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Bitte Nachricht für den SV Werder Bremen: Claudio Pizarro fällt „mehrere Wochen“ verletzt aus.

Schlechte Nachrichten vor Bundesliga-Restart gegen Leverkusen

Nie mehr Bundesliga? Werder-Stürmer Claudio Pizarro fehlt verletzt für „mehrere Wochen“

Bremen - Ganz bittere Nachrichten für den SV Werder Bremen kurz vor dem Neustart der Bundesliga-Saison gegen Bayer Leverkusen: Wie der Verein am Dienstagabend bekannt gab, fällt Stürmer Claudio Pizarro mit einer Muskelverletzung im Oberschenkel für mehrere Wochen aus.

„Das ist bitter für uns, gerade weil Claudio nach der Coronavirus-Pause einen guten und frischen Eindruck hinterlassen hat. Jetzt fehlt uns für die ersten Partien vorerst eine Option in unserem Offensivspiel“, wird Florian Kohfeldt, Trainer von Werder Bremen, in einer Mitteilung des Vereins zitiert. Der 41-jährige Peruaner hatte sich die Verletzung im Training zugezogen.

Ob Claudio Pizarro in dieser Saison überhaupt noch einmal zum Einsatz kommen kann, erscheint plötzlich fraglich. Sollte es nicht der Fall sein, hätte Werders Vereinslegende die große Bühne Bundesliga auf denkbar unglückliche Art und Weise verlassen. Dass er seine Karriere nach der Saison beenden wird, hatte Pizarro schon vor längerer Zeit angekündigt. 

In der laufenden Spielzeit kam der Angreifer bisher 15 Mal zum Einsatz, jeweils als Joker. Auf einen Treffer oder eine Torvorlage wartet Pizarro bisher noch. Insgesamt hat er in der Bundesliga in seiner Karriere 197 Tore (109 davon für Werder) erzielt. (dco)

Zur letzten Meldung vom 18. April

Claudio Pizarro über die Zeit nach der aktiven Karriere: „Ich habe von Werder noch kein Angebot“

Bremen – Es sollte sein letztes großes Jahr werden, der krönende Abschluss einer beispiellosen Karriere, doch irgendwie kam alles anders. Nicht nur, dass Claudio Pizarro nach 15 Saisoneinsätzen noch immer ohne Tor und Vorlage dasteht und sportlich längst nicht mehr den Wert für Werder Bremen hat wie noch im Vorjahr – nein, wegen der Coronavirus-Pandemie droht Claudio Pizarro nun sogar ein ganz leiser Abschied von der großen Bühne.

Sollte die Saison tatsächlich abgebrochen werden, wäre Pizarros dreiminütiger Einsatz am 7. März während Werders 2:2 bei Hertha BSC sein allerletzter Bundesliga-Auftritt gewesen. Daran denken möchte der Peruaner noch nicht. „Ich konzentriere mich nur auf unser großer Ziel, den Klassenerhalt zu schaffen“, sagte Claudio Pizarro während einer Online-Medienrunde am Dienstag – und betonte: „Ich glaube auch, dass die Saison fortgesetzt wird. Natürlich ist die Gesundheit gerade das Allerwichtigste, aber sollte es machbar sein, dass wir spielen, wäre es sicherlich eine schöne Ablenkung für die Menschen in dieser schwierigen Zeit.“ Und für Pizarro selbstredend der schönere Schlussakt mit dem SV Werder Bremen, selbst wenn die Zuschauer in den Stadien fehlen würden. „Ohne Fans wäre es total anders als sonst, aber wir müssen dann einfach unseren Job machen.“

Werder Bremen: Fällt das Abschiedsspiel von Claudio Pizarro wegen des Coronavirus aus?

