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Stürmer Milot Rashica vom SV Werder Bremen vollstreckte eiskalt zum zwischenzeitlichen 1:0 gegen den BVB und jubelte ausgelassen.

2:2-Remis gegen Borussia Dortmund

Einzelkritik und Noten vom SV Werder Bremen: Ein starkes Quartett und viele Kämpfer gegen den BVB

Der SV Werder Bremen hat gegen den BVB am Samstagabend unerwartet einen Punkt geholt. Es war ein packendes Bundesliga-Spiel vor 81.365 Zuschauern in Dortmund. So haben wir die Bremer Spieler gegen Borussia Dortmund benotet.

Jiri Pavlenka: Diskussionswürdig, ob er das erste Gegentor vielleicht vermeiden kann. Unstrittig, dass er danach zu alter Top-Form auflief. Weltklasse, wie er gegen Dahoud das 1:3 verhinderte (45.). Später auch stark gegen Hakimi (70.). Note 2

Michael Lang: Wo war er in der neunten Minute nur mit seinen Gedanken? Ließ den wahrlich nicht großen Mario Götze das 1:1 köpfen. Wirkte danach verunsichert, spielte viele Fehlpässe, kämpfte aber vehement dagegen an. Note 4,5

Theodor Gebre Selassie: Sehr aufmerksam, extrem zweikampfstark und auch passsicher. So ist der Außenverteidiger eine echte Alternative für das Abwehrzentrum. Note 2

Werder Bremen: Marco Friedl bewies Köpfchen

Christian Groß: Lange Zeit sehr ordentlich als Innenverteidiger, doch dann ging er gegen Reus zu unbeholfen zu Werke und gestattete ihm damit das Dortmunder 2:1 (41.). Bemerkenswert: Groß steckte diesen Fehler sehr gut weg und machte es einige Male richtig gut gegen Reus. Note 3,5

Marco Friedl: Der Mann bewies Köpfchen, drückte den Ball zum 2:2 über die Linie. Es war sein erstes Bundesliga-Tor im 22. Spiel. Und hinten? Da rettete er mehrfach in höchster Not, leistete sich aber auch ein, zwei schwache Momente. Note 2

Nuri Sahin: In seinem Wohnzimmer räumte er ordentlich ab, war sich als Sechser für keine Grätsche zu schade. Leider in seinem gefürchteten Spiel nach vorne nicht ganz so präzise, aber trotzdem gibt es die... Note 2,5

Maximilian Eggestein: Nach seiner Rückenverletzung noch auf der Suche nach der Topform. Längst nicht so zweikampfstark und ballsicher unterwegs wie sonst. Aber Maxi biss sich in die Partie, steigerte sich nach der Pause. Note 3,5

Werder Bremen: Milot Rashica der Vollstrecker

Davy Klaassen: Stark, wie er das 1:0 vorbereitete. Aber ansonsten hakte es im Spiel nach vorne ein wenig beim Niederländer, dafür in der Defensivarbeit sehr konsequent. Note 2,5

Leonardo Bittencourt (bis 82.): An alter Wirkungsstätte hochmotiviert, suchte die Zweikämpfe, ärgerte die Dortmunder mit seiner frechen Spielweise, wenngleich ihm längst nicht alles gelang und er kräftemäßig immer mehr abbaute. Note 3

Milot Rashica (bis 73.): Er ist wieder da – und wie! Schon in der siebten Minute nach gutem Lauf der eiskalte Vollstrecker zum 1:0. Der schnelle Kosovare, der aus dem offensiven Mittelfeld heraus agierte, machte den Dortmundern richtig zu schaffen. Schade, dass er bedingt durch seine Verletzungspause völlig ausgepumpt vorzeitig runter musste. Note 2

Josh Sargent (bis 87.): Hatte es nicht leicht als einzige Spitze. Konnte sich zwar – wie schon gegen Leipzig – im Eins-gegen-Eins kaum durchsetzen, aber dafür spielte er den Ball einige mal geschickt weiter und bereitete per Kopfballverlängerung das 2:2 vor und hätte sogar das 3:2 machen können (78.). Note 3,5

Benjamin Goller (ab 73.): Nächster Einsatz für den jungen Angreifer und gleich wieder mutig unterwegs. Note -

Johannes Eggestein (ab 82.): Kam für Bittencourt und brachte den Punkt mit ins Ziel. Note -

Claudio Pizarro (ab 87.): Auch Dortmund durfte die Legende nochmal spielen sehen. Note -

(kni)

Mehr News zum SV Werder Bremen

Dass es Maxi Eggestein aktuell nicht ins von Ausfällen und Nachnomnierungen geprägte Aufgebot von Bundestrainer Joachim Löw geschafft hat, erregt bei Werder Bremen zwar nicht die Gemüter, aber nach Sportchef Frank Baumann hat sich auch Coach Kohfeldt klar pro Eggestein positioniert.

Dass es Maxi Eggestein aktuell nicht ins von Ausfällen und Nachnomnierungen geprägte Aufgebot von Bundestrainer Joachim Löw geschafft hat, erregt bei Werder Bremen zwar nicht die Gemüter, aber nach Sportchef Frank Baumann hat sich auch Coach Kohfeldt klar pro Eggestein positioniert.

Kein neuer Verletzter bei Werder Bremen? Von wegen, Sebastian Langkamp fiel mit einer neuen Blessur für das Spiel gegen den BVB aus. Wenig überraschend bleibt Florian Kohfeldt, Trainer von Werder Bremen, das Tuschelthema beim BVB – erst recht nach dem 2:2 am Samstagabend. Entwarnung bei Claudio Pizarro: Der Profi von Werder Bremen feiert auf dem Oktoberfest in München. Vor knapp zwei Jahren wollten ihn die Grün-Weißen als neuen Trainer holen, Adi Hütter sagte Werder Bremen aber ab – seine Erklärung.

Fotostrecke: Rashica und Friedl treffen - Werder holt einen Punkt

Werder Bremen gegen Borussia Dortmund
Werder Bremen gegen Borussia Dortmund © dpa
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Zur letzten Meldung vom 27. September 

Werder Bremen gegen den BVB: Die Aufstellung

Update: Die Aufstellung des SV Werder Bremen ist jetzt da. Mit dieser Startelf will Werder Bremen Borussia Dortmund schlagenMilot Rashica steht wieder in der Startelf! Verfolgt das Spiel bei uns im Live-Ticker!

Es dürfte klar sein, dass der schnelle Angreifer Milot Rashica am Samstag, 18.30 Uhr, nach fünf Wochen wieder Teil der Startelf vom SV Werder Bremen gegen Borussia Dortmund sein wird. Und wer noch? Bis auf einen Platz dürften die Positionen sicher vergeben sein.

Fraglich ist, wer im Zusammenspiel mit Rashica (der Benjamin Goller auf die Bank verdrängt) den Sturm bilden wird. Dass Leonardo Bittencourt – wie von Trainer Florian Kohfeldt bereits angedeutet – weit nach vorne rücken wird, scheint klar zu sein. Aber eher als offensiver Mittelfeldmann, nicht als Sturmspitze. Der zentrale Angreifer hat noch kein klar erkennbares Gesicht. Wird es wieder Josh Sargent, wie zuletzt gegen RB Leipzig? Oder Johannes Eggestein? Oder doch Claudio Pizarro, der Liga-Oldie? Kohfeldt kann auswählen, aber es ist keine Wahl unter 1a-Lösungen, denn die einzige 1a-Lösung heißt Niclas Füllkrug und liegt am Samstag mit gerissenem Kreuzband daheim auf dem Sofa und drückt Werder Bremen vor dem Fernseher die Daumen gegen Borussia Dortmund.

So könnte die Startelf des SV Werder Bremen gegen Borussia Dortmund aussehen

Werder Bremen gegen Borussia Dortmund: Coach Florian Kohfeldt hat wieder mehr Optionen für die Start-Aufstellung

Aber immerhin: Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt hat im Bundesliga-Topspiel gegen den BVB Optionen. Auch in der Defensive vom SV Werder Bremen. Milos Veljkovic und Sebastian Langkamp sind zurück im Teamtraining, wohl aber noch nicht bereit für einen Startelf-Einsatz. Zu lang war die Pause, zu kurz bisher die Anlaufzeit. Weshalb erneut Theo Gebre Selassie und Christian Groß das Abwehrzentrum besetzen werden – in Dortmund aber wieder unterstützt von Nuri Sahin. Er kehrt gegen seinen Ex-Club nach einer Gelb-Rot-Sperre in die erste Elf zurück und wird vermutlich die Mittelposition in einer Dreier/Fünferkette besetzen. Marco Friedl (links) und Michael Lang (rechts) werden die Außenpositionen übernehmen.

Im Mittelfeld sind Davy Klaassen und Maximilian Eggestein startklar, als Option für die Hinterhand bleibt Philipp Bargfrede. Weil der SV Werder Bremen in Füllkrug, Yuya Osako, Ömer Toprak, Ludwig Augustinsson, Niklas Moisander, Kevin Möhwald und Fin Bartels „nur“ noch sieben Ausfälle verzeichnet, kann Coach Florian Kohfeldt in Dortmund erstmals in dieser Saison die Bank voll besetzen. 20 Mann im Kader – ein Novum. So stellen übrigens die Kollegen vom „Westfälischen Anzeiger“ die Mannschaft von Borussia Dortmund auf. 

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