Auch Werder Bremen verfolgt das Champions-League-Finale am Sonntag: Während Ex-Münchner Marco Friedl natürlich dem FC Bayern die Daumen drückt, fiebert Leonardo Bittencourt eher mit PSG.
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Auch Werder Bremen verfolgt das Champions-League-Finale am Sonntag: Während Ex-Münchner Marco Friedl natürlich dem FC Bayern die Daumen drückt, fiebert Leonardo Bittencourt eher mit PSG.

So schauen die Bremer auf das Finale

Champions-League-Abend bei Werder Bremen: Fritz hält es mit dem FC Bayern, Bittencourt drückt PSG die Daumen

Zell am Ziller – Auch der SV Werder Bremen ist im Champions-League-Fieber und wird am Sonntagabend das große Finale in Lissabon zwischen dem FC Bayern München und Paris St. Germain verfolgen.

Nicht alle Bremer drücken dabei dem deutschen Rekordmeister die Daumen. Geguckt wird übrigens im Konferenzraum des Mannschaftshotels im Zillertal oder in kleinen Gruppen auf den Zimmern. „Ich freue mich darauf, so ein Champions-League-Finale ist immer etwas Besonderes – vor allem mit deutscher Beteiligung“, sagte Clemens Fritz, Leiter Scouting und Profi-Fußball bei Werder Bremen, am Rande des Trainings und analysierte: „Bayern hat die geschlossenere Mannschaft, Paris hat mehr Individualisten. Ich drücke den Bayern die Daumen. Es wäre allgemein für Deutschland ein sehr gutes Zeichen, wenn die Bayern gewinnen.“

Werder Bremen vor Champions-League-Finale: Marco Friedl für FC Bayern, Leonardo Bittencourt für PSG

Marco Friedl wird noch mehr mitfiebern. Schließlich hat der Österreicher jahrelang für den FC Bayern München gespielt, mit Star David Alaba ist er immer noch sehr gut befreundet. „Es wird ein sehr interessantes Spiel. Paris hat ein richtig gutes Halbfinale gespielt. Aber ich denke und hoffe für meine Ex-Kollegen, dass sie das Ding ziehen werden“, meinte der Profi des SV Werder Bremen in einem Interview mit „Sport“ und ergänzte noch: „Bayern ist im Moment einfach das Maß aller Dinge im Fußball. Und wir wissen doch alle: Wenn sie so eine Chance haben, dann lassen sie sich die nicht entgehen.“

Auch Teamkollege Leonardo Bittencourt setzt auf einen Bayern-Sieg, wünscht sich aber einen anderen Ausgang. „Ich glaube, dass Bayern das machen wird. Aber ich muss ehrlich sein, ein Stück weit bin ich schon für PSG“, gestand der Mittelfeldspieler gegenüber „Sport1“. Seine Eltern stammen aus Brasilien – und da wünscht sich Bittencourt, dass „Neymar, der gerade in Brasilien so viel kritisiert wird, am Ende das Ding mit Paris gewinnt. Aber nicht nur wegen ihm drücke ich ein Stück weit mehr Paris die Daumen, sondern auch, weil da noch zwei andere Brasilianer sind und die es einfach mal verdient hätten.“ (kni) Auch interessant: Das Testspiel zwischen Werder Bremen und Austria Lustenau gibt es hier im Live-Ticker! Und: Max Kruse stichelt gegen den FC Bayern.

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