Im Spiel Werder Bremen gegen SV Darmstadt 98 warf ein Fan einen Becher in Richtung der Spieler - kurz nachdem es in der Bundesliga wegen eines Becherwurfs einen Spielabbruch gab.
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Nach einem Becherwurf im Spiel gegen den SV Darmstadt 98 ist der SV Werder Bremen jetzt zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

DFB-Sportgericht sanktioniert Fan-Fehlverhalten

Becherwurf und Flitzer im Darmstadt-Spiel: Werder zu Geldstrafe verurteilt

Bremen – Mit einem Becherwurf und einem Flitzer-Lauf sind in der vergangenen Saison beim Heimspiel des SV Werder Bremen gegen den SV Darmstadt 98 gleich zwei Fans unangenehm aufgefallen. Jetzt hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) den Bundesliga-Aufsteiger dafür mit einer Geldstrafe belegt.

Die Sanktion fällt allerdings relativ mild aus: 2.175 Euro muss Werder Bremen wegen des doppelten Fehlverhaltens der Fans jetzt bezahlen. Der Verein hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig. Das geht aus Mitteilungen des DFB und des Vereins vom Montag hervor.

Im Heimspiel gegen Darmstadt 98 hatte in der 83. Minute zunächst ein Fan des SV Werder Bremen, der ermittelt werden konnte, einen Becher auf das Spielfeld geworfen und zum Glück den Darmstädter Spieler Tobias Kempe verfehlt. In der Nachspielzeit war zudem ein Zuschauer kurzzeitig auf den Rasen gelaufen. Bereits da war klar, dass Werder nicht um eine Strafe seitens des DFB-Sportgerichts herumkommen würde.

Werder Bremen: Becherwurf gegen Darmstadt 98 schlägt hohe Wellen - DFB-Sportgericht verhängt Geldstrafe

Der Becherwurf schlug nach dem Spiel im März besonders hohe Wellen, weil erst einen Tag zuvor das Bundesliga-Spiel zwischen dem VfL Bochum und Borussia Mönchengladbach abgebrochen wurde, nachdem ein Schiedsrichter-Assistent von einem Bierbecher am Kopf getroffen wurde. Der SV Werder Bremen erteilte sowohl dem Becherwerfer als auch dem Flitzer aus dem Darmstadt-Spiel ein Hausverbot auf unbestimmte Zeit.

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Für Werder Bremen ist es nicht die erste Geldstrafe in dieser Saison, die der Verein wegen des Verhaltens einiger Fans zahlen muss: Wegen des massiven Abbrennens von Pyrotechnik beim Auswärtsspiel gegen Holstein Kiel mussten die Grün-Weißen bereits mehr als 30.000 berappen. (han)

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