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Roman Bürki, Torwart von Borussia Dortmund, hatte nach dem 2:2 gegen Werder Bremen schlechte Laune.

Stimmen zum 2:2 von Werder beim BVB

Kohfeldt lobt - Bürki motzt: „Nicht wie Männer gespielt“

Werder Bremen hat sich auswärts bei Borussia Dortmund ein 2:2-Unentschieden erkämpft. Die Bremer waren damit hochzufrieden, beim BVB wurde gemotzt. Die Stimmen zum Spiel.

Florian Kohfeldt (Werder-Trainer): „Mit der ersten Halbzeit war ich nicht zufrieden. Nach einer schnellen Führung ist man verleitet, nur noch auf Konter zu spielen. Aber auch in Dortmund ist Ballbesitz und Ballzirkulation möglich – man muss sich nur trauen. Beim 1:2 haben wir im Strafraum schlecht verteidigt. In der zweiten Halbzeit haben wir dann ein Top-Spiel gemacht und unseren Fußball gespielt. Das ist das Wichtigste an diesem Spiel, dass wir trotz aller Rückschläge, die wir in den letzten Wochen hatten, weiter unseren Fußball spielen. Dieser eine Punkt ist superwichtig für uns, den konnten wir nicht einkalkulieren.

Das größte Kompliment ist heute, dass ich nicht glaube, dass Borussia Dortmund ein schlechtes Spiel gemacht hat. Wir waren so gut, dass wir hier einen Punkt verdient hatten. Ich sage das selten, aber dieser Punkt fühlt sich bisschen an wie ein Sieg. Und dieser Punkt war nicht ergaunert. Die zweite Halbzeit war das Beste seit Langem. Wir hatten eine gute Staffelung, haben auch in engen Situationen kombiniert und sind mutig nachgerückt. Das war Werder-Fußball, wie ich ihn mir vorstelle.“

Werder Bremen: „Phänomenal“ - Lob von Sportchef Frank Baumann

Frank Baumann (Werder-Sportchef): „Es war phänomenal, wie sich die Mannschaft aufgebäumt hat – wenn man weiß, dass wir hier eigentlich ohne Innenverteidiger in Dortmund antreten müssen, und mit Milot und Maxi, die noch nicht hundertprozentig fit sind. Wie die Jungs sich da reingehauen haben, was sie auf den Platz gebracht haben - phänomenal. Das Spiel stärkt die Moral, stärkt den Glauben an die Qualität des Kaders. Wir müssen das immer wieder beweisen.“

Nuri Sahin (Werder-Profi): „Die erste Halbzeit geht klar an Dortmund. Nach dem frühen 1:0 haben wir aufgehört, nach vorne zu spielen, und nach dem schnellen 1:1 haben wir dann den Mut total verloren. Der BVB hat uns dann mit seiner Qualität hinten reingedrückt.“

Maximilian Eggestein (Werder-Profi): „Wir haben es in der ersten Halbzeit nicht ganz so gut gemacht, die zweite Halbzeit war dann besser. Wir hätten vielleicht noch mehr mitnehmen können, insgesamt sind wir aber zufrieden. Auch wenn wir gegen Dortmund spielen, ist es unser Anspruch, dass wir gewinnen wollen. Aber wir können mit dem Punkt natürlich leben, das Remis ist auch verdient. Trotzdem glaube ich, dass mehr drin gewesen wäre, wenn wir die erste Hälfte besser gespielt hätten. Die Gegentore waren vermeidbar.“

Werder Bremen unentschieden gegen BVB - Kritik von Roman Bürki

Roman Bürki (Torhüter Borussia Dortmund): „Wir spielen nicht wie Männer. Wenn es drauf ankommt, dort hin zu gehen, wo es wehtut, dann sind wir nicht da. Wir spielen guten Fußball, das ist auch alles gut anzusehen, aber vor dem Tor fehlt der Killerinstinkt. Ich würde mir von dem einen oder anderen schon wünschen, wenn er in Sachen Aggressivität zulegen würde. Ich würde es ja selber machen, aber ich bin ja im Sechzehner gefangen.“

Marco Reus (Kapitän Borussia Dortmund): „Wir führen zur Pause 2:1, haben bis dahin die Spielkontrolle. Aber dann müssen wir auch konsequenter auf das dritte Tor gehen, dann hätten wir auch Ruhe im Spiel gehabt. Wir stehen jetzt in der Pflicht, die nächsten Spiele zu gewinnen, damit wir den Anschluss nach oben nicht zu verlieren.“

Lucien Favre (BVB-Trainer): „Ich denke, wir haben ziemlich gut gespielt, hatten Möglichkeit, mit 3 oder 4:1 zu gewinnen. Wir haben das Spiel nicht genug kontrolliert. Wir sind enttäuscht, das ist klar.“

Fotostrecke: Rashica und Friedl treffen - Werder holt einen Punkt

Werder Bremen gegen Borussia Dortmund
Werder Bremen gegen Borussia Dortmund © dpa
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Werder Bremen gegen Borussia Dortmund © gumzmedia
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Dass es Maxi Eggestein aktuell nicht ins von Ausfällen und Nachnomnierungen geprägte Aufgebot von Bundestrainer Joachim Löw geschafft hat, erregt bei Werder Bremen zwar nicht die Gemüter, aber nach Sportchef Frank Baumann hat sich auch Coach Kohfeldt klar pro Eggestein positioniert.

Knallstart und noch viel mehr: Werder Bremen punktet bei Borussia Dortmund - der Spielbericht. Ein ganz starkes Quartett und viele Kämpfer - Einzelkritik und Noten zum 2:2 von Werder Bremen gegen den BVB. Kein neuer Verletzter? Von wegen! Sebastian Langkamp fehlte Werder Bremen aufgrund einer neuen Blessur im Spiel gegen Dortmund.

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