Fehlende Fans, sprich Geisterspiele – das ist zugleich ein Thema, von dem auch Pizarros geplantes Abschiedsspiel betroffen ist. Werders Plan hatte ursprünglich so ausgesehen, dass der Verein seinem Altmeister im Herbst einen in Bremen so noch nie dagewesenen Fußball-Festakt im voll besetzten Weserstadion bescheren wollte. Aber ohne Fans auf den Rängen ergibt so ein Spiel freilich wenig Sinn. „Es könnte sein, dass es ausfällt“, sagte Claudio Pizarro mit ernster Miene, „im Moment ist jedenfalls alles auf Stand-by, denn es bringt gerade nichts, darüber nachzudenken“. Auf Werder Bremen konzentrieren, hoffen, dass die Saison weitergeht – mehr möchte Pizarro gerade nicht tun. Und deshalb schob er auch die Frage, was er eigentlich nach der Karriere macht, noch einmal von sich.

Gerüchteweise soll sich der Angreifer bereits mit seinem Ex-Verein FC Bayern München darüber einig sein, nach dem Ende der Laufbahn Botschafter des Rekordmeisters zu werden. „Das sind nur Gerüchte“, wiegelte Claudio Pizarro ab, betonte aber auch: „Ich habe von den Bayern gehört, dass sie mich gerne für diese Rolle haben würden, und für mich ist das auch sehr interessant.“ Da Pizarros Familie noch immer in München lebt und der Peruaner seinen Lebensmittelpunkt nach der Karriere ohnehin im Süden Deutschlands sieht, ist es nicht gerade unwahrscheinlich, dass er das Bayern-Angebot annimmt. „Das überlege ich mir aber erst, wenn die Saison zu Ende ist“, sagte er.

Claudio Pizarro: Noch kein Angebot von Werder Bremen

Viele Fans des SV Werder Bremen hoffen nach wie vor, dass die Club-Legende vielleicht doch einen Posten beim SVW übernimmt. Auch Werder hat Ideen in diese Richtung, sie aber offenbar noch nicht klar kommuniziert. Claudio Pizarro sagte dazu: „Wenn ich ein Angebot von Werder bekomme, werde ich auch darüber nachdenken, aber bis jetzt liegt mir noch nichts vor.“ (dco)

Letzte Meldung vom 3. April 2020:

Rückkehr zum FC Bayern nach der Profi-Karriere? Das sagt Werder Bremen-Legende Claudio Pizarro 

Alles klar mit dem FC Bayern? Die „Sport Bild“ hatte am Mittwoch berichtet, Claudio Pizarro habe sich entschieden, nach der aktiven Karriere bei den Münchnern als Markenbotschafter anzuheuern. Jetzt hat sich die Legende des SV Werder Bremen bei Twitter zu Wort gemeldet.

Aber der Reihe nach: Am Donnerstagabend twitterte der peruanische Radioreporter Cesar Vivar Miranda, dass Claudio Pizarro zwar tatsächlich Interesse an dem Job beim FC Bayern habe, aber es sei noch kein Vertrag unterschrieben. Der 41-jährige Stürmer sei voll und ganz auf den Abstiegskampf mit dem SV Werder Bremen fokussiert.

Diese Nachricht des Reporters retweetete Pizarro anschließend mit seinem offiziellen Twitter-Account und schrieb dazu: „Das ist die Wahrheit.“ Zwecks Einordnung: Eine Rückkehr zum FC Bayern nach seinem Karriereende hat Claudio Pizarro damit nicht ausgeschlossen, aber es sei eben noch nichts fix. (tst)

Letzte Meldung vom 1. April 2020:

Entscheidung offenbar gefallen: Werder-Legende Claudio Pizarro nach Profi-Karriere zurück zum FC Bayern München

Noch steht Claudio Pizarro beim SV Werder Bremen unter Vertrag: Der 41-jährige Stürmer, dessen Kontrakt bei den Grün-Weißen zum Ende der Saison ausläuft, hat sich für die Zeit nach der aktiven Karriere aber offenbar für eine Zukunft beim FC Bayern München entschieden.

