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Ist und bleibt mit seinen 40 Jahren ein absolutes Phänomen: Claudio Pizarro - der, dem selbst die gegnerischen Fans applaudieren.

Vor Einwechslung in Hoffenheim

Applaus von den Anderen: So etwas schafft nur Pizarro, das Phänomen

Sinsheim/Bremen – Die Werder-Fans applaudierten. Wie sie es immer tun, wenn Claudio Pizarro – zur Einwechslung bereit – an die Seitenlinie schreitet und der Vierte Offizielle die Trikotnummer 4 in die Tafel tippt. Doch am Samstag war etwas anders. Denn in der PreZero-Arena von Sinsheim war nicht nur der Beifall der 3.800 Bremer Anhänger zu hören, sondern auch der nicht gerade weniger Hoffenheim-Fans.

Klatschen für den Konkurrenten? Das ist extrem selten und nur ganz besonderen Spielern vorbehalten. Spielern wie Claudio Pizarro eben. „Er ist ein Phänomen und genießt nach 20 Jahren in der Bundesliga in allen Stadien unglaubliche Sympathien. Der Applaus der Hoffenheimer Zuschauer war wirklich eine schöne Geste“, sagte Werder-Sportchef Frank Baumann.

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Pizarro: „Ich habe noch Lust, ein bisschen zu spielen“

Vielleicht hatten die Hoffenheimer (deren Club noch in der Verbandsliga spielte, als Pizarro 1999 die Bundesliga-Bühne betrat) aber auch im Sinn, dass es der letzte Auftritt der Stürmer-Legende in ihrem Stadion sein könnte. Schließlich steht da ja immer noch die Möglichkeit im Raum, dass sich die Wege von Pizarro und dem SV Werder am Saisonende trennen. Pizarro selbst sagte nach dem Spiel: „Ich habe noch Lust, ein bisschen zu spielen. Wir werden sehen, ob das klappt. Wenn nicht, dann nicht. Dann Karriereende.“

Fotostrecke: Ein Platz für ein Pizarro-Denkmal 

Ein Denkmal für Claudio Pizarro.
Ein Denkmal für Claudio Pizarro. © Gumz
Ein Denkmal für Claudio Pizarro.
Ein Denkmal für Claudio Pizarro. © Gumz
Ein Denkmal für Claudio Pizarro.
Ein Denkmal für Claudio Pizarro. © Gumz
Ein Denkmal für Claudio Pizarro.
Ein Denkmal für Claudio Pizarro. © Gumz
Ein Denkmal für Claudio Pizarro.
Ein Denkmal für Claudio Pizarro. © Gumz
Ein Denkmal für Claudio Pizarro.
Ein Denkmal für Claudio Pizarro. © Gumz
Ein Denkmal für Claudio Pizarro.
Ein Denkmal für Claudio Pizarro. © Gumz
Ein Denkmal für Claudio Pizarro.
Ein Denkmal für Claudio Pizarro. © Gumz
Ein Denkmal für Claudio Pizarro.
Ein Denkmal für Claudio Pizarro. © Gumz
Ein Denkmal für Claudio Pizarro.
Ein Denkmal für Claudio Pizarro. © Gumz
Ein Denkmal für Claudio Pizarro.
Ein Denkmal für Claudio Pizarro. © Gumz
Ein Denkmal für Claudio Pizarro.
Ein Denkmal für Claudio Pizarro. © Gumz
Ein Denkmal für Claudio Pizarro.
Ein Denkmal für Claudio Pizarro. © Gumz
Ein Denkmal für Claudio Pizarro.
Ein Denkmal für Claudio Pizarro. © Gumz
Ein Denkmal für Claudio Pizarro.
Ein Denkmal für Claudio Pizarro. © Gumz
Ein Denkmal für Claudio Pizarro.
Ein Denkmal für Claudio Pizarro. © Gumz
Ein Denkmal für Claudio Pizarro.
Ein Denkmal für Claudio Pizarro. © Gumz
Ein Denkmal für Claudio Pizarro.
Ein Denkmal für Claudio Pizarro. © Gumz
Ein Denkmal für Claudio Pizarro.
Ein Denkmal für Claudio Pizarro. © Gumz
Ein Denkmal für Claudio Pizarro.
Ein Denkmal für Claudio Pizarro. © Gumz
Ein Denkmal für Claudio Pizarro.
Ein Denkmal für Claudio Pizarro. © Gumz
Ein Denkmal für Claudio Pizarro.
Ein Denkmal für Claudio Pizarro. © Gumz

Doch dazu wird es noch nicht kommen. Nach Informationen der DeichStube ist eine Einigung zwischen dem 40-Jährigen und dem SV Werder nicht mehr weit entfernt. Beide Seiten wollen weiter miteinander arbeiten, in den kommenden Tagen wird alles klargemacht. 

Baumann bestätigt das zwar nicht, sondern nutzt bei Aussagen zum Thema Pizarro weiter jede mögliche verbale Ausflucht, aber in einer Sache legt er sich dann doch fest. Urgestein Claudio Pizarro und Neuverpflichtung Niclas Füllkrug würden auch gemeinsam in einem Team funktionieren. „So ein Sechzehnmeterraum ist groß genug“, meint Baumann, „da können sich auch zwei Stürmer bewegen“.

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