Der Ursprung des Elfmeter-Ärgers: Werder Bremen-Angreifer Roger Assalé (links) kommt im Hinspiel gegen Schalke 04 zu Fall - per Strafstoß gleicht Grün-Weiß zum 1:1 aus.
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Der Ursprung des Elfmeter-Ärgers: Werder Bremen-Angreifer Roger Assalé (links) kommt im Hinspiel gegen Schalke 04 zu Fall - per Strafstoß gleicht Grün-Weiß zum 1:1 aus.

Aufregung im Hinspiel

Werders Leiter Profi-Fußball Fritz: Elfmeter-Ärger mit Schalke 04 spielt keine Rolle mehr

Bremen - Es war der große Aufreger während des Hinspiels zwischen Werder Bremen und dem FC Schalke 04: In der Nachspielzeit pfiff Schiedsrichter Tobias Stieler nach einem Zweikampf zwischen Werders Roger Assalé und Schalkes Henning Matriciani Foulelfmeter für die Bremer, was sich nach Ansicht der TV-Bilder schnell als Fehlentscheidung herausstellte. Niclas Füllkrug war es egal – er verwandelte zum 1:1-Endstand, was im Schalker Lager für großen Unmut sorgte. Unmut, der während des Rückspiels am Samstag (13.30 Uhr) nach Ansicht von Werders Leiter Profi-Fußball Clemens Fritz aber keine Rolle mehr spielen wird. „Es war eine Entscheidung, die das Schiedsrichterteam damals so getroffen hat. Ich glaube nicht, dass da noch irgendetwas nachhängt“, sagte der 41-Jährige vor dem Duell in der Arena auf Schalke.

Trainer Ole Werner, der damals noch nicht für die Mannschaft des SV Werder Bremen verantwortlich war, äußerte sich ähnlich. „Wir konnten ja nichts dafür, dass es so entschieden wurde. Der Groll richtete sich ja eher in Richtung Schiedsrichter. Es war ja nicht so, dass man das Gefühl hatte, ein Spieler von uns hat irgendetwas gemacht, was sich nicht gehört.“ Ein Teil der Fans des FC Schalke 04 sah das allerdings anders. So musste Roger Assalé gar rassistische Beleidigungen in den sozialen Netzwerken über sich ergehen lassen, was beide Vereine umgehend öffentlich verurteilten.

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Ein Spießroutenlauf in der Arena auf Schalke dürfte dem Angreifer von der Elfenbeinküste am Samstag aber so oder so erspart bleiben. Zuletzt hatte Roger Assalé zwei Partien in Folge nicht zum Bremer Spieltagskader gezählt. Zum Einsatz gekommen ist er unter Ole Werner überhaupt noch nicht. (dco)

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