Bartels: „Vorne sind wir immer gefährlich“

Bremen - Der 12. August – auf diesen Tag ist Werders gesamte Vorbereitung ausgerichtet, bis zum Pokalspiel gegen Würzburg muss alles sitzen.

Fin Bartels wird es so oder so – nämlich auf der Tribüne oder zu Hause auf dem Sofa. Der 30-Jährige ist für das Spiel gesperrt, weil er in der Vorsaison beim Erstrunden-Aus in Lotte die Rote Karte kassiert hatte. „Alle arbeiten auf den Tag X hin, und ich verpasse ihn. Klar ist das ärgerlich“, sagte Bartels am Donnerstag. 

Es war eine Aussage, an der sich durchaus ablesen ließ, dass der Angreifer bei Werder inzwischen in eine neue Rolle hineingewachsen ist. Bartels ist ein wichtiger Stammspieler, einer, von dem in der neuen Saison sehr viel erwartet wird.

Mit dem Alter kommt die Verantwortung

„Man wird ja älter und will dann auch mehr Verantwortung übernehmen“, sagte der gebürtige Kieler. Großen Druck mache er sich deshalb aber nicht. Acht Treffer hat Bartels in der Vorsaison in der Bundesliga erzielt, dazu neun vorbereitet. 

Es sind Zahlen, an denen er sich nun messen lassen muss – zumal der angekündigte neue Stürmer, der die während der Vorbereitung ziemlich blasse Offensive beleben soll, noch nicht da ist. Bartels bleibt aber auch da entspannt. „Wir sind gut aufgestellt und vorne immer gefährlich."

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