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Werder Bremen feiert den DFB-Pokal-Coup gegen Borussia Dortmund und will den Schwung in die Bundesliga mitnehmen.

„Der Glaube ist wieder da“

Werder Bremen beweist sich gegen Dortmund, dass der eigene Fußball noch funktioniert

Der Glaube ist wieder da: Werder Bremen beweist sich im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund, dass der eigene Fußball noch funktioniert. Der Nachbericht der DeichStube*.

Bremen – Es wirkte fast so, als wollte er sie verstecken. Leonardo Bittencourt hielt die klobige Trophäe, mit der er kurz zuvor zum Mann des Spiels ausgezeichnet worden war, auf Hüfthöhe, halb in der übergroßen, schwarzen Trainingsjacke verborgen. Eine Sonderstellung wollte der 25-Jährige an diesem Abend nicht einnehmen, nicht nach diesem Spiel. „Es war eine starke Mannschaftsleistung, zu der ich meinen Teil beigetragen habe“, sagte er nach dem grandiosem 3:2-Erfolg von Werder Bremen gegen Borussia Dortmund, der die Bremer ins Viertelfinale des DFB-Pokals katapultiert hatte.

Und der darüber hinaus noch so viel wertvoller sein könnte. Bittencourt hatte – allem Understatement zum Trotz – mit seinem wuchtigen Traumtor zum zwischenzeitlichen 2:0 eine Art Titelbild dieser furiosen Partie gemalt, Überschrift: „Werder kann es noch! Werder glaubt wieder an sich!“ Diesen Schwung wollen Spieler und Verantwortliche nun mit aller Macht hinüber in die Bundesliga transportieren.

Werder Bremen: DFB-Pokal als Brustlöser für die Bundesliga?

Dort steht für Werder Bremen am Samstag das enorm wichtige Heimspiel gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf an, und bereits am späten Dienstagabend fiel der Name „Union Berlin“ in den Katakomben des Weserstadions mindestens genauso oft wie der Name „Borussia Dortmund“. „Wir haben in dieser Saison viel darüber geredet, dass Qualität in uns steckt, heute haben wir sie endlich gezeigt“, sagte Bittencourt – und betonte: „Ich hoffe, dass das Spiel ein Brustlöser war, aber wir dürfen nicht denken, dass es jetzt von alleine läuft. Am Samstag wird es noch schwieriger.“

Natürlich wissen sie bei Werder, dass dieser Pokaltriumph keine direkten Auswirkungen auf die „dramatische Situation“ (Kohfeldt) in der Bundesliga hat. Dort belegt Werder immer noch Platz 16, mit zwei Punkten Vorsprung auf Schlusslicht SC Paderborn. Aber auf eine indirekte Wirkung des Dortmund-Spiel hofft Trainer Florian Kohfeldt schon. „Wir haben heute ein Stück weit unseren Fußball wiedergefunden, haben gezeigt, dass wir ihn noch spielen können. Der Glaube ist bei uns wieder da, wir haben es uns bewiesen.“

Werder Bremen: Sportchef Frank Baumann bremst Erwartungen

In der Tat war Werder Bremen gegen den BVB über weite Strecken so aufgetreten, wie es sich Kohfeldt im Idealfall für jedes Spiel wünscht. Entschlossen, mutig, robust. Wie er es allerdings schon lange nicht mehr zu sehen bekommen hatte. „Ich habe mich sehr gefreut, dass wir wieder deutlich mehr den Fußball gespielt haben, für den wir stehen wollen, den wir trainiert haben“, hielt der Coach fest – und erinnerte: „Der Weg war immer klar, daran hat auch keiner gezweifelt, aber natürlich hat uns lange die Bestätigung gefehlt.“

Selbst die beiden letzten Siege in der Liga – das 3:2 in Wolfsburg und das 1:0 in Düsseldorf – „sind ja nicht unserem Fußball entsprungen“, sagte Kohfeldt. Sätze, die im Grunde kaum keinen anderen Schluss zuließen, als das BVB-Spiel als Bremer Wendepunkt zu lesen. „Es wird nicht so sein, dass wir jetzt nur noch Highlight-Spiele abliefern“, bremste Sportchef Frank Baumann die Erwartungen direkt etwas aus. Er sagte aber auch: „Für den weiteren Saisonverlauf war der Sieg auf jeden Fall hilfreich.“

Davie Selke feiert sein 1:0 für Werder Bremen gegen Borussia Dortmund.

