Eine bittere Verletzung hat Benjamin Goller ausgebremst, hat er trotzdem eine Zukunft bei Werder Bremen? Ja - Stand jetzt.
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Eine bittere Verletzung hat Benjamin Goller ausgebremst, hat er trotzdem eine Zukunft bei Werder Bremen? Ja - Stand jetzt.

Verbleib oder Transfer?

Verzwickte Lage nach der Verletzung, aber Benjamin Goller darf wohl beim SV Werder Bremen bleiben

Bremen – Verletzungen kommen immer zur Unzeit, das ist klar. Gerade aber bei Benjamin Goller hätte der Zeitpunkt seiner Bänderverletzung im rechten Sprunggelenk nicht schlechter sein können. Der eigentlich als Verkaufskandidat geltende Außenstürmer hatte sich erst mit einer guten Vorbereitung womöglich für eine Zukunft an der Weser empfohlen, jetzt fällt er aus. Wie geht es also weiter?

„Stand jetzt ist er da, und Stand jetzt gehe ich davon aus, dass er bleibt“, sagt Werder-Trainer Ole Werner. Planungen sind aber schwierig, denn die Situation ist durch die Verletzung nicht gerade weniger kompliziert geworden. Einerseits kann sich Benjamin Goller bei Werder Bremen in den letzten Zügen der Vorbereitung nicht mehr zeigen, andererseits dürfte die Verletzung kurz vor Saisonstart mögliche Transfer-Interessenten abschrecken.

Werder Bremen: Darf Benjamin Goller bleiben? Trainer Ole Werner wartet erste Pflichtspiele ab

Nun bleibt abzuwarten, wie lange der 23-Jährige wirklich ausfällt. Und womöglich gibt es da gute Nachrichten für Werder Bremen und das Offensiv-Talent. „Benni geht es besser. Er wird voraussichtlich Ende der kommenden Woche wieder im Training sein“, kündigt Benjamin Gollers Berater Dirk Lips gegenüber der „Bild“ an. Für die ersten Pflichtspiele dürfte der Profi, der in den vergangenen zwei Jahren zwei Mal an den Karlsruher SC und zwischendrin an Darmstadt 98 verliehen war, aber kaum ein Thema werden.

„Wir müssen natürlich schauen, wie die ersten Spiele laufen und wie wir uns für die Positionen, für die er infrage kommt, entscheiden“, sagt Werner über Benjamin Goller. „Wenn wir in den ersten Spielen merken, dass sich vielleicht andere Spieler auf den Positionen in den Vordergrund spielen, sodass er dort keine Chance hat, würden wir offen mit ihm kommunizieren.“ Klingt nicht allzu gut für einen jungen Spieler, der unverschuldet in diese missliche Lage geraten ist. Aber: Erst mal muss eben auch jemand besser sein. „Jetzt bleiben zunächst die Eindrücke, für die er auch selbst gesorgt hat“, sagt Werner, „und die sprechen eher dafür, dass er bei uns bleibt.“ (han)

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