Benjamin Goller und Johannes Eggestein spielten beim SV Werder Bremen zuletzt keine Rolle mehr. Warum eigentlich?
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Benjamin Goller und Johannes Eggestein spielten beim SV Werder Bremen zuletzt keine Rolle mehr. Warum eigentlich?

Auch Jojo Eggestein kommt nicht zum Zug

Werder Bremen im Abstiegskampf: Wo steckt eigentlich Benjamin Goller?

Bremen – Sie waren in der Hinrunde beim SV Werder Bremen durchaus präsent, doch nun sind Benjamin Goller und Johannes „Jojo“ Eggestein beim Bundesligisten in der Versenkung verschwunden.

Johannes Eggestein schaffte es zuletzt fünf Mal in Folge nicht in den Kader des SV Werder Bremen, Benjamin Goller sogar acht Mal nicht. Keine einfache Situation für die jungen Profis, die für ihr Verhalten vor dem Heimspiel des SV Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg immerhin ein Lob von Trainer Florian Kohfeldt bekommen. „Beide gehen mit ihrer Situation gut und hochprofessionell um – so, wie ich das auch erwarte“, sagt Kohfeldt und hebt noch hervor: „Ich weiß, dass die beiden sehr aktiv sind beim Glückwunschschreiben nach Spielen oder beim Aufmuntern vor den Spielen. Da gibt es in unserer Mannschaft diverse Foren. Sie sind kein Stück beleidigt.“

Werder Bremen: Warum spielt Benjamin Goller nicht mehr?

Begeistert dürften Benjamin Goller und Jojo Eggestein allerdings auch nicht sein. Goller war im Sommer vom FC Schalke 04 an die Weser gewechselt und als Perspektivspieler bei den Profis vorgesehen. Nach guten Trainingsleistungen und vielen verletzungsbedingten Ausfällen gehörte der Außenstürmer vom vierten bis zum 21. Spieltag immer zum 20er-Kader. Zweimal stand der 21-Jährige sogar in der Startelf des SV Werder Bremen und spielte dabei gegen Leipzig (0:3) und in Köln (0:1) durch. Inklusive seiner letzten Einwechslung am ersten Rückrunden-Spieltag in Düsseldorf (1:0) kommt Goller auf zehn Bundesliga-Einsätze in dieser Saison.

Bei Gollers  etwas prominenteren Kollegen Johannes Eggestein sind es immerhin 14 Einsätze mit vier Startelf-Nominierungen für Werder Bremen. Doch das wird den 22-Jährigen ebenso wenig trösten wie sein einziger Saisontreffer gleich am ersten Spieltag bei der 1:3-Heimpleite gegen Fortuna Düsseldorf. Der jüngere Bruder von Maximilian Eggestein wollte in dieser Saison eigentlich so richtig durchstarten, sich einen Stammplatz erkämpfen. Doch nach seinem Kurzeinsatz bei der 1:4-Niederlage zum Re-Start der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen wird Eggestein von Florian Kohfeldt nicht mal mehr in den Kader für den Spieltag berufen. Ein Novum in dieser Saison.

Werder Bremen-Trainer Florian Kohfeldt macht Johannes Eggestein Hoffnung

Der Coach des SV Werder Bremen macht Jojo Eggestein aber Hoffnung. Es sei gerade in den Englischen Wochen mit den wenigen Trainingseinheiten mit der gesamten Mannschaft schwierig, sich anzubieten: „Aber gerade bei Jojo muss ich hervorheben, dass er da sehr, sehr gut mit umgeht. Und wenn wir mal wieder eine längere Woche wie zwischen den Spielen Wolfsburg und Paderborn nächste Woche haben, dann werde ich wieder sehr genau hinschauen, wie er sich gibt. Er ist auch weiterhin ein kompletter Kaderkandidat.“ (kni)

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