Werder Bremen: Trainer Florian Kohfeldt und die Mannschaft stehen eng zusammen

Bei der Suche nach den Gründen für die ebenso unerwartete wie beeindruckende Bremer Leistungsexplosion wiesen die Antworten der Profis übrigens alle in eine Richtung: zum Trainer. „Seine Ansprachen vor dem Spiel waren super, er hat genau die richtigen Worte gefunden“, lobte Leonardo Bittencourt, „ich ziehe meinen Hut davor, wie Florian Kohfeldt mit dieser Situation umgeht und wie er uns auch heute wieder auf den Gegner eingestellt hat.“

Was genau der Trainer in der Kabine gesagt hatte, wollte Bittencourt freilich nicht verraten. Nur so viel: „Seine Worte haben mich dazu gebracht, heute so eine Leistung zu zeigen.“ Torhüter Jiri Pavlenka sagte: „Florian ist ein super Coach, er hat super Ideen. Wir sind überglücklich, dass er bleibt.“ Alles andere war im Verein trotz des Absturzes in der Liga bisher ohnehin kein Thema gewesen. Pavlenka und Bittencourt haben es nun noch einmal unterstrichen: Trainer und Mannschaft stehen eng zusammen.

Werder Bremen: Pokal-Leidenschaft gegen Union Berlin gefordert

Zur Wahrheit des Pokalerfolgs gehörte allerdings auch, dass Werder Bremen die Rolle des krassen Außenseiters gern angenommen, sich darin wohlgefühlt hat. Und dass der große Druck aus der Liga mal für eine Partie weg war. „Das hat dabei geholfen, unbelastet ins Spiel zu gehen. Von uns hat ja keiner etwas erwartet“, sagte Baumann, wohlwissend, dass die Ausgangslage am Samstag gegen Union Berlin wieder eine vollkommen andere ist: „Auch da müssen wir wieder Lösungen finden.“ Niklas Moisander appellierte schon einmal an seine Kollegen: „Wir müssen am Samstag zeigen, dass es mit dieser Leidenschaft, mit diesem Mut und dieser Aggressivität auch gegen einen Gegner geht, der nicht so groß ist wie Dortmund.“

Auch Leonardo Bittencourt sieht das so, äußerte sich am späten Dienstagabend ähnlich – und sagte dann irgendwann, dass er nun nichts mehr sagen wolle: „Wir haben gesehen, dass es noch geht. Jetzt heißt es: Weniger reden, mehr machen. Das ist das, was ich aus diesem Spiel mitnehme.“ Nun ja, und diese klobige Trophäe für den Mann des Spiels, die sich so gut auf Hüfthöhe halten lässt, halb in der übergroßen, schwarzen Trainingsjacke verborgen. (dco)

Zum Spielbericht vom 5. Februar 2020:

Wahnsinn im DFB-Pokal: Werder Bremen rasiert den BVB

Bremen – Wer hätte das dieser Mannschaft zugetraut? Werder Bremen lag vor diesem DFB-Pokal-Achtelfinale schwer gezeichnet vom Abstiegskampf am Boden, doch am Dienstagabend gab es die Auferstehung – und das ausgerechnet gegen Borussia Dortmund, das zuletzt so stark aufgespielt hatte. Mit einem spektakulären 3:2-Sieg schossen sich die Bremer durchaus verdient ins Viertelfinale und damit die Sorgen um den Klassenerhalt für ein paar Stunden einfach mal aus den Köpfen aller Bremer.

Werder-Coach Florian Kohfeldt hatte für eine Überraschung in seiner Startelf gesorgt: Der zuletzt wenig berücksichtigte Yuya Osako bekam eine Bewährungschance. Für ihn musste Nick Woltemade weichen, der nicht einmal im Kader stand. Auch die Ex-Dortmunder Nuri Sahin und Ömer Toprak fehlten im Vergleich zum Augsburg-Spiel und saßen nur auf der Bank. Für sie liefen Milos Veljkovic und Marco Friedl auf.

Werder Bremen geht durch Davie Selke und Leonardo Bittencourt in Führung

Und Dortmund? Wie immer im Pokal durfte Marwin Hitz für Stammkeeper Roman Bürki ran. Last-Minute-Transfer Emre Can saß zunächst ebenso nur auf der Bank wie die Tormaschine Erling Haaland. Trotzdem hatten die Borussen sofort alles im Griff, gaben den Ball fast fünf Minuten lang nicht ab. Vogt rettete gerade noch vor dem einschussbereiten Marco Reus (4.). Das sah ganz übel aus für die Gastgeber, die irgendwie ängstlich wirkten. Aber falsch! Plötzlich wehrten sich die Bremer, sie griffen sogar an. Friedl eroberte vor dem gegnerischen Strafraum den Ball, Milot Rashica zog ab – und Davie Selke hämmerte den von BVB-Keeper Hitz gerade noch abgewehrten Ball ins Netz (16.). 1:0 für Werder – das mit 42.100 Zuschauern ausverkaufte Weserstadion bebte.

Und es wurde noch lauter, als Leonardo Bittencourt nach einer von Reus schwach abgewehrten Friedl-Ecke die Kugel aus 22 Metern in den Winkel schmetterte (30.). Ein Traumtor! Mit unbändigen Einsatz hatte er sich das allerdings auch verdient.

