Die Gespräche mit Coach Kohfeldt und das Umfeld tuen Felix Beijmo gut, wie er selbst sagt.
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Die Gespräche mit Coach Kohfeldt und das Umfeld tuen Felix Beijmo gut, wie er selbst sagt.

Schwedischer Neuzugang

Beijmo hat „keinen Stress“ mit Reservistenrolle

Wenn Florian Kohfeldt am Freitagnachmittag seinen Kader für die Auswärtspartie beim VfB Stuttgart benennt, wird Felix Beijmo ziemlich sicher wieder nicht zu den Auserwählten gehören.

Wie in bislang allen Spielen der Saison. Der 20 Jahre alte Rechtsverteidiger hat es in den drei Monaten seit seinem Wechsel von Djurgardens IF zum SV Werder noch nicht geschafft, sich in den Fokus zu spielen. Tribüne statt Team - das ist seine Situation. Nicht schön für den drei Millionen Euro teuren Schweden, der jedoch einen bemerkenswerten Weg gefunden hat, mit seinen Anlaufschwierigkeiten umzugehen. Das Wichtigste für ihn: Nur keinen Stress!

„Ich sehne mich nach meinem Bundesliga-Debüt“

Wobei Stress in diesem Fall gleich ein zweifaches Synonym ist - einmal für Ärger, den er auf keinen Fall machen will. Und einmal für Ungeduld, die er im Inneren natürlich spürt, aber auch beherrscht. Gegenüber dem schwedischen Portal „ footballskanalen.se“ sagte Beijmo:

„Ich sehne mich nach meinem Bundesliga-Debüt. Aber ich sage mir immer: Sei geduldig, du bist erst 20 Jahre alt.“ Und noch ganz neu in der Bundesliga.

Beim Blitzturnier in Essen durfte Beijmo bereits erste Spielpraxis im Werder-Kader sammeln. Auf sein Bundesliga-Debüt wartet der schwedische Neuzugang allerdings noch „sehnsüchtig“.

Felix Beijmo hat nie erwartet, dass er bei Werder einen Start mit quietschenden Reifen hinlegt. Er wusste von vornherein, dass er sich zunächst hinten würde anstellen müssen. Und so geht er die Karriere bei Werder nun auch an. In einer funktionierenden Mannschaft ist er der. der auf seine Chance wartet.

„Ich werde alles tun, um bereit zu sein, wenn sie kommt. Aber bis dahin gibt es absolut keinen Stress. Das Team ist momentan erfolgreich, und das ist auch für mich gut. Ein positives Umfeld mit guten Spielern und Trainern hilft. Es ist cool“, sagte der schwedische U21-Nationalspieler.

Es wird der Punkt kommen, Gebre Selassie zu vertreten oder gar zu beerben

Von Anfang an sei schließlich klar gewesen, dass Trainer Florian Kohfeldt und Sportchef Frank Baumann in ihm vor allem eine Option für die Zukunft sehen. Beijmo: „Sie haben mir gesagt, dass sie an mich glauben.“ Immer wieder tun sie es sogar. Und mit diesem Vertrauen im Rücken fällt es ihm nicht schwer, sich Spiel für Spiel auf die Tribüne oder vor den Fernseher zu setzen. Bis irgendwann der Punkt gekommen ist, um Theodor Gebre Selassie zu vertreten oder gar zu beerben. Bis dahin gilt: kein Stress.

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