Das Spiel gegen Werder Bremen wird für Marco Rose das letzte als Trainer von Borussia Mönchengladbach.
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Das Spiel gegen Werder Bremen wird für Marco Rose das letzte als Trainer von Borussia Mönchengladbach.

Letztes Bundesliga-Spiel am Samstag

Werder für Rose eine Wundertüte – Gladbach-Coach fordert „120 Prozent“ Einsatz

Mönchengladbach – Der SV Werder Bremen kämpft um den Klassenerhalt, Borussia Mönchengladbach will noch die neue Europa Conference League erreichen. Beim letzten Bundesliga-Spiel am Samstag geht es also für beide Teams noch um Einiges. Ein Vorteil für die Bremer könnte dabei der Überraschungseffekt werden.

Für Gladbachs Coach Marco Rose jedenfalls kommt die Partie einem Griff in die Wundertüte gleich. „Natürlich wissen wir nicht, was da am Samstag auf uns zukommt“, sagte der scheidende Trainer vor seiner letzten Partie mit Borussia Mönchengladbach. Der Trainerwechsel bei Werder Bremen könnte einige Änderungen mit sich bringen. „Ich glaube schon, dass Thomas Schaaf mit seiner Erfahrung auch versucht hat, inhaltlich zu arbeiten und möglicherweise einen anderen Ansatz wählt“, sagte Rose am Donnerstag.

Werder Bremen braucht nicht auf unmotiviertes Borussia Mönchengladbach hoffen

In der intensiven Trainingswoche im Quarantäne-Hotel im Borussia-Park hat der 44-Jährige sein Team noch einmal eingeschworen. „Die Situation ist für beide Mannschaften speziell. Für uns geht es um viel. Wir haben nach dem Stuttgart-Spiel auch noch mal die Stimmung im Team aufgearbeitet“, erklärte Marco Rose. In Bremen gehe es dann bei der Personalauswahl nicht nur um Qualität. „Wir brauchen Jungs, die laufen und sich zu 120 Prozent einbringen“, sagte der Gladbacher Trainer, der alle Spieler beisammen hat.

 Die Aufstellung von Werder Bremen im Abstiegskampf-Finale gegen Gladbach – so dürfte die Werder-Startelf aussehen!

Dennoch sei man natürlich auf ein Ergebnis in Berlin angewiesen und benötige selbst einen Sieg. Sollte Union Berlin gegen RB Leipzig allerdings verlieren und sollten der VfB Stuttgart sowie der SC Freiburg nicht gewinnen, könnte der Borussia auch ein Remis für den siebten Platz reichen. Aber das sind Rechenspielereien, Gladbach wird gewinnen wollen. Auf einen unmotivierten Gegner, bei dem im letzten Spiel die Luft raus ist, braucht Werder Bremen also nicht zu hoffen. (dpa/han) Auch interessant: Bremen statt New York? Werder angeblich an Trainer Gerhard Struber interessiert.  

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