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Claudio Pizarro fehlt derzeit wegen einer Kniereizung im Training des SV Werder Bremen.

Routinier plagt sich mit einer Kniereizung

Werder-Altmeister Claudio Pizarro: „Tabata“ statt Trainingsplatz

Bremen – Fußball spielen geht im Moment nicht. Erst war es der Rücken, der Probleme bereitete, jetzt ist es eine Kniereizung – für Claudio Pizarro, Stürmer des SV Werder Bremen, gilt, dass ihn derzeit ein „Wehwehchen nach dem anderen“ plagt.

So formuliert es Trainer Florian Kohfeldt: „Es ist an sich nichts Schlimmes. Aber es ist Gift für Claudio. Denn er braucht das regelmäßige Training.“ Doch derzeit kann und soll Pizarro nur ein Ersatzprogramm absolvieren – zuletzt stand zum Beispiel „Tabata“ auf dem Programm. Eine Workout-Methode, sehr intensiv, meint Kohfeldt: „Das tut ganz schön weh, und der Schweiß läuft in Strömen.“

Werder Bremen: Einsatz von Claudio Pizarro gegen Hertha BSC offen

20 Sekunden Vollgas auf dem Rad, dann zehn Sekunden Pause, dann wieder Vollgas – Claudio Pizarro zieht so etwas auch mit 41 Jahren noch durch. Aber die anderen Probleme sind trotzdem vorhanden. Kohfeldt hat deshalb eine Platzsperre ausgesprochen für den Routinier: „Er hat sich in den letzten Wochen so ein bisschen durchgeschleppt. Jetzt lassen wir ihn bis Mittwoch konsequent draußen, um einfach Ruhe reinzubekommen. Wir hoffen, dass er dann wieder kontinuierlich trainieren kann. Für Claudio ist dieser Rhythmus extrem wichtig.“

Am Wochenende hat die gesamte Mannschaft trainingsfrei. Erst am Montag geht es weiter, dann startet die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Hertha BSC am Samstag (15.30 Uhr). Ob Claudio Pizarro dann wieder zur Verfügung steht oder weiter auf „Tabata“ setzen muss, lässt sich laut Kohfeldt jetzt noch nicht einschätzen. (csa)

Mehr News zu Werder Bremen

Unfassbar: Ishak Belfodil, ehemaliger Stürmer des SV Werder Bremen, spielte in dieser Saison mit einem Kreuzbandriss für die TSG Hoffenheim und muss nun operiert werden. Ole Käuper, Leihgabe von Werder Bremen, feiert nach seiner Degradierung ein gelungenes Comeback für den FC Carl Zeiss Jena – und trifft sogar zum 3:1-Endstand im Landespokal.

Zur letzten Meldung vom 11. Oktober 2019:

Claudio Pizarro angeschlagen, Pause für Davy Klaassen und Milos Veljkovic

Ohne Davy Klaassen, Milos Veljkovic, Philipp Bargfrede, Nuri Sahin und Claudio Pizarro ist Werder Bremen in die kurze erste Trainingswoche der Länderspielpause gestartet.

Claudio Pizarro leidet unter einer Kniereizung und soll die ganze Woche mit dem Training aussetzen, teilte Werder Bremen am Mittwoch mit. Damit fehlt die 41-jährige Stürmer-Legende auch im Testspiel am Freitag gegen den FC St. Pauli.

Werder Bremen: Pizarro und Klaassen fehlen im Testspiel gegen St. Pauli

Das Quartett Davy Klaassen, Milos Veljkovic, Philipp Bargfrede und Nuri Sahin hat von Trainer Florian Kohfeldt einen weiteren freien Tag zur Regeneration bekommen. Veljkovic hatte im Spiel gegen Eintracht Frankfurt bei seinem Saison-Debüt über 90 Minuten gespielt.

Klaassen war am Sonntag vor Spielende mit einer Fußprellung ausgewechselt worden. Der Niederländer wird das Testspiel gegen St. Pauli ebenso verpassen wie die verletzten Innenverteidiger Ömer Toprak und Niklas Moisander, die individuell trainierten. (han)

Mehr News zu Werder Bremen

Bundestrainer Joachim Löw hat Maximilian Eggestein, Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen, nicht in den Kader für die anstehenden Länderspiele berufen – und das trotz Absagenflut. Wann steht er wieder auf dem Platz? Und bleibt er bei Werder Bremen? Die Zukunft von Fin Bartels bleibt offen. In seiner DeichBlick-Kolumne schreibt Klaus Allofs über Werder Bremen: „An dem Frankfurt-Elfmeter ist Milot Rashica gewachsen.“ Der Härtest vor den Härtetests – Philipp Bargfrede arbeitet weiter an seinem Startelf-Comeback für Werder Bremen.

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