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Klaus Filbry, Geschäftsführer des SV Werder Bremen, gehört nicht mehr dem Präsidium der DFL an.

Kandidatur zurückgezogen

Werder-Boss Klaus Filbry erklärt sein DFL-Aus

Berlin/Bremen – Das war es: Der SV Werder Bremen ist nicht mehr im Präsidium der Deutschen Fußball Liga (DFL) vertreten. Werder-Boss Klaus Filbry, der seit 2015 zu dem Gremium gehörte, fehlte die Zustimmung der anderen Bundesligisten, er zog seine Kandidatur zur Wahl des neuen Präsidiums zurück.

Als Klaus Filbry am Dienstag die Bühne bei der Generalversammlung der DFL in Berlin verließ, wirkte der Geschäftsführer des SV Werder Bremen schon etwas enttäuscht. Doch dieser Eindruck sei falsch, betonte der 52-Jährige später im Gespräch mit der DeichStube und erklärte sein unerwartetesDFL-Aus.

„Das ist ein demokratischer Prozess, in dem sich in einer Vorabstimmung die Mehrheit für einen anderen Kandidaten ausgesprochen hat. Dann ist es Tradition und ein Gentlemen’s Agreement, dass man sich zurückzieht“, berichtete Klaus Filbry. Einen Tag vor der Abstimmung in der Generalversammlung hatte sich das Pendel deutlich Richtung Oliver Leki vom SC Freiburg bewegt. „Ein sehr guter Kandidat“, sagte Filbry über Leki und meinte: „Ich bin nicht enttäuscht. Ich sehe das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Aufgabe war sehr spannend und hat mir Spaß gemacht. Aber der Aufwand wäre jetzt noch größer geworden. Nun kann ich mich ganz auf meine Arbeit beim SV Werder Bremen fokussieren.“

Werder Bremen: Wurde Klaus Filbry „Team Marktwert“ übel genommen?

In Berlin hieß es derweil: Viele Bundesliga-Kollegen hätten Klaus Filbry dessen Engagement für das inzwischen wieder aufgelöste „Team Marktwert“ übel genommen. Die Interessengemeinschaft der Traditionsclubs Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, Hamburger SV, Hertha BSC, 1. FC Köln und VfB Stuttgart war vor drei Jahren dafür eingetreten, die TV-Erträge nicht nur am sportlichen Erfolg, sondern auch an der Strahlkraft und dem Fanpotenzial der Vereine auszurichten. Damit konnte sich das Sextett bei der letzten Verteilung der TV-Gelder allerdings nur bedingt durchsetzen. 

Gleichzeitig machten sich Werder Bremen und Co. wenig beliebt bei all den Clubs, die unter einer komplett veränderten Neuverteilung gelitten hätten. Klaus Filbry soll nun die Quittung dafür bekommen haben. Doch diese Interpretation hält der Werder-Boss für falsch und befürchtet auch nicht, dass sein Verein durch sein Aus ins Hintertreffen geraten könnte: „Für Werder muss das nun kein Nachteil sein. Es sind genügend Vereine im DFL-Präsidium vertreten, die ähnliche Interessen wie wir haben. Jetzt können auch mal andere Vereine diesen Mehraufwand leisten.“

Werder Bremen jetzt mit weniger Einfluss bei der DFL?

In der Vergangenheit hatte Werder Bremen allerdings oftmals darauf verwiesen, wie wichtig Filbrys Einfluss bei der DFL für den Bremer Bundesligisten sei. Nun bestimmen andere Clubvertreter, wie es mit dem deutschen Vereinsfußball weitergeht. (kni)

Ömer Toprak wieder im Mannschaftstraining - die Bilder vom Mittwoch

Düsseldorf abgehakt, Hoffenheim im Blick - die Mannschaft von Werder Bremen beim Training am Mittwoch.
Düsseldorf abgehakt, Hoffenheim im Blick - die Mannschaft von Werder Bremen beim Training am Mittwoch. © gumzmedia
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Zur Erstmeldung vom 20. August 2019:

Werder Bremen Klaus Filbry fällt bei DFL-Wahl durch

Noch vor der eigentlichen Generalversammlung der Deutschen Fußball-Liga am Mittwoch in Berlin ist Klaus Filbry gescheitert.

Der Vorsitzende der Werder-Geschäftsführung, seit 2015 auch Mitglied im DFL-Präsidium, hatte sich um den Posten des zweiten stellvertretenden Sprechers des Präsidiums beworben. Doch als es am Dienstag zur Abstimmung in einer Teilversammlung kam, unterlag Filbry seinem Mitbewerber Oliver Leki vom SC Freiburg.

DFL ordnet Führungsebene neu: Werder-Chef Filbry fällt durch

Die DFL ordnet nach dem Rückzug von Liga-Präsident Reinhard Rauball seine Führungsebene neu. Christian Seifert übernimmt als Sprecher des DFL-Präsidiums die Spitzenposition, Peter Peters (Schalke 04) wird sein erster Stellvertreter. Zweiter Stellvertreter wollte Filbry werden, konnte sich aber nicht durchsetzen. Wäre er gewählt worden, hätte der Bremer Geschäftsführer auch als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der DFL GmbH fungiert. 

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