Werder Bremens Leiter Profifußball Clemens Fritz war beim Charity-Eishockey-Spiel zugunsten der Per-Mertesacker-Stiftung in Hannover zu Gast.
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Werder Bremens Leiter Profifußball Clemens Fritz war beim Charity-Eishockey-Spiel zugunsten der Per-Mertesacker-Stiftung in Hannover zu Gast.

Werder-Funktionär auf dem Eis

„Das Feld war sehr rutschig heute“ - Eishockey statt Werder: Fritz mit geglücktem Kufen-Abenteuer vor Rekordkulisse

Hannover – Es ist ein Ausflug auf ungewohntes Terrain gewesen, doch eine der wichtigsten Nachrichten war am Ende: Clemens Fritz hat die Stippvisite auf dem Eis unbeschadet überstanden. Vor allem freute sich der Leiter Profifußball des SV Werder Bremen aber auch darüber, dass er einen kleinen Teil zu einer mehr als gelungenen Aktion der „Per Mertesacker Stiftung“ beitragen konnte.

Die hatte nämlich zu einem Charity-Eishockey-Match eingeladen, das im Rahmenprogramm des Oberliga-Stadtderbys zwischen den Hannover Scorpions und Indians stattfand. Und zwar nicht irgendwo, sondern auf einem eigens dafür angelegten Feld mitten in der großen Fußball-Arena der niedersächsischen Landeshauptstadt. Vor der beeindruckenden Kulisse von 35.000 Zuschauern. Ein absoluter Rekord für diese Spielklasse.

Werder Bremens Clemens Fritz über das Eishockey spielen: „Das ist koordinativ schon ein bisschen schwierig“

Neben Clemens Fritz und Per Mertesacker wagten sich unter anderem auch Comedian Oliver Pocher, Ex-Trainer Mirko Slomka oder Musiker Marc Terenzi aufs Eis.  „Das Feld war sehr rutschig heute, aber ansonsten haben wir, glaube ich, eine gute Mannschaftsleistung gebracht“, meinte Werder Bremens Fritz hinterher schmunzelnd am „Sky“-Mikrofon. Mit seinem Team hatte er am Ende einen 4:3-Erfolg gegen einen Auswahl von „Kinderherz Hannover“ verbucht, wenngleich nicht jede Aktion ein Hingucker war. „Ich bin froh, dass alle mitgemacht haben – auch wenn es manchmal etwas holprig war“, meinte Per Mertesacker lachend.

Und auch Clemens Fritz gab zu: „Ich habe seit 15, 20 Jahren nicht mehr auf dem Eis gestanden, war am Mittwoch einen Tag zum Training hier. Das hat ganz gutgetan, um so ein bisschen ein Gefühl zu bekommen.“ Trotzdem gestand der 42-jährige Leiter Profifußball von Werder Bremen: „Ehrlich gesagt: Schlittschuh fahren und dabei den Puck beziehungsweise den Schläger kontrollieren – das ist koordinativ schon ein bisschen schwierig.“ (mbü)  

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