Claudio Pizarro möchte - Stand heute - gerne mit dem SV Werder international spielen.
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Claudio Pizarro möchte - Stand heute - gerne mit dem SV Werder international spielen.

Werder-Oldie verrät seine Pläne

Pizarro: „Ich möchte international spielen“

Bremen - 40 Jahre ist dieser Claudio Pizarro schon alt – und trifft immer noch: Zwei Tore hat der Stürmer in der Hinrunde für Werder erzielt. Dabei soll es nicht bleiben, der Peruaner hat noch große Pläne mit seinen Bremern, seine Gedanken gehen sogar über die laufende Saison hinaus.

„Ich wünsche mir, international zu spielen“, sagt Pizarro in einem Interview mit „buten un binnen“ und legt sogar noch nach: „Ich möchte international etwas erreichen – mit Werder.“ Das erfordert folgenden Fahrplan: Werder schafft in der Rückrunde den Sprung ins internationale Geschäft und der dann bald 41-jährige Pizarro verlängert seinen am 30. Juni auslaufenden Vertrag. Darauf angesprochen muss Pizarro lachen. 

Pizarro immer noch traurig wegen verpasster WM

„Ich wusste, dass das jetzt kommt. Ich kann das jetzt aber noch nicht sagen“, meinte der Peruaner und bat um Verständnis: „Ich muss jede Woche, jeden Tag sehen, wie der Körper ist. Dann kann ich eine Entscheidung treffen. Momentan ist alles gut. Aber ich weiß nicht, was in einem, in zwei oder in fünf Monaten passiert. Jetzt habe ich Bock.“

Bock hatte er auch auf seine erste WM-Teilnahme. Doch er wurde im vergangenen Sommer von Nationaltrainer Ricardo Gareca nicht für das Turnier in Russland nominiert. „Das war der schwierigste Moment meiner Karriere, meines Lebens. Das war sehr schwierig für mich. Ich habe keinen Anruf bekommen, sondern es aus der Presse erfahren“, erinnert sich Pizarro: „Nachdem ich vier WM-Qualifikationen gespielt und alles für mein Land getan hatte, kommt so eine Situation – das war sehr schwierig für mich. Ich bin traurig und enttäuscht. Die Sache wird mir noch lange wehtun.“

Hängt er noch ein Jahr dran?

Seine Rückkehr nach Bremen war da ein guter Trost. Ende der vergangenen Saison sei er zu Besuch in Bremen gewesen und habe dabei auch Trainer Florian Kohfeldt getroffen. Sie kannten sich noch gut aus der gemeinsamen Zeit, als Viktor Skripnik noch Chefcoach war und Kohfeldt sein Assistent. „Wir haben ein bisschen über Fußball gesprochen, da kam die Idee“, erzählte Pizarro. Doch die Rückholaktion war damit längst nicht perfekt. 

„Ich bin in den Urlaub gegangen, und Werder hat ein paar Stürmer geholt. Ich dachte: Vielleicht klappt’s nicht mehr. Ich hatte ein paar andere Möglichkeiten, aber das war nicht das Richtige für mich. Ich habe auf Bremen gewartet und gehofft, dass es klappt. Am Ende hat es auch geklappt.“ Und wer weiß, vielleicht klappt es sogar noch mit einem weiteren Jahr.

Schon abgestimmt?

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