Werder Bremen ist gewarnt: Jahn Regensburg hat sich im laufenden Pokal-Wettbewerb schon dreimal im Elfmeterschießen durchgesetzt - zuletzt gegen den 1. FC Köln.
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Werder Bremen ist gewarnt: Jahn Regensburg hat sich im laufenden Pokal-Wettbewerb schon dreimal im Elfmeterschießen durchgesetzt - zuletzt gegen den 1. FC Köln.

Werder im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Regensburg

„Es vorher in unsere Richtung lenken“: Werder fürchtet Regensburger Elfmeterstärke

Bremen - Natürlich ist sie Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt aufgefallen, diese ganz besondere Stärke des SSV Jahn Regenburg - in der laufenden Saison ist sie ja auch kaum zu übersehen. In bisher drei Runden des DFB-Pokals hat sich der Zweitligist dreimal nach Elfmeterschießen durchgesetzt, was für die Bremer zweierlei bedeutet. Erstens: Es am besten gar nicht erst zum Showdown vom Punkt kommen lassen. Und zweitens: Falls doch, dann bestens vorbereitet sein.

Extraschichten in Sachen Elfmeterschießen hat Florian Kohfeldt vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Jahn Regensburg am Mittwochabend (18.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) aber nicht angeordnet. „Wir haben es nicht alle zusammen geübt“, sagt er. Was vor allem daran liegt, dass die Schützen des SV Werder Bremen ohnehin nach den Einheiten regelmäßig ein paar Bälle vom Punkt aufs Tor treten, nicht selten mischt auch Kohfeldt dabei mit. „Unsere Schützen sind im Rhythmus“, versichert der 38-Jährige, der es aber nicht bis zum Äußersten kommen lassen möchte: „Wir werden alles versuchen, um das Spiel vorher in unsere Richtung zu lenken.“

Besser kein Elfmeterschießen im DFB-Pokal gegen Jahn Regensburg: Werder Bremen ist gewarnt

 Werder Bremen soll schließlich nicht dasselbe Schicksal ereilen wie den 1. FC Kaiserslautern, den SV Wehen Wiesbaden und den 1. FC Köln, die gegen den SSV Jahn Regensburg allesamt vom Punkt das Nachsehen hatten. Das Besondere dabei: Jahn-Keeper Alexander Meyer parierte in den drei Elfmeterschießen insgesamt vier Versuche, dazu einen in der regulären Spielzeit gegen Köln sowie noch zwei weitere in der 2. Bundesliga (gegen Karlsruhe und Paderborn). „Es gibt ja genug Analysen zu den Standards, zur Spielweise. Man schaut sich vor allem auf Video auch die Spieler genauer an, wer schießen könnte, was das für Typen sind“, sagte Meyer kürzlich gegenüber der „Bild“ und betonte: „Das ist alles abrufbar.“ Genauso wie die Elfmeterstärke der Regensburger Mannschaft, die sich wiederum Florian Kohfeldt angesehen hat, weshalb Werder gewarnt ist. (dco)

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