Einem Bericht der „Sport Bild“ zufolge, kehrt Claudio Pizarro zum FC Bayern zurück. Demnach wird die Vereinslegende des SV Werder Bremen im Anschluss an ihre Profi-Karriere Markenbotschafter beim deutschen Rekordmeister. Auch Werder hatte um Pizarro für eine vergleichbare Position gebuhlt, sogar in Erwägung gezogen, den Stürmer als Botschafter der gesamten Bundesliga zu installieren – ohne Erfolg. Für die Münchner hatte Pizarro von 2001 bis 2007 und zwischen 2012 und 2015 gespielt.

Claudio Pizarro: FC Bayern statt Werder Bremen

Werder Bremen plane aber, Claudio Pizarro trotz seiner zukünftigen Tätigkeit beim FC Bayern als Repräsentant der Grün-Weißen zu Club-Veranstaltungen einzuladen. „Claudio wird aufgrund seiner Vergangenheit immer eine Verbindung zu Werder haben – egal, ob er nach seiner Karriere vertraglich bei uns gebunden ist oder nicht“, wird Werder-Sportchef Frank Baumann von der „Sport Bild“ zitiert.

Auch unabhängig von einem möglichen Bayern-Engagement ist geplant, dass Pizarro nach dem Karriereende mit einem Abschiedsspiel im Weserstadion noch einmal gebührend gefeiert wird. Bisher schien eine Länderspielpause im September als mögliches Zeitfenster für einen solchen Termin. Wegen der Coronavirus-Pandemie und den durchgewirbelten Fußball-Spielplänen ist allerdings noch völlig unklar, wann so ein Spiel tatsächlich über die Bühne gehen könnte. (tst/han)

Meldung vom 18. April 2019:

Wegen Claudio Pizarro: Werder Bremen plant gemeinsame Sache mit FC Bayern

Wenn das nicht clever ist! Den Vorstoß des FC Bayern, Claudio Pizarro mit einem Jobangebot für die Zeit nach der Karriere zurück nach München zu locken, konterte Frank Baumann nicht nur mit einem eigenen Angebot, sondern der Sportchef des SV Werder Bremen will sogar gemeinsame Sache mit dem FC Bayern machen, um die Legende nicht komplett zu verlieren.

„Natürlich haben wir großes Interesse, Claudio auch nach seiner Karriere in irgendeiner Form an Werder zu binden“, sagte Baumann während der Pressekonferenz für das Bundesligaspiel am Samstag in München: „Vielleicht ist es ja auch eine gemeinsame Geschichte, die da entstehen kann – gemeinsam mit Bayern. Vielleicht auch gemeinsam mit der DFL. Claudio ist mit beiden Clubs sehr eng verbunden – und er könnte durch seine außergewöhnliche Karriere auch ein sehr guter Botschafter für die Bundesliga sein.“

Schon gelesen? Auch die Bayern wollten Maxi Eggestein

FC Bayern will Werder Bremen-Legende Claudio Pizarro als Botschafter

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte in dieser Woche das Münchner Interesse öffentlich gemacht. „Wir haben mit Claudio vereinbart, wenn er wirklich mal seine Karriere beendet, wann auch immer das sein wird, dass er dann nach München zurückkehren und bei uns eine Botschafter-Rolle übernehmen kann", war Rummenigge von „Mein Werder" zitiert worden. Für Baumann ist das „keine neue Geschichte“, die eben gut in die Woche vor den heißen Duellen mit den Bayern passe. Er lässt sich dadurch nicht unter Druck setzten.

Zum Nachlesen: Die Pressekonferenz der Bayern im Liveticker der Kollegen von tz.de

In seiner typisch süffisanten Art merkte der Bremer Sportchef an: „Die Frage ist doch, wann Claudio seine Karriere beenden wird. Ob in drei oder vier Jahren, das weiß man ja noch nicht.“ Claudio Pizarro ist schließlich auch mit 40 Jahren immer noch extrem wertvoll für Werder Bremen – und zwar auf dem Platz. Das sollen nun auch die Münchner, für die er von 2001 bis 2007 und zwischen 2012 und 2015 spielte, in den nächsten Tagen zu spüren bekommen. (kni)

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