Werder Bremen hätte gegen BVB mit 3:0 in Pause gehen können

Die Gäste waren geschockt. Hatten sie auf das 0:1 noch mit wütenden Angriffen reagiert (Friedl rettete auf der Linie, Keeper Jiri Pavlenka entschärfte einen Fallrückzieher von Mats Hummels), fanden sie nun kein Mittel mehr gegen die clever verteidigenden Bremer. Kohfeldt hatte sein Team offenbar perfekt auf den Gegner eingestellt. Noch perfekter wäre es gewesen, wenn Selke kurz vor der Pause bei seinem Solo nicht an Hitz gescheitert wäre, sondern den mitgelaufenen Rashica zum 3:0 bedient hätte.

BVB-Coach Lucien Favre reagierte, brachte direkt nach der Pause Haaland für Thorgan Hazard – und natürlich dachte jeder sofort daran, dass der Norweger in den letzten drei Spielen sieben Tore gemacht hat. Niklas Moisander begrüßte ihn gleich mal mit einer Grätsche von hinten in die Beine.

Werder Bremen: Davie Selke gegen BVB verletzt ausgewechselt

Kurz darauf war für Davie Selke Feierabend (50.). Der Stürmer hatte sich schon bei seiner Riesenchance am Oberschenkel verletzt. Die Behandlung in der Pause war erfolglos geblieben. Und jetzt muss sogar befürchtet werden, dass der Angreifer länger ausfällt. Das wäre richtig bitter und ein weiterer Rückschlag im Abstiegskampf. Für Selke kam Josh Sargent.

Nicht nur deshalb ging für Werder Bremen nun nicht mehr viel nach vorne. Die Borussen machten nun Druck, kamen auch gefährlich in den Strafraum, aber nicht richtig zum Abschluss. Die Grün-Weißen warfen sich in jeden Schuss, kämpften aufopferungsvoll. Doch dann ging es einfach zu schnell – und natürlich war es dieser Erling Haaland, der den Ball nach einer Brandt-Hereingabe über die Linie drückte (67.). Und nur wenig später hätte der eingewechselte Giovanni Reyna den Ausgleich machen müssen, scheiterte aber an Pavlenka (68.).

Werder Bremen: Niklas Moisander entgeht Roter Karte

Werder Bremen wackelte bedenklich. Das konnte eigentlich nicht gutgehen. Ging es aber, weil Osako den Ball perfekt in die Tiefe passte und Milot Rashica noch perfekter die lange Ecke anvisierte – 3:1. Werder-Wahnsinn im Weserstadion! Doch das war es noch lange nicht. Der BVB schlug noch einmal zurück. Diesmal zeigte Reyna, wie technisch versiert er ist, und schlenzte die Kugel in den Winkel (78.).

Jetzt wurde es richtig turbulent. Niklas Moisander ärgerte sich über eine Reyna-Schwalbe und stieß ihn im Strafraum zu Boden. Für beide Spieler gab es anschließend Gelb. Durchatmen, da wäre auch Rot für Moisander möglich gewesen. Es wurde weiter gezittert. Aber dann war es geschafft, und das dürfte für das Spiel am Samstag gegen Union Berlin viel Selbstvertrauen geben. Werders nächster Gegner im DFB-Pokal wird am kommenden Sonntag in der ARD-Sportschau ausgelost. (kni/dco)

Fotostrecke: Werder gewinnt irres Pokal-Spektakel gegen den BVB

Werder Bremen gegen Borussia Dortmund im DFB-Pokal-Achtelfinale
Werder Bremen gegen Borussia Dortmund im DFB-Pokal-Achtelfinale © gumzmedia
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Werder Bremen gegen Borussia Dortmund: Der Live-Ticker zum Nachlesen

Damit konnte vor dem Spiel keiner rechnen! Werder Bremen wirft den BVB erneut aus dem Achtelfinale des DFB-Pokals! Auf diese Leistung muss man unbedingt aufbauen und am Samstag gegen Union auch in der Liga so auftreten!

90. Min+6: Abpfiff! Werder gewinnt gegen Borussia Dortmund mit 3:2! Wahnsinn! Unfassbar! Was für eine Leistung! Was für ein Spiel! 

90. Min+6: Die Nachspielzeit ist um. Hummels nochmal mit dem Abschluss über das Tor. Wahnsinnsstimmung im Weserstadion.

90. Min+5: Toprak kommt für Rashica um Zeit von er Uhr zu nehmen.

90. Min+4: Ecke Dortmund. Bürki mit vorne. Doch die Chance verpufft. Werder bekommt Abstoß.

90. Min+4: Pavlenka wurde behandelt. Es wird nicht bei fünf Minuten bleiben.

90. Min+3: Haaland mit super Kopfball aufs Tor. Pavlenka ist wieder mit seinen Krakenarmen da und lenkt ihn über die Latte.

