Marco Friedl von Werder Bremen kam bei der Europameisterschaft bisher nicht für Österreich zum Einsatz, saß jetzt immerhin schon mal auf der Bank.
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Marco Friedl von Werder Bremen kam bei der Europameisterschaft bisher nicht für Österreich zum Einsatz, saß jetzt immerhin schon mal auf der Bank.

Mehrere Ex-Bremer im Einsatz

Werder-Profi Friedl bei Österreich-Niederlage gegen die Niederlande (immerhin) auf der Bank

Beim EM-Auftakt hatte es für Marco Friedl, dem österreichischen Nationalspieler des SV Werder Bremen, nach einer persönlichen Enttäuschung einen mannschaftlichen Erfolg gegeben, im zweiten Gruppenspiel gab es nun eine mannschaftliche Enttäuschung nach einem kleinen persönlichen Erfolgserlebnis.

Oder anders ausgedrückt: Immerhin stand Marco Friedl dieses Mal im Kader. Der Verteidiger des SV Werder Bremen saß am Donnerstagabend bei der 0:2-Niederlage der Österreicher gegen die Niederlande über 90 Minuten auf der Bank. Von dort musste er mit ansehen, wie Memphis Depay und Denzel Dumfries Oranje ins Achtelfinale der Europameisterschaft schossen.

Marco Friedl hofft noch auf EM-Einsatz – und Werder Bremen hofft mit

Noch ist für die ÖFB-Elf aber alles drin. Schließlich hatten die Österreicher ihr erstes Gruppenspiel gegen Nordmazedonien mit 3:1 gewonnen. In der Partie hatte es der noch relativ neue Nationalspieler Marco Friedl (erst drei A-Länderspiele) allerdings nicht in den 23er-Kader von Teamchef Franco Foda geschafft. Eine neue Chance auf einen Sieg und einen Einsatz hat Friedl am Montag (18 Uhr), dann steigt das entscheidende dritte Gruppenspiel gegen die Ukraine (ebenfalls drei Punkte).

Auch Werder Bremen wünscht sich, dass Marco Friedl noch die EM-Bühne betreten und ein wenig Werbung in eigener Sache machen darf. Der 23-jährige Verteidiger gilt mit einem geschätzten Marktwert von 7,5 Millionen Euro als Verkaufskandidat, ein guter Auftritt im Schaufenster Europameisterschaft könnte helfen.

Werder Bremen-Ex-Stars bei der Euro: Davy Klaassen nur Zuschauer, Kevin De Bruyne trifft

Eine verbesserte Einsatzchance im letzten Gruppenspiel hat vielleicht auch der Niederländer Davy Klaassen: Der ehemalige Star des SV Werder Bremen in Diensten von Ajax Amsterdam saß bei der Euro bisher nur auf der Bank - so auch gegen Österreich. Möglicherweise rotiert Bondscoach Frank de Boer im nicht mehr ganz so wichtigen Spiel gegen Nordmazedonien sein Team ein wenig durch.

Apropos Ex-Bremer: Florian Grillitsch wurde bei den Österreichern gegen die Niederlande eingewechselt, Marko Arnautovic stand wegen einer Sperre nicht im Kader. Am frühen Donnerstagabend stand außerdem ein Duell mit dreifacher Beteiligung früherer Werder-Spieler an. Dabei schoss Joker Kevin De Bruyne Belgien zum 2:1-Sieg gegen Dänemark um Jannik Vestergaard und Thomas Delaney, die in der Startelf standen. Die Belgier stehen mit sechs Punkten so gut wie sicher im Achtelfinale, für Dänemark wird es nach zwei Niederlagen eng. (han)

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