Neuer Wirbel um Tim Wiese: Mögliche Kontakte in die rechte Szene werfen kein gutes Licht auf den Ex-Torwart von Werder Bremen.
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Neuer Wirbel um Tim Wiese: Mögliche Kontakte in die rechte Szene werfen kein gutes Licht auf den Ex-Torwart von Werder Bremen.

Neuer Wiese-Wirbel

Nach Dementi zu Kontakten zur rechten Szene: Neues Tim-Wiese-Foto sorgt für Aufregung - Werder Bremen berät sich

Bremen – Es waren Fotos aus der Vergangenheit, die Tim Wiese kürzlich schwer belasteten. Und für reichlich Gegenwind aus der Fanszene des SV Werder Bremen sorgten. Auf den besagten Bildern, die in den sozialen Medien die Runde machten, war der Ex-Torhüter der Bremer mit dem Mitglied eines Motorrad-Clubs zu sehen, der dem rechten Spektrum zugeordnet wird. Eben jene Nähe warf folglich ein unschönes Licht auf Wiese, der anschließend im Gespräch mit der DeichStube jegliche Verbindungen zur rechten Szene bestritt. Nun tauchte allerdings ein neues Foto auf, das der Angelegenheit zusätzliche Brisanz verleiht.

Update (17. Oktober, 21.00 Uhr): Werder Bremen distanziert sich von Tim Wiese - und der lässt sich auf dem Freimarkt feiern!

Weiter mit der bisherigen Meldung:

Die Aufnahme von Tim Wiese, die am Wochenende publik wurde, zeigt den 40-Jährigen wohl beim Besuch des Bremer Freimarktes. Begleitet wird er dabei von mehreren Personen, die in Teilen der rechten sowie Hooligan-Szene angehören sollen. Auch bei Werder Bremen ist das jetzige Bild registriert worden. Nach Informationen der DeichStube will sich der Verein zunächst intern mit der neuen Entwicklung beschäftigen. Bereits für Montag sind erste Gespräche geplant.

Nähe zur rechten Szene? Werder Bremen berät über Ex-Torwart Tim Wiese

Das Thema Tim Wiese beschäftigt die Verantwortlichen am Osterdeich schon eine ganze Weile. So hatte Werder Bremens Präsident Hubertus Hess-Grunewald erst kürzlich gegenüber der DeichStube erklärt: „Wir haben bereits Ende vergangenen Jahres Hinweise zu entsprechenden Posts in den sozialen Medien bekommen. Daraufhin haben wir, also Frank Baumann und ich, ein sehr klares Gespräch mit Tim geführt und ihm unsere unmissverständliche Haltung gegen Rechts verdeutlicht.“

Das kürzliche Dementi des Ex-Keepers wertete Hess-Grunewald als positives Signal: „Tim hat sich nun klar von einer rechten Gesinnung und Menschen mit rechter Gesinnung distanziert. Das ist ein guter und richtiger Schritt.“ Doch der Präsident des SV Werder Bremen betonte auch: „Aber wir werden ihn auch an diesen Aussagen messen und genau hinschauen.“ (mbü)

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