90. Min+3: Dortmund über Hakimi und Witsel. Noch zweieinhalb Minuten. Werder nur noch lang und weit.

90. Min+2: Noch vier Minuten auf der Uhr. Dortmund rennt an.

90. Min+1: Noch fünf Minuten Nachspielzeit!

90. Min: Brandt mit dem Freistoß aus dem Halbfeld. Witsel kommt zum Schuss aus 12 Metern. Der Ball geht über das Tor. Abstoß

89. Min: Bartels kommt für Osako. Emre Can kommt für den angeschlagenen Reus.

89. Min: Werder läuft hinterher und kommt nicht mehr an den Ball.

88. Min: Marco Reus hat die große Chance zum 3:3 als er sich in den Rückraum fallen lässt und frei zum Abschluss kommt. Doch der deutsche Nationalspieler hat heute nicht seinen besten Tag. Der Ball kommt lasch und flach direkt auf Jiri Pavlenka.

87. Min: Noch rund dreieinhalb Minuten auf der Uhr. Aber allein diese VAR-Szene hat schon drei Minuten gedauert. Es wird hier einiges an Zeit drauf geben.

85. Min: Winkmann gibt Reyna und Moisander gelb. Moisander macht innerlich drei Kreuze, da das Spiel während seines Griffs ans Trikot von Reyna noch lief und es dann durchaus zu einem Foul kam. Durchatmen!

84. Min: Das Spiel ist immer noch unterbrochen. Guido Winkmann schaut sich die Szene nochmal an. Moisander hat sich eben, als das Spiel noch lief, selten dämlich angestellt. 

82. Min: Rudelbildung rechts vom Werder-Strafraum. Reyna und Moisander sind hautpsächlich beteiligt. Moisander hat sich Reyna vorgeknöpft, der eine Schwalbe fabriziert hat. Der Videoschiri schaut sich das alles nochmal an.

81. Min: Werder muss noch zehn Minuten zittern. 

78. Min: Und da ist wieder der Anschlusstreffer. Giovanni Reyna lässt Osako und Klaassen stehen und schlenzt den Ball traumhaft ins Eck.

77. Min: Gott sei Dank spielen Marco Reus und Julian Brandt heute krass unter ihrem Niveau. Die Passquoten nehmen eher die Bremer Züge der letzten Woche an. Gut so!.

75. Min: Der BVB stürmt nun an! Werder kommt so immer wieder zu guten Kontersituationen. Doch Josh Sargent scheint leider erneut der falsche Mann dafür zu sein. Seine Pässe sind unterirdisch.

73. Min: Haaland wieder allein vor Pavlenka. Der junge Norweger hat soeben tatsächlich das erste Mal im deutschen Profifussball einen Torschuss nicht ins Tor bekommen. 

Werder Bremen gegen Borussia Dortmund im Live-Ticker - Werder erhöht wieder durch Rashica

70. Min: Das nennt man mal eine Antwort! Yuya Osako mit dem Pass des Spiels in den Lauf von Milot Rashica. Der Bremer Goalgetter, der nun alleiniger Bremer Rekordhalter in aufeinanderfolgenden Pokaltoren ist, schiebt in Vollstreckermanier ein. Ein Traum!

70. Min: Tooooooooorrrrr für Werder Bremen! Darauf deutete nichts hin! Milot Rashica trifft zum 3:1 für Grün-Weiß!

69. Min: Reynas erste Aktion hätte direkt das 2:2 sein können. Doch Pavlenka und Bittencourt retten in allerletzter Sekunde. Dortmund ist nun da und Werder schwimmt hinten gewaltig.

67. Min: Auf rechts setzt sich der BVB durch. Die Flanke in die Mitte muss aus wenigen Zentimetern nur noch hinter die Linie bugsiert werden.

67. Min: Und da ist es passiert. Und wer könnte es sonst machen außer Erling Haaland? Der neue Spielstand lautet 2:1.

66. Min: Lucien Favre wechselt das zweite Mal. Zagadou geht raus. Der 17-jährige Giovanni Reyna - Sohn von Claudio Reyna kommt.

65. Min: Auch die sechste Dortmunder Ecke ist ungefährlich.

64. Min: Marco Reus sieht wegen Meckerns die gelbe Karte. Das Meckern war nicht unbegründet. Ein klares Werder-Foul wurde nicht geahndet.

64. Min: Auch Werder mal wieder mit einer Angriffsaktion. Eggestein, der sich, wie die gesamte Werderelf, heute stark verbessert zeigt, spielt den Ball hoch über die großen Dortmunder Abwehrspieler auf Rashica. Marwin Hitz, der in der Liga sonst Roman Bürki den Vortritt lassen muss, rettet in letzter Not.

61. Min: Das Spiel befindet sich nun in einer entscheidenden Phase. Dortmund drückt mehr und mehr, doch Werder hält noch stand. Es sind noch 30 Minuten zu spielen.

60. Min: Brandt setzt sich gegen Veljkovic und Eggestein durch und schießt Klaassen dann in den Bauch. Das Spielgerät rollt zur Ecke raus. Werder zittert nun ein wenig. Bisher ist Dortmund aber noch nicht zwingend genug.

59. Min: Eggestein in Schussposition. Doch er bleibt bei null Toren in dieser Saison stehen.

Werder Bremen gegen Borussia Dortmund im Live-Ticker - Dortmund wird stärker, doch die Werderführung hält noch

57. Min: Gefahr im Werder-Strafraum! Reus, Haaland und Schulz legen sich die Bremer zurecht. Zum Glück kommt Schulz zum Abschluss. Pavlenka schmeißt sich in den Ball.

55. Min: Wenn du kämpft, wenn du alles gibst, dann holst du auch die fans wieder auf deine Seite. Das Stadion steht bei ,,Steht auf wenn ihr Bremer seid‚‘

53. Min: Glück für Werder. Einige Dortmunder wuseln sich im Strafraum den Ball zurecht. Doch Veljkovic schmeißt sich dazwischen. Kämpferisch ist das heute ganz großes Kino von allen Bremern.

51. Min: Die Ecke ist schwach getreten. Dortmund ist in Person von Dan-Axel Zagadou wieder in Ballbesitz.

50. Min: Schöne flache Flanke von Osako in die Mitte. Hummels ist vor Rashica zur Stelle und klärt zur Ecke.

49. Min: Währenddessen bekommt Nico Schulz die gelbe Karte für ein Foul gegen Bittencourt.

49. Min: Jetzt doch der Wechsel. Selke muss verletzt vom Platz. Josh Sargent kommt in die Partie.

49. Min: Reus in die Mauer! Jawoll!

48. Min: Moisander legt Haaland kurz vor dem Strafraum. Super Position für die Dortmunder.

48. Min: Der 19-jährige Haaland hat übrigens in 136 Minuten sieben Tore (!) erzielt.

47. Min: Durch die Gesten kurz vor der Halbzeit hätte man vermuten können, dass Davie Selke wegen einer Muskelverletzung vom Platz muss. Doch der Torschütze zum 1:0 beißt sich durch.

46. Min: Es geht weiter. Thorgan Hazard geht vom Feld. Wenig überraschend ist nun Erling Haaland mit von der Partie. Davie Selke kann überraschenderweise doch weitermachen.

Erstmal durchatmen. Falls es jemand noch nicht mitbekommen hat: Werder Bremen führt zur Halbzeit verdient mit 2:0 gegen Borussia Dortmund. Mit dem 1:0 von Davie Selke und dem Traumtor von Leo Bittencourt zum 2:0 sind die Dortmunder sogar noch gut bedient. Trotzdem ist hier nichts entschieden. Dortmund ist immer für zwei Tore gut, Davie Selke scheint verletzt zu sein und der BVB hat ja noch einen Erling Haaland in der Hinterhand. Hoffen wir, dass Werde das Ergebnis heute über die Zeit bringt.

Werder Bremen gegen Borussia Dortmund im Live-Ticker - Halbzeit, Werder führt verdient mit 2:0

Halbzeit. Werder geht hier total überraschend, aber durchaus verdient mit 2:0 in die Pause!

45. Min: Selke muss behandelt werden. Es ist höchst unsicher, ob er in er zweiten Hälfte nochmal wieder kommt.

44. Min: Ob sich das rächen wird? Selke ist auf dem Weg zum 3:0 allein auf weiter Flur. Spielt er den Ball rüber, kann Rashica locker zum dritten Tor einschieben. Doch der Neuzugang versucht es auf eigene Faust. Doch dieser Abschluss war ganz ganz schwach..

42. Min: Wo kommt dieses Bremer Selbstbewusstsein her. Gegen Reus, Sancho und co. bringen sich Bittencourt und Osako spielerisch in eine vielversprechende Kontersituation. Doch Selke vertendelt. Schade.

40. Min: In fünf Minuten ist Halbzeit. Es wäre eminent wichtig dieses Ergebnis in die Pause zu bringen.

39. Min: Bittencourt wieder mit einer gelungenen Aktion in der eigenen Hälfte. Der kleine Deutsch-Brasilianer spitzelt den Ball auf Osako, der mit viel Platz Rashica schicken will. Man denkt erst, dass der schnelle Kosovare an den Ball kommen kann, doch Manuel Akanjis Sprinterqualitäten sind auch nicht von schlechten Eltern.

38. Min: Bittencourt bekommt von Schiri Winkmann den Hinweis, dass er mal lockerer machen soll. Wenn er so übermotiviert weitermacht, wird er - jetzt schon gelbvorbelastet - nicht bis zum Schluss auf dem Platz stehen.

36. Min: Sancho dribbelt sich rechts am Stafraum am umfallenden Rashica vorbei. Nach Rashica wartet Friedl und klärt.

36. Min: Dieser Spielverlauf ist momentan ein absoluter Traum für jedes geschundene Werder-Fan-Herz der letzten Wochen.

33. Min: Man mag es kaum sagen, aber Werder ist hier dichter am 3:0 als Dortmund am 1:2. Soeben drei Bremer im Strafraum. Rashicas Ball kommt aber viel zu ungenau in den Rückraum. Dort ist nur Manuel Akanji und klärt.

Werder Bremen gegen Borussia Dortmund im Live-Ticker - Leonardo Bittencourt per Traumtor zum 2:0

30. Min: Wow, wow, wow! Dieses Tor wird in der Wahl um das Tor des Monats ganz vorne mit dabei sein! Nach einer Rashica-Ecke landet der Ball bei Leo Bittencourt, dem ca. 5 Meter vorm Strafraum die Ballannahme misslingt, aber dann im zweiten Versuch direkt aus der Luft abzieht und in den linken Winkel trifft. Marwin Hitz hatte bei diesem Hammer absolut keine Chance!

30. Min: Traumtoooooorrrr von Leonardo Bittencourt! Werder führt mit 2:0!

29. Min: Einer der besten Spieler auf dem Platz ist bisher Marco Friedl. Der junge Österreicher trifft diverse richtige Entscheidungen und wirkt sehr selbstbewusst in seinen Aktionen.

27. Min: Werder ist bemüht nun mal wieder ein wenig Ruhe in die Partie zu bringen. 

25. Min: Die zweite Dortmunder Ecke innerhalb von kürzester Zeit verpufft. Dortmund rennt aber weiter an. Bittencourt, der heute besonders heiß wirkt, grätscht den Ball weg und wird von der Ostkurve gefeiert.

24. Min: Die Ecke wird brandgefährlich. Friedl rettet auf der Linie nach einer Dortmunder Flanke ohne Abnehmer. Der Ball springt zu Mats Hummels, der es mit einem sehenswerten Fallrückzieher versucht. Pavlenka ist zur Stelle und klärt zur Ecke.

24. Min: Guter Freistoß, aber die Werder Mauer um Kevin Vogt ist zur Stelle und kann zur Ecke abfälschen.

22. Min: Bittencourt legt Sancho in prekärer Position vorm Strafraum und sieht zurecht die gelbe Karte. Reus steht bereit. Luft anhalten.

21. Min: Erneuter Werder-Abschluss. Niklas Moisander aus der zweiten Reihe - verzieht.

19. Min: Würde der SVW in jedem Spiel dauerhaft so auftreten wie in den ersten 20 Minuten dieser Partie, dann würden sie nicht in der Situation stecken, in der sie momentan sind! Das Stadion ist natürlich zur Stelle. Die Stimmung ist atemberaubend.

Werder Bremen gegen Borussia Dortmund im Live-Ticker - Davie Selke trifft zum 1:0

16. Min: Was ist hier denn los? Werder führt tatsächlich mit 1:0 gegen den BVB. Rashica setzt sich vor dem Strafraum gegen zwei Dortmunder durch und zieht ab. Hitz lässt nach vorne abklatschen und da steht auch schon Davie Selke, der die Pille unter die Latte donnert! Die Führung ist nicht mal unverdient.

16. Min: Toooooooooooooooooor für Werder Bremen. Davie Selke staubt zum 1:0 ab!

13. Min: Werder macht das hier bisher gar nicht so schlecht. Klar macht Dortmund das Spiel. Doch die hellwachen Bremer setzen immer wieder Nadelstiche. Durch die Chance in der 11. Minute könnte es durchaus schon 1:0 stehen.

Werder Bremen gegen Borussia Dortmund im Live-Ticker - Erste gute Chance für Werder!

11. Min: Und auf einmal die Gelegenheit für Werder! Selke behauptet den Ball gut im Dortmunder Strafraum. Er legt nach hinten auf Klaassen ab, doch der Niederländer schießt knapp über das Tor. Schade, da war die Führung drin.

10. Min: Werder wirkt bemüht im Konterspiel. Dortmund platziert sich weit vorm Strafraum, doch lässt noch keinen vollendeten Bremer Angriff zu. Dortmund naturgemäß mit sehr viel Ballbesitz. 

7. Min: Osako chippt den Ball über die Dortmunder Abwehrkette. Rashica hatte gelauert, doch Hitz ist zur Stelle.

6. Min: Schöne Grätsche von Moisander, der Rashica schicken kann. Doch der Kosovare braucht zu lange um den Ball schnell nach vorne zu bringen.

4. Min: Erste Chance für den BVB. Hakimi kann unbedrängt von rechts in die Mitte flanken. Vogt kann noch gerade eben zur Ecke köpfen, die nichts einbringt.

3. Min: Dortmund direkt über zig Stationen im Ballbesitz. Werder ohne Zugriff bisher.

1. Min: Los geht‘s. Der Ball rollt.

20.45 Uhr: Schiri der Partie ist heute Guido Winkmann. 

20.44 Uhr: Beim Einmarsch der beiden Mannschaften erstrahlt die Ostkurve mit großen Grün-Weißen Fahnen und Bannern. Starkes Bild.

20.42 Uhr: Gleich geht‘s los! Die Protagonisten stehen schon im Spielertunnel.

20.37 Uhr: Mithelfen soll heute Werder-Neuzugang Davie Selke. Am Deadline-Day von Hertha BSC verpflichtet, ist er für viele einer der Hoffnungsschimmer im momentan enttäuschenden Bremer Kader.

20.34 Uhr: Werder wird heute 121 Jahre alt. Bestenfalls beschenken sie sich heute direkt selbst und schlagen den BVB erneut. Und am besten machen sie dann gegen Union am Samstag gleich damit weiter. Es gilt einiges gut zu machen.  

Werder Bremen gegen Borussia Dortmund im Live-Ticker - Kohfeldt will den Rucksack der letzten Wochen ablegen

20.27 Uhr: Florian Kohfeldt spricht im ARD-Interview darüber, dass alles egal ist was war und alles egal ist, was nun noch kommt. Dieses Spiel ist eine Chance den Rucksack der letzten Wochen abzulegen und in diesem Pokalspiel für die besonderen Momente zu sorgen, für die dieses Stadion steht. Trotz der Situation in der Liga sei es nicht schlimm sich heute auf das Spiel zu freuen und über eigene Ballbesitzphasen Spitzen gegen den Gegner zu setzen. ,,Wir wollen weiterkommen!‘‘, sagte Kohfeldt voller Überzeugung.

20.23 Uhr: Milot Rashica, Claudio Pizarro und Martin Harnik. So hießen die Torschützen vor fast genau einem Jahr. Zumindest zwei dieser drei könnten heute wieder für große Momente sorgen.

20.19 Uhr: Vielleicht haben sich die Werderspieler auch das Spiel aus dem letzten Jahr noch einmal angeschaut, als Werder mit 4:2 nach Elfmeterschießen in Dortmund sensationell die nächste Runde erreichte.

20.15 Uhr: Doch auch auf die Gefahr hin gleich drei Euro ins berühmt-berüchtigte Phrasenschwein werfen zu müssen: ,,Der Pokal hat seine eigenen Gesetze!‘‘ Das Weserstadion ist pickepacke voll und heiß auf ein Weiterkommen in das Viertelfinale.

20.11 Uhr: Wenn man sich die Ergebnisse der Schwarz-Gelben aus den letzten Wochen vor Augen führt, kann einem Angst und Bange werden. 5:3 gegen Augsburg, 5:1 gegen Köln, 5:0 gegen Union Berlin. Führt die Elf von Lucien Favre seine Serie fort, muss Pavlenka heute nicht nur einmal hinter sich greifen.

20.08 Uhr: Nicht wenige Werderfans befürchten, nach den erschreckend schwachen Leistungen der letzten Wochen, ein Debakel gegen die zuletzt so starken Dortmunder. Es bleibt zu hoffen, dass Werder lange das 0:0 hält, so dass die Mannschaft nicht wieder frühzeitig auseinander fällt. 

20.03 Uhr: Nick Woltemade ist nach seinem Bundesligadebüt am Wochenende heute nicht mal auf der Bank. Von einer Verletzung ist uns nichts bekannt.

Werder Bremen gegen Borussia Dortmund im Live-Ticker - Osako und Veljkovic für Toprak und Sahin

19.55 Uhr: Werder-Coach Florian Kohfeldt überrascht schon wieder: Nach dem Bundesliga-Debüt von Nick Woltemade am vergangenen Samstag in Augsburg, verwundert nun etwas die Rückkehr von Yuya Osako in die Startelf. Der zuletzt wenig berücksichtigte Japaner darf im Pokal gegen Dortmund beginnen – und wohl als Spielmacher. Jetzt kann er zeigen, was in ihm steckt. Vor ihm bilden Davie Selke und Milot Rashica den Sturm. Der erst 17-jährige Woltemade muss zurück auf die Bank.

Und es gibt zwei weitere Startelf-Veränderungen im Vergleich zum letzten Spiel: Ausgerechnet die beiden Ex-Dortmunder Nuri Sahin und Ömer Toprak sind zunächst nicht dabei, für sie rutschen Milos Veljkovic und der zuletzt gesperrte Marco Friedl ins Team. Dabei dürfte es auch um Frische gehen. Die Ü-30-Profis Toprak und Sahin sind eben nicht mehr die jüngsten.

Hinten dürfte Kohfeldt auf eine Dreierkette mit Niklas Moisander, Kevin Vogt und Veljkovic vertrauen. Auf den Außen sollen Friedl und Leonardo Bittencourt verteidigen. Für das Zentrum sind Davy Klaassen und Maximilian Eggestein zuständig und dabei hoffentlich in besserer Verfassung als zuletzt. Es ist aber auch eine Viererkette möglich, dann würde Vogt auf die Sechs rücken und Bittencourt rechter Verteidiger spielen.

19.53 Uhr: Beim BVB spielt Marwin Hitz für Roman Bürki. Auch Erling Haaland bleibt vorerst draußen. Doch an Torgefahr sollte es vermutlich trotzdem nicht mangeln. Neben Kapitän Reus lässt Lucien Favre auch Julian Brandt. Thorgan Hazard und Jadon Sancho auflaufen. Na Prost Mahlzeit!  

19.51 Uhr: Auf der Bank nehmen Kapino, Toprak, Groß, Sahin, Bartels, Sargent, J. Eggestein, Goller und Pizarro platz.

19.49 Uhr: Und das ist die Elf, die es heute richten soll: Pavlenka - Moisander, Vogt, Veljkovic - Friedl, Klaassen, M. Eggestein, Bittencourt, Osako - Rashica, Selke

19.40 Uhr: Gleich geht es mit den Aufstellungen beider Mannschaften los. Was ändert Florian Kohfeldt nach dem Augsburg-Spiel?

19.38 Uhr: Flutlicht-Zeit im Weserstadion! Herzlich Willkommen zum Live-Ticker für das DFB-Pokal-Spiel zwischen Werder Bremen und Borussia Dortmund.

Zum Vorbericht vom 2. Februar 2020:

DFB-Pokal-Spiel gegen Dortmund: „Krasser Außenseiter“, doch Werder Bremen hofft auf Initialzündung

Bremen – Im Grunde reicht derzeit ein einziger Name, um auf Anhieb zu erkennen, dass dieses DFB-Pokal-Spiel am Dienstagabend ein extrem ungleiches Duell wird. Dass sich Werder Bremen und Borussia Dortmund vor dem Achtelfinale, das um 20.45 Uhr im Weserstadion beginnt, in gänzlich unterschiedlichen Sphären bewegen. Der Name lautet: Erling Haaland.

Drei Mal stand der Dortmunder Wintereinkauf, der für 20 Millionen Euro von RB Salzburg gekommen war, nun in der Bundesliga auf dem Platz. Sieben Tore hat er dabei erzielt. Und dafür nicht mal die volle Spielzeit benötigt.

Werder Bremen gibt sich kämpferisch vor DFB-Pokal-Achtelfinale gegen BVB

Dem Dreierpack nach seiner Einwechslung in Augsburg ließ Haaland, ebenfalls als Joker, einen Doppelpack gegen Köln folgen, ehe er an diesem Spieltag gegen Union Berlin erstmals in der Startelf stand – und wieder doppelt traf. Nur zum Vergleich: Der gesamte Werder-Kader hat für seine letzten sieben Tore neun Spiele benötigt. Dortmund hat allein nach der Winterpause schon 15 Mal getroffen.

„Wir sind der krasse Außenseiter“, weiß Werder-Trainer Florian Kohfeldt, „Dortmund ist derzeit in einem absoluten Flow. Wir nicht so.“ Natürlich plagen den 37-Jährigen angesichts der drohenden Lage in der Liga derzeit viel grundsätzlichere Sorgen als ein mögliches Ausscheiden im DFB-Pokal. Am Samstag, vier Tage nach dem Achtelfinale, kommt Union Berlin nach Bremen – für Werders Zukunft das eindeutig wichtigere Spiel. Und trotzdem: Kohfeldt gibt sich vor der Neuauflage des Achtelfinals gegen den BVB kämpferisch. „Wir müssen sie mit Nadelstichen nerven und werden alles probieren, um eine Runde weiterzukommen.“

Werder Bremen will DFB-Pokal „nicht einfach so herschenken“

Im Vorjahr war Werder Bremen das gegen den BVB auf beeindruckende Weise geglückt. In Dortmund setzte sich die Mannschaft nach einer denkwürdigen Partie am Ende mit 7:5 nach Elfmeterschießen durch. „Damals haben wir gesehen, was Pokalerfolge mit einer Mannschaft machen können“, erinnert Sportchef Frank Baumann. Werder war nach dem Triumph in der Bundesliga neun Spiele lang ungeschlagen geblieben, hatte in diesem Zeitraum 19 Punkte geholt. Auf einen ähnlichen Effekt hofft Baumann nun wieder – auch wenn ihm klar sein dürfte, dass vor dem Duell nichts für einen Erfolg seiner Mannschaft spricht, im Gegenteil: sogar ein Debakel zu befürchten ist. Die Wertigkeit der Partie aber deshalb schon im Vorfeld kleinzureden, hält der Manager für falsch.

Wir werden den Pokal nicht einfach so herschenken“, betont er, „denn das Spiel gegen Dortmund ist eine Chance, wieder Selbstvertrauen zu tanken und mutiger aufzuspielen, weil wir nicht diesen Druck verspüren wie in der Liga.“ Seine Spieler scheinen das ähnlich zu sehnen. „Es wird eine sehr große Herausforderung für uns“, sagte etwa Davy Klaassen. „Aber ich freue mich darauf.“ (dco)

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