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Claudio Pizarro kann froh sein, in Deutschland zu leben. Der Stürmer von Werder Bremen berichtet von strengen Regeln während der Coronavirus-Pandemie in seinem Heimatland Peru.

Werder-Stürmer über sein Heimatland

Pizarro und die strengen Corona-Regeln in Peru

Bremen - Claudio Pizarro sitzt in diesen Tagen viel vor dem Computer oder dem Smartphone, was kein großes Wunder ist – schließlich möchte auch der Profi des SV Werder Bremen während der Coronavirus-Pandemie möglichst engen Kontakt zu seiner Familie halten.

Videotelefonie steht da momentan weltweit extrem hoch im Kurs. Die Anrufe Pizarros gehen dabei zum einen nach München, wo seine Frau und Kinder leben, und zum anderen in die Heimat nach Peru, wo Pizarros Elternhaus steht. „Es ist auch für uns eine schwierige Phase, aber allen geht es gut“, berichtete der Stürmer von Werder Bremen – und gab ein paar Schilderungen über das Leben während der Coronavirus-Krise in Peru weiter.

„Dort sind die Regeln etwas strenger als in Deutschland. Es kann pro Familie nur eine Person mit einer besonderen Erlaubnis rausgehen und Einkäufe erledigen“, sagte er. Am Montag, Mittwoch und Freitag dürften nur Männer das Haus verlassen, am Dienstag, Donnerstag und Samstag nur Frauen. „Die Polizei kontrolliert das“, erklärte Claudio Pizarro, „am Sonntag müssen dann alle zu Hause bleiben.“

Werder Bremen: Claudio Pizarro sieht Chance durch Coronavirus-Spielpause

Zu Hause bleiben – das musste auch 41-Jährige bis vor wenigen Tagen, Werder Bremen hatte seine Profis bekanntlich ins Heim-Training geschickt, ehe die Spieler in der Vorwoche in Kleingruppen auf den Platz zurückkehrten. „Es war nicht einfach, immer nur alleine zu trainieren, weil es etwas ganz anderes als auf dem Platz ist“, sagte Pizarro. „Dass wir jetzt wieder in Vierer-Gruppen mit dem Ball auf dem Platz trainieren dürfen, ist sehr wichtig für uns.“

Darüber hinaus sieht der Altmeister in der Bundesliga-Pause sogar eine Chance für Werder, sollte die Saison fortgesetzt werden: „Wir konnten jetzt ein bisschen den Kopf freibekommen.“ Für die (eventuell) bevorstehenden Aufgaben im Abstiegskampf sicherlich keine schlechte Voraussetzung. (